FLIR Tools/Tools+‎

Benutzerhandbuch

FLIR Tools/Tools+‎

5.12

1  Haftungsausschluss

1.1  Haftungsausschluss

Für alle von FLIR Systems hergestellten Produkte gilt eine Garantie auf Material- und Produktionsmängel von einem (1)‎ Jahr ab dem Lieferdatum des ursprünglichen Erwerbs,‎ wenn diese Produkte unter normalen Bedingungen und gemäß den Anweisungen von FLIR Systems gelagert,‎ verwendet und betrieben wurden.
Für Produkte,‎ die in von FLIR Systems an den Erstkäufer gelieferten Systemen enthalten sind,‎ jedoch nicht von FLIR Systems hergestellt wurden,‎ gelten,‎ falls vorhanden,‎ die Garantiebestimmungen des entsprechenden Zulieferers. FLIR Systems übernimmt für solche Produkte keinerlei Haftung.
Die Garantie gilt ausschließlich gegenüber dem Erstkäufer und ist nicht übertragbar. Die Garantie entfällt,‎ wenn Produkte nicht bestimmungsgemäß verwendet,‎ nicht ordnungsgemäß gewartet,‎ durch höhere Gewalt beschädigt oder unter nicht vorgesehenen Betriebsbedingungen eingesetzt wurden. Verschleißteile sind von der Garantie ausgeschlossen.
Um zusätzliche Schäden zu vermeiden,‎ darf ein Produkt,‎ welches unter diese Garantie fällt,‎ im Falle eines Fehlers nicht weiter genutzt werden. Der Käufer ist verpflichtet,‎ FLIR Systems jeden aufgetretenen Fehler sofort zu melden. Andernfalls verliert diese Garantie ihre Gültigkeit.
FLIR Systems wird nach eigenem Ermessen jedes fehlerhafte Produkt kostenlos reparieren oder ersetzen,‎ falls sich nach einer Untersuchung des Produkts herausstellt,‎ dass ein Material- oder Produktionsmangel vorliegt,‎ und das Produkt innerhalb der erwähnten Einjahresfrist an FLIR Systems zurückgegeben wurde.
FLIR Systems übernimmt außer den oben vereinbarten Verpflichtungen und Haftungen für Mängel keine weiteren Verpflichtungen und Haftungen.
Weitere Garantien sind weder ausdrücklich noch stillschweigend vereinbart. Insbesondere lehnt FLIR Systems alle stillschweigenden Garantien der Handelsfähigkeit oder der Eignung für einen bestimmten Zweck ab.
FLIR Systems haftet nicht für unmittelbare,‎ mittelbare,‎ besondere,‎ beiläufig entstandene Schäden oder Folgeschäden und Verluste,‎ unabhängig davon,‎ ob sich diese aus Verträgen,‎ Haftungen aus unerlaubter Handlung oder sonstigen Rechtsgrundlagen ergeben.
Diese Garantie unterliegt schwedischem Recht.
Jegliche Rechtsstreitigkeiten,‎ Klagen oder Forderungen,‎ die sich aus dieser Garantie ergeben oder damit in Verbindung stehen,‎ werden gemäß den Bestimmungen des Schiedsgerichtsinstituts der Handelskammer Stockholm entschieden. Gerichtsstandort ist Stockholm. Das Schiedsverfahren wird in englischer Sprache durchgeführt.

1.2  Nutzungsstatistiken

FLIR Systems behält sich das Recht vor,‎ anonyme Nutzungsstatistiken zur erstellen,‎ um die Qualität der Software und Dienstleistungen des Unternehmens zu sichern und zu verbessern.

1.3  Änderungen der Registrierung

Der Registrierungseintrag HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa\LmCompatibilityLevel wird automatisch in Stufe 2 geändert,‎ wenn der FLIR Camera Monitor-Dienst erkennt,‎ dass eine FLIRKamera über ein USB-Kabel mit dem Computer verbunden ist. Diese Änderung erfolgt nur,‎ wenn das Kameragerät einen Remote-Netzwerkdienst implementiert,‎ der Netzwerkanmeldungen unterstützt.

1.4  Urheberrecht

© 2016,‎ FLIR Systems,‎ Inc.. Alle Rechte weltweit vorbehalten. Ohne die vorherige schriftliche Genehmigung von FLIR Systems darf die Software einschließlich des Quellcodes – weder ganz noch in Teilen – in keiner Form,‎ sei es elektronisch,‎ magnetisch,‎ optisch,‎ manuell oder auf andere Weise,‎ vervielfältigt,‎ übertragen,‎ umgeschrieben oder in eine andere Sprache oder Computersprache übersetzt werden.
Ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FLIR Systems ist es nicht gestattet,‎ diese Dokumentation oder Teile davon zu vervielfältigen,‎ zu photokopieren,‎ zu reproduzieren,‎ zu übersetzen oder auf ein elektronisches Medium oder in eine maschinenlesbare Form zu übertragen.
Namen und Marken,‎ die auf den hierin beschriebenen Produkten erscheinen,‎ sind entweder registrierte Marken oder Marken von FLIR Systems und/oder seinen Niederlassungen. Alle anderen Marken,‎ Handelsnamen oder Firmennamen in dieser Dokumentation werden nur zu Referenzzwecken verwendet und sind das Eigentum der jeweiligen Besitzer.

1.5  Qualitätssicherung

Das für die Entwicklung und Herstellung dieser Produkte eingesetzte Qualitätsmanagementsystem wurde nach dem Standard ISO 9001 zertifiziert.
FLIR Systems setzt auf eine ständige Weiterentwicklung. Aus diesem Grunde behalten wir uns das Recht vor,‎ an allen Produkten Änderungen und Verbesserungen ohne vorherige Ankündigung vorzunehmen.

2  Hinweise für Benutzer

2.1  Benutzerforen

In unseren Benutzerforen können Sie sich mit anderen Thermografen auf der ganzen Welt über Ideen,‎ Probleme und Infrarotlösungen austauschen. Die Foren finden Sie hier:

2.2  Schulung

Informationen zu Schulungen im Bereich Infrarottechnik finden Sie hier:

2.3  Aktualisierung der Dokumentation

Unsere Handbücher werden mehrmals jährlich aktualisiert. Zudem veröffentlichen wir regelmäßig auch wichtige Änderungsmitteilungen zu Produkten.
Die neuesten Handbücher,‎ Handbuchübersetzungen und Mitteilungen finden Sie auf der Registerkarte Download unter:
Die Online-Registrierung dauert nur wenige Minuten. Im Download-Bereich finden Sie auch die neuesten Versionen von Handbüchern unserer anderen Produkte sowie Handbücher für historische und ausgelaufene Modelle.

2.4  Software-Updates

FLIR Systems veröffentlicht regelmäßig Software-Updates,‎ und Sie können die Software mit diesem Update-Service aktualisieren. Abhängig von Ihrer Software finden Sie den Update-Service an einer oder beiden der folgenden Stellen:
  • Start > FLIR Systems > [Software]‎ > Auf Aktualisierungen prüfen.
  • Hilfe > Auf Aktualisierungen prüfen.

2.5  Wichtiger Hinweis zu diesem Handbuch

FLIR Systems veröffentlicht generische Handbücher,‎ die sich auf mehrere Software-Versionen einer Software-Suite beziehen.
Das bedeutet,‎ dass dieses Handbuch Beschreibungen und Erläuterungen enthalten kann,‎ die möglicherweise nicht auf Ihre Software-Version zutreffen.

2.6  Zusätzliche Lizenzinformationen

Für jede erworbene Softwarelizenz darf die Software auf zwei Geräten installiert,‎ aktiviert und verwendet werden,‎ z. B. auf einem Laptop-Computer für die Datenerhebung vor Ort und auf einem Desktop-Computer für die Analyse im Büro.

3  Hilfe für Kunden

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3.1  Allgemein

Die Kundenhilfe finden Sie hier:

3.2  Fragen stellen

Um eine Frage an das Team der Kundenhilfe stellen zu können,‎ müssen Sie sich als Benutzer registrieren. Die Online-Registrierung nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Sie müssen kein registrierter Benutzer sein,‎ um in der Informationsdatenbank nach vorhandenen Fragen und Antworten suchen zu können.
Wenn Sie eine Frage stellen möchten,‎ sollten Sie folgende Informationen zur Hand haben:
  • Kameramodell
  • Seriennummer der Kamera
  • Kommunikationsmodell oder -methode zwischen Kamera und Ihrem Gerät (z. B. HDMI Ethernet,‎ USB oder FireWire)‎
  • Gerätetyp (PC/Mac/iPhone/iPad/Android-Gerät usw.)‎
  • Versionen sämtlicher Programme von FLIR Systems
  • Vollständiger Name,‎ Veröffentlichungs- und Revisionsnummer des Handbuchs

3.3  Downloads

Darüber hinaus sind auf der Supportseite folgende Downloads verfügbar,‎ falls sie für das Produkt zutreffend sind:
  • Firmware-Updates für Ihre Infrarotkamera.
  • Programm-Updates für Ihre PC-/Mac-Software
  • Freeware und Evaluierungsversionen von PC-/Mac-Software.
  • Benutzerdokumentation für aktuelle,‎ ausgelaufene und historische Produkte.
  • Technische Zeichnungen (im *.dxf- und *.pdf-Format)‎.
  • CAD-Datenmodelle (im *.stp-Format)‎.
  • Anwendungsberichte.
  • Technische Datenblätter.
  • Produktkataloge.

4  Einleitung

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FLIR Tools/Tools+‎ ist eine Software-Suite,‎ die eine einfache Möglichkeit zum Aktualisieren Ihrer Kamera und zum Erstellen von Untersuchungsberichten bietet.
Mit FLIR Tools/Tools+‎ können Sie beispielsweise Folgendes durchführen:
  • Bilder von der Kamera auf den Computer importieren.
  • Filter für die Suche von Bildern anwenden.
  • Messwerkzeuge in einem beliebigen Infrarotbild positionieren,‎ verschieben und deren Größe ändern.
  • Dateien gruppieren und Gruppierungen aufheben.
  • Panoramabilder erstellen,‎ indem mehrere kleinere Bilder zu einem großen zusammengefügt werden.
  • Von jedem gewünschten Bild PDF-Bildblätter erstellen.
  • Bildblättern Kopfzeilen,‎ Fußzeilen und Logos hinzufügen.
  • Zu jedem gewünschten Bild PDF-/Microsoft Word-Berichte erstellen.
  • Zu Berichten Kopfzeilen,‎ Fußzeilen und Logos hinzufügen.
  • Ihre Infrarotkamera mit der neuesten Firmware aktualisieren.

4.1  Vergleich zwischen FLIR Tools‎ und FLIR Tools+‎

In dieser Tabelle wird der Unterschied zwischen FLIR Tools und FLIR Tools+‎ erklärt.

Merkmal/Funktion

FLIR Tools

FLIR Tools+‎

Bilder über eine USB-Verbindung importieren.
x
x
Infrarot-/Digitalbildgruppen manuell erstellen.
x
x
Temperaturen mit Messpunkten,‎ Bereichen,‎ Linien und Isothermen messen.
x
x
Temperaturdifferenz messen.
x
x
Objektparameter ändern.
x
x
Live-Bild anzeigen.
x
x
Infrarotdateien (*.jpg)‎ aus einem Live-Bild speichern.
x
x
Videosequenz (*.seq)‎ aufzeichnen.
 
x
Videosequenz (*.csq)‎ aufzeichnen.
 
x
Aufgezeichnete Sequenz wiedergeben.
x
x
Aufgezeichnete Sequenz als *.avi-Datei exportieren.
x
x
Diagramm des zeitlichen Verlaufs erstellen.
x
x
Diagrammdaten nach Excel exportieren.
x
x
Bild in das *.csv-Format exportieren.
x
x
Panoramabild erstellen.
 
x
PDF-Bericht erstellen.
x
x
Erstellen Sie einen nicht-radiometrischen Microsoft Word-Bericht
 
x
Erstellen Sie einen radiometrischen Microsoft Word-Bericht
 
x
Vorlagen für Textkommentare für die Kamera erstellen.
x
x
Textkommentare und Bildbeschreibungen hinzufügen/bearbeiten.
x
x
Sprachkommentare zu Infrarotbildern anhören.
x
x

5  Installation

5.1  Systemanforderungen

5.1.1  Betriebssystem

FLIR Tools/Tools+‎ unterstützt USB 2.0-Kommunikation für die folgenden PC-Betriebssysteme:
  • Microsoft Windows Vista,‎ 32-Bit,‎ SP1.
  • Microsoft Windows 7,‎ 32-Bit.
  • Microsoft Windows 7,‎ 64-Bit.
  • Microsoft Windows 8,‎ 32-Bit.
  • Microsoft Windows 8,‎ 64-Bit.
  • Microsoft Windows 10,‎ 32-Bit.
  • Microsoft Windows 10,‎ 64-Bit.

5.1.2  Hardware

  • PC mit 1-GHz-Prozessor (32-Bit x86)‎.
  • Min. 2 GB RAM (4 GB empfohlen)‎
  • 40-GB-Festplatte mit mindestens 15 GB freiem Festplattenspeicher.
  • DVD-ROM-Laufwerk
  • Unterstützung für DirectX 9-Grafiken mit:
    • WDDM-Treiber
    • 128 MB Grafikspeicher (Minimum)‎
    • Pixel Shader 2.0 in Hardware
    • 32 Bit per Pixel
  • SVGA-Monitor (1024 × 768 oder höhere Auflösung)‎.
  • Internetzugang (möglicherweise kostenpflichtig)‎
  • Audioausgang
  • Tastatur und Maus oder kompatibles Zeigegerät.

5.2  Installation von FLIR Tools/Tools+‎

5.2.1  Vorgehensweise

6  Anmelden

6.1  Allgemein

Beim ersten Starten von FLIR Tools/Tools+‎ müssen Sie sich mit einem FLIR-Kunden-Support-Konto anmelden. Wenn Sie bereits über ein FLIR-Kunden-Support-Konto verfügen,‎ können Sie dieselben Anmeldedaten verwenden.
  • Während des Anmeldens muss eine Internetverbindung bestehen.
  • Solange Sie sich nicht abmelden,‎ ist keine erneute Anmeldung erforderlich,‎ um FLIR Tools/Tools+‎ zu verwenden.

6.2  Anmeldevorgang

Gehen Sie folgendermaßen vor:

6.3  Abmelden

Normalerweise ist es nicht nötig,‎ sich abzumelden. Falls Sie sich abmelden,‎ müssen Sie sich erneut anmelden,‎ um FLIR Tools/Tools+‎ zu starten.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

7  FLIR Tools+‎ aktivieren

FLIR Tools+‎ fügt eine Reihe von Funktionen zu FLIR Tools hinzu,‎ wie Aufzeichnen und Wiedergabe von radiometrischen Videodateien,‎ Erstellen von Zeit-/Temperatur-Diagrammen,‎ Microsoft Word Berichterstellung,‎ Gruppieren von Dateien,‎ Zusammenfügen von Bildern zu Panoramabildern usw.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 8.4 Aktivieren weiterer Softwaremodule.

8  Verwalten von Lizenzen

8.1  Aktivieren Ihrer Lizenz

8.1.1  Allgemein

Wenn Sie FLIR Tools/Tools+‎ zum ersten Mal starten,‎ können Sie eine der folgenden Optionen auswählen:
  • FLIR Tools/Tools+‎ online aktivieren.
  • FLIR Tools/Tools+‎ per E-Mail aktivieren.
  • FLIR Tools/Tools+‎ kaufen und eine Seriennummer zur Aktivierung erhalten.
  • FLIR Tools/Tools+‎ kostenlos während eines Testzeitraums verwenden.

8.1.2  Abbildung

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Abbildung 8.1  Das Dialogfeld „Aktivierung“.

8.1.3  Online-Aktivierung von FLIR Tools/Tools+‎

8.1.4  Aktivierung von FLIR Tools/Tools+‎ per E-Mail

8.2  Aktivierung von FLIR Tools/Tools+‎ auf einem Computer ohne Internetzugang

Wenn Ihr Computer nicht über Internetzugang verfügt,‎ können Sie den Freischaltcode per E-Mail von einem anderen Computer anfordern.

8.3  Übertragen Ihrer Lizenz

8.3.1  Allgemein

Sie können eine Lizenz von einem Computer auf einen anderen übertragen,‎ solange Sie dabei nicht die Anzahl an erworbenen Lizenzen überschreiten.
So können Sie die Software beispielsweise auf einem Desktop-Computer und einem Laptop verwenden.

8.3.2  Abbildung

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Abbildung 8.4  Lizenz-Viewer (nur Beispielabbildung)‎.

8.3.3  Vorgehensweise

8.4  Aktivieren weiterer Softwaremodule

8.4.1  Allgemein

Für einen Teil der Software können Sie weitere Module von FLIR Systems erwerben. Diese Module können Sie erst benutzen,‎ nachdem Sie sie aktiviert haben.

8.4.2  Abbildung

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Abbildung 8.5  Lizenz-Viewer mit einer Ansicht der verfügbaren Softwaremodule (nur Beispielabbildung)‎.

8.4.3  Vorgehensweise

9  Arbeitsablauf

9.1  Allgemein

Bei einer Infrarotuntersuchung folgen Sie einem bestimmten Arbeitsablauf. Dieser Abschnitt enthält ein Beispiel eines Arbeitsablaufs bei einer Infrarotuntersuchung.

9.2  Abbildung

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9.3  Erläuterung

10  Bilder importieren

10.1  Vorgehensweise

10.2  Informationen zu UltraMax

UltraMax ist eine Bildverbesserungsfunktion,‎ mit der die Bildauflösung erhöht und Rauschen verringert wird,‎ sodass kleinere Objekte besser sichtbar und messbar werden. Ein UltraMax-Bild ist doppelt so hoch und breit wie ein herkömmliches Bild.
Wenn mit der Kamera ein UltraMax-Bild aufgenommen wird,‎ werden mehrere herkömmliche Bilder in derselben Datei gespeichert. Die Aufnahme aller Bilder dauert bis zu 1 Sekunde. Damit UltraMax in vollem Umfang genutzt werden kann,‎ müssen sich die Bilder etwas unterscheiden,‎ was durch eine leichte Bewegung der Kamera erreicht wird. Wenn Sie die Kamera fest in beiden Händen halten (kein Stativ verwenden)‎,‎ werden automatisch leicht unterschiedliche Bilder aufgenommen. Die richtige Bildschärfe und ein kontrastreiches und unbewegliches Motiv tragen auch zu einem UltraMax-Bild hoher Qualität bei.

11  Bildschirmelemente und Schaltflächen der Symbolleiste

11.1  Fensterelemente: Registerkarte Bibliothek

11.1.1  Abbildung

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11.1.2  Erläuterung

11.2  Fensterelemente: Registerkarte Geräte

11.2.1  Abbildung

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11.2.2  Erläuterung

11.3  Fensterelemente: Registerkarte Bildblatt erstellen

11.3.1  Abbildung

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11.3.2  Erläuterung

11.4  Fensterelemente: Registerkarte Bericht

11.4.1  Abbildung

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11.4.2  Erläuterung

11.5  Fensterelemente: das Bildbearbeitungsfenster (für Standbilder)‎

11.5.1  Abbildung

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11.5.2  Erläuterung

11.6  Fensterelemente: das Bildbearbeitungsfenster (für Videoclips)‎

11.6.1  Abbildung

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11.6.2  Erläuterung

11.7  Schaltflächen der Symbolleiste (auf der Registerkarte Geräte)‎

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Auswahlwerkzeug.
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Messpunktwerkzeug.
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Bereichswerkzeug.
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Linienwerkzeug.
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Kreis- und Ellipsenwerkzeug.
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Werkzeug zum Drehen nach rechts/links.
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Farbpaletten-Werkzeug.
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Werkzeug zur automatischen Anpassung eines Bereichs.
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Zoom-Werkzeug.

11.8  Schaltflächen der Symbolleiste (im Bildbearbeitungsfenster)‎

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Auswahlwerkzeug.
Graphic
Messpunktwerkzeug.
Graphic
Bereichswerkzeug.
Graphic
Kreis- und Ellipsenwerkzeug.
Graphic
Linienwerkzeug.
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Differenz-Werkzeug.
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Werkzeug zum Drehen nach rechts/links.
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Farbpaletten-Werkzeug.
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Auswahlwerkzeug thermisch MSX.
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Auswahlwerkzeug thermisch.
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Auswahlwerkzeug thermische Fusion.
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Auswahlwerkzeug thermisches Überblenden.
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Bild-im-Bild-Werkzeug.
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Werkzeug für Digitalbilder.
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Werkzeug zum Ändern von Bild-im-Bild
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Werkzeug zum Ändern des Thermalbild/Foto-Verhältnisses.
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Werkzeug zur automatischen Anpassung eines Bereichs.
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Zoom-Werkzeug.

11.9  Schaltflächen der Symbolleiste (im Berichtbearbeitungsfenster)‎

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Textkommentar-Werkzeug.
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Textfeld-Werkzeug.
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Pfeilmarkierungs-Werkzeug.
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Objekte am Raster ausrichten.

11.10  Registerkarte Panorama

11.10.1  Abbildung

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11.10.2  Erläuterung

12  Übertragung von Live-Bildern aus der Kamera

12.1  Allgemein

Sie können an FLIR Tools/Tools+‎ eine Infrarotkamera anschließen und die Live-Bild-Übertragung über die Registerkarte Geräte anzeigen. Wenn die Kamera angeschlossen ist,‎ können Sie Messwerkzeuge positionieren,‎ Parameter ändern,‎ Diagramme erstellen usw.

12.2  Abbildung

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Abbildung 12.1  Registerkarte Geräte.

12.3  Vorgehensweise

13  Verwalten von Bildern und Ordnern

13.1  Gruppieren von Dateien

13.1.1  Allgemein

Sie können Dateien gruppieren,‎ d. h.,‎ ein Infrarotbild und ein Digitalbild oder ein Infrarotbild und eine Grafik miteinander verbinden. Wenn zwei Dateien gruppiert werden,‎ wird ein Link erstellt und die Bilder verhalten sich im Berichterstellungsprozess wie ein Paar.

13.1.2  Vorgehensweise

13.2  Speichern eines Frame aus einer Sequenzdatei als radiometrische *.jpg-Datei

13.2.1  Allgemein

Sie können einen Frame aus einer Sequenzdatei als radiometrische *.jpg-Datei speichern.

13.2.2  Vorgehensweise

13.3  Speichern eines Frame aus einer Sequenzdatei als *.avi-Datei

13.3.1  Allgemein

Sie können einen Frame aus einer Sequenzdatei als *.avi-Datei speichern.

13.3.2  Vorgehensweise

13.4  Ändern der Wiedergabegeschwindigkeit

13.4.1  Allgemein

Sie können die Wiedergabegeschwindigkeit eines Videoclips zwischen –60× und +‎60×-Geschwindigkeit ändern.

13.4.2  Vorgehensweise

13.5  Klonen von Bildern

13.5.1  Allgemein

Sie können Kopien eines oder mehrerer Bilder erstellen. Dies nennt man Klonen.

13.5.2  Vorgehensweise

13.6  Bilder der Digitalkamera aus einem multispektralen Bild extrahieren.

13.6.1  Allgemein

Bei Kameras,‎ die multispektrale Aufnahmen unterstützen,‎ sind alle Bildmodi in einer einzigen Bilddatei enthalten: MSX,‎ thermisch,‎ thermische Fusion,‎ thermisches Überblenden,‎ Bild-in-Bild und Bilder der Digitalkamera.
Aus dem multispektralen Bild können Sie ein Digitalfoto extrahieren. Das Bildfeld des extrahierten Fotos stimmt dann mit dem Bildfeld des Wärmebilds überein. Zusätzlich können Sie auch ein Foto mit seinem vollständingen Bildfeld extrahieren.

13.6.2  Procedure: Extrahieren eines Fotos

13.6.3  Procedure: Extrahieren eines Fotos mit dem vollständigen Bildfeld

13.7  Die Auflösung eines Bildes verbessern

13.7.1  Allgemein

Einige Kameras von FLIR Systems unterstützen die Verbesserung der Auflösung von Bildern durch die Funktion UltraMax.

13.7.2  Anzeige unterstützter Bildformate

Unterstützte Bildformate werden durch ein spezielles Symbol auf der Registerkarte Bibliothek angezeigt. Siehe rechte untere Ecke in der Abbildung unten.
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13.7.3  Vorgehensweise

13.8  Löschen von Bildern

13.8.1  Allgemein

Sie können ein einzelnes Bild oder eine Bildgruppe löschen.

13.8.2  Vorgehensweise

13.9  Hinzufügen eines Verzeichnisses

13.9.1  Allgemein

Sie können ein Verzeichnis zu der Bibliothek hinzufügen.

13.9.2  Vorgehensweise

13.10  Löschen eines Verzeichnisses

13.10.1  Allgemein

Sie können ein Verzeichnis aus der Bibliothek löschen.

13.10.2  Vorgehensweise

13.11  Erstellen eines Unterordners

13.11.1  Allgemein

Sie können in einem vorhandenen Verzeichnis in der Bibliothek einen Unterordner erstellen.

13.11.2  Vorgehensweise

14  Analysieren von Bildern

14.1  Positionieren eines Messwerkzeugs

14.1.1  Allgemein

Sie können in einem Bild ein Messwerkzeug oder mehrere Messwerkzeuge positionieren,‎ z. B. einen Messpunkt,‎ einen Bereich,‎ einen Kreis oder eine Linie.

14.1.2  Vorgehensweise

14.2  Verschieben eines Messwerkzeugs

14.2.1  Allgemein

Die Messwerkzeuge,‎ die Sie in einem Bild positioniert haben,‎ können mit dem Auswahlwerkzeug verschoben werden.

14.2.2  Vorgehensweise

14.3  Ändern der Größe eines Messwerkzeugs

14.3.1  Allgemein

Die Größe der Messwerkzeuge,‎ die Sie in einem Bild positioniert haben,‎ z. B. ein Bereich,‎ kann mit dem Auswahlwerkzeug verändert werden.

14.3.2  Vorgehensweise

14.4  Löschen eines Messwerkzeugs

14.4.1  Allgemein

Sie können jedes zum Bild hinzugefügte Messwerkzeug löschen.

14.4.2  Vorgehensweise

14.5  Lokale Markierungen für ein Messwerkzeug erstellen

14.5.1  Allgemein

Wenn Bilder von der Kamera in FLIR Tools importiert werden,‎ berücksichtigt das Programm alle bestehenden Markierungen für ein Messwerkzeug im Bild. Es kann allerdings vorkommen,‎ dass Sie eine Markierungen hinzufügen möchten,‎ während das Bild in FLIR Tools analysiert wird: Hierfür verwenden Sie lokale Markierungen.

14.5.2  Vorgehensweise

14.6  Lokale Parameter für ein Messwerkzeug einrichten

14.6.1  Allgemein

In einigen Situationen ist es eventuell empfehlenswert,‎ einen Messparameter nur für ein Messwerkzeug zu ändern. Beispielsweise könnte sich das Messwerkzeug vor einer Oberfläche befinden,‎ die signifikant stärker reflektiert als andere Oberflächen auf dem Bild,‎ oder es befindet sich über einem Objekt,‎ das sich weiter weg als die übrigen Objekte auf dem Bild befindet usw.
Weitere Informationen zu Objektparametern finden Sie unter 24 Thermografische Messtechniken.

14.6.2  Vorgehensweise

14.7  Arbeiten mit Isothermen

14.7.1  Allgemein

Mit dem Isothermen-Befehl erhalten alle Pixel oberhalb,‎ unterhalb oder zwischen einem oder mehreren festgelegten Temperaturwerten eine Kontrastfarbe.
Die Verwendung von Isothermen ist eine gute Methode,‎ Unregelmäßigkeiten in einem Infrarotbild zu erkennen.

14.7.2  Einstellen von allgemeinen Isothermen (Oberhalb,‎ Unterhalb)‎

14.7.2.1  Allgemein

Ein Isotherm vom Typ Oberhalb und Unterhalb koloriert Bereiche mit einer Temperatur über oder unter einer eingestellten Temperatur.

14.7.2.2  Vorgehensweise

14.7.3  Einstellen von allgemeinen Isothermen (Intervall)‎

14.7.3.1  Allgemein

Ein Isotherm vom Typ Intervall koloriert Bereiche mit einer Temperatur zwischen zwei eingestellten Temperaturwerten.

14.7.3.2  Vorgehensweise

14.7.4  Einstellen von Isothermen für Luftfeuchtigkeit

14.7.4.1  Allgemein

Der Isotherm für Luftfeuchtigkeit kann Bereiche erkennen,‎ in denen das Risiko besteht,‎ dass sich Schimmel bildet oder sich die Luftfeuchtigkeit als Wasser niederschlägt (d. h. der Taupunkt)‎.

14.7.4.2  Vorgehensweise

14.7.5  Einstellen von Isothermen für Wärmedämmung

14.7.5.1  Allgemein

Der Isotherm Isolierung kann Bereiche in Gebäuden erkennen,‎ in denen ein Wärmedämmungsmangel vorliegt. Er wird ausgelöst,‎ wenn der Wärmedämmungsgrad unter einen festgelegten Wert für den Energieverlust durch die Gebäudestruktur fällt. Dieser Wert wird thermischer Index genannt.
In den verschiedenen Bauvorschriften werden jeweils unterschiedliche Werte für den thermischen Index empfohlen,‎ typische Werte für Neubauten sind jedoch 0,‎6 – 0,‎8. Informieren Sie sich in den national gültigen Bauvorschriften über die empfohlenen Werte.

14.7.5.2  Vorgehensweise

14.7.6  Einstellen von benutzerdefinierten Isothermen

14.7.6.1  Allgemein

Bei einem benutzerdefinierten Isotherm handelt es sich um einen der folgenden Isotherm-Typen:
  • Oberhalb.
  • Unterhalb.
  • Intervall.
  • Feuchte.
  • Wärmedämmung.
Im Gegensatz zu den Standard-Isothermen können Sie für diese benutzerdefinierten Isotherme mehrere Parameter manuell festlegen:
  • Hintergrund.
  • Farben (halbtransparente oder Volltonfarben)‎.
  • Invertiertes Intervall (nur für den Isotherm Intervall)‎.

14.7.6.2  Vorgehensweise

14.8  Ändern der Temperaturwerte

14.8.1  Allgemein

Am unteren Rand des Infrarotbildes werden zwei Schieberegler angezeigt. Indem Sie diese Schieberegler nach links oder rechts ziehen,‎ können Sie den maximalen und minimalen Wert der Temperaturskala ändern.

14.8.2  Warum Temperaturwerte ändern?

Die Temperaturwerte werden manuell geändert,‎ da so die Analyse einer Temperaturanomalie einfacher wird.

14.8.2.1  Beispiel 1

Sie sehen hier zwei Infrarotbilder eines Gebäudes. Im linken Bild,‎ das automatisch angepasst wurde,‎ wird die Analyse durch die große Temperaturspanne zwischen dem klaren Himmel und dem beheizten Gebäude erschwert. Sie können eine detailliertere Gebäudeanalyse durchführen,‎ wenn Sie für die Temperaturskala Werte wählen,‎ die in etwa den Temperaturen des Gebäudes entsprechen.
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Automatisch
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Manuell

14.8.2.2  Beispiel 2

Sie sehen hier zwei Infrarotbilder eines Trennschalters einer Starkstromleitung. Um die Analyse der Temperaturvariationen im Trennschalter zu erleichtern,‎ wurde die Temperatur im rechten Bild in Werte geändert,‎ die in etwa der Temperatur des Trennschalters entsprechen.
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Automatisch
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Manuell

14.8.3  Ändern des maximalen Werts

14.8.4  Ändern des minimalen Werts

14.8.5  Gleichzeitiges Ändern des maximalen und minimalen Werts

14.9  Durchführen eines automatischen Bildabgleichs

14.9.1  Allgemein

Sie können ein Bild oder eine Bildergruppe automatisch abgleichen. Wenn Sie ein Bild automatisch abgleichen,‎ stellen Sie die beste Bildhelligkeit und den besten Kontrast ein. Das bedeutet,‎ dass die Farbinformationen über die vorhandenen Temperaturen des Bildes verteilt werden.

14.9.2  Vorgehensweise

14.10  Einen Bereich für das automatische Anpassen definieren

14.10.1  Allgemein

Wenn Sie im Bildfenster auf die Temperaturskala oder die Taste Auto klicken,‎ wird das ganze Bild automatisch angepasst. Das bedeutet,‎ dass die Farbinformationen über die Temperaturen des Bildes verteilt werden.
In einigen Fällen kann das Standbild oder das Videobild jedoch sehr heiße oder sehr kalte Bereiche außerhalb des Bereichs aufweisen,‎ welcher für Sie von Interesse ist. In diesen Fällen sollten Sie diese Bereiche ausschließen und die Farbinformation nur für die Temperaturen im für Sie interessanten Bereich verwenden. Dies erreichen Sie,‎ indem Sie einen Bereich für die automatische Anpassung definieren.

14.10.2  Vorgehensweise

14.11  Ändern der Farbverteilung

14.11.1  Allgemein

Sie können die Farbverteilung eines Bildes ändern. Mit einer anderen Farbverteilung lässt sich ein Bild unter Umständen genauer analysieren.

14.11.2  Definitionen

Sie können drei verschiedenen Farbverteilungen wählen:
  • Histogrammausgleich: Bei dieser Bilddarstellungsmethode werden die Farbinformationen über die im Bild vorhandenen Temperaturen verteilt. Diese Methode der Informationsverteilung ist besonders sinnvoll,‎ wenn das Bild wenige Spitzen mit sehr hohen Temperaturwerten enthält.
  • Signal linear: Bei dieser Bilddarstellungsmethode werden die Farbinformationen im Bild linear zu den Signalwerten der Pixel verteilt.
  • Temperatur linear: Bei dieser Bilddarstellungsmethode werden die Farbinformationen im Bild linear zu den Temperaturwerten der Pixel verteilt.

14.11.3  Vorgehensweise

14.12  Änderungen an der Palette vornehmen

14.12.1  Allgemein

Sie können die Palette ändern,‎ mit der die Kamera die verschiedenen Temperaturen innerhalb eines Bildes anzeigt. Eine andere Palette kann die Analyse des Bildes vereinfachen.

14.12.2  Vorgehensweise

14.13  Ändern des Bildmodus

14.13.1  Allgemein

Für einige Bilder kann der Bildmodus geändert werden. Die entsprechende Option finden Sie auf der Symbolleiste im Bildbearbeitungsfenster.

14.13.2  Arten von Bildmodi

Taste

Bildmodus

Bildbeispiel

icon
Thermal MSX (Multi Spectral Dynamic Imaging)‎: In diesem Modus zeigt die Kamera ein Infrarotbild an,‎ bei dem die Objektkanten verstärkt wurden. Beachten Sie,‎ dass die Aufschrift jeder Sicherung deutlich lesbar ist.
Graphic
icon
Thermal: In diesem Modus wird ein vollständiges Infrarotbild angezeigt.
Graphic
icon
Thermal fusion: In diesem Modus wird ein Digitalfoto angezeigt,‎ bei dem abhängig von den Temperaturgrenzwerten einige Bereiche als Infrarotdarstellung angezeigt werden.
Graphic
icon
Picture-in-picture: In diesem Modus wird über dem Digitalfoto ein Infrarotbildrahmen angezeigt.
Graphic
icon
Digital camera: In diesem Modus wird ein vollständiges Digitalfoto angezeigt.
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14.14  Als CSV exportieren

14.14.1  Allgemein

Sie können den Inhalt eines Bildes als Matrix aus mit Komma getrennten Werten exportieren,‎ um sie in einer externen Software weiter zu analysieren. Das Dateiformat ist *.csv,‎ Sie können die Datei in Microsoft Excel öffnen.

14.14.2  Vorgehensweise

14.15  Diagramm erstellen

14.15.1  Allgemein

Ist FLIR Tools/Tools+‎ an eine Kamera angeschlossen,‎ die radiometrisches Streaming unterstützt,‎ kann ein Diagramm erstellt werden. Diagramme zeigen an,‎ wie stark die Messergebnisse eines oder mehrerer Messwerkzeuge über einen bestimmten Zeitraum variieren.

14.15.2  Vorgehensweise

14.16  Flächenberechnung

14.16.1  Allgemein

Die in den Bildparameterdaten enthaltene Entfernung kann als Ausgangswert für Flächenberechnungen verwendet werden. Flächenberechnungen werden beispielsweise verwendet,‎ um die Größe einer Feuchtstelle an einer Wand abzuschätzen.
Um den Flächeninhalt einer Oberfläche zu berechnen,‎ müssen Sie im Bild ein Rechteck- oder Kreismesswerkzeug hinzufügen. FLIR Tools/Tools+‎ berechnet den Flächeninhalt der vom Rechteck- oder Kreismesswerkzeug markierten Fläche. Bei der Berechnung handelt es sich um eine Schätzung des Flächeninhalts,‎ die auf dem Entfernungswert basiert.

14.16.1.1  Vorgehensweise

Gehen Sie folgendermaßen vor:

14.17  Längenberechnung

14.17.1  Allgemein

Die in den Bildparameterdaten enthaltene Entfernung kann als Ausgangswert für Längenberechnungen verwendet werden.
Um die Länge zu berechnen,‎ müssen Sie im Bild ein Linienmesswerkzeug hinzufügen. FLIR Tools/Tools+‎ berechnet die geschätzte Linienlänge auf der Grundlage des Entfernungswertes.

14.17.1.1  Vorgehensweise

Gehen Sie folgendermaßen vor:

15  Mit Kommentaren arbeiten

15.1  Über Bildbeschreibungen

15.1.1  Was ist eine Bildbeschreibung?

Eine Bildbeschreibung ist eine kurze Beschreibung in Form eines Freiformtextes,‎ die in einer Infrarotbilddatei gespeichert wird. Verwendet wird dabei ein Standard-Tag im *.jpg-Dateiformat,‎ das von anderen Programmen abgerufen werden kann.

15.1.1.1  Vorgehensweise

15.2  Über Textkommentare

15.2.1  Was ist ein Textkommentar?

Ein Textkommentar besteht aus Informationen in Textform über Elemente in einem Bild. Dabei besteht der Textkommentar aus einer Gruppe von Informationspaaren – Bezeichnung und Wert. Textkommentare werden verwendet,‎ um die Berichterstellung und Nachverarbeitung effizienter zu gestalten,‎ indem wesentliche Information über das Bild bereitgestellt werden,‎ z. B. Zustände,‎ Fotos und Informationen über den Aufnahmeort des Bildes.
Textkommentare haben ein proprietäres Kommentarformat von FLIR Systems. Die Informationen können nicht mit der Software anderer Anbieter abgerufen werden. Das Konzept hängt maßgeblich von der Interaktion mit dem Benutzer ab. Der Benutzer kann in der Kamera einen von mehreren Werte für jede Bezeichnung wählen. Der Benutzer kann auch numerische Werte eingeben und dafür sorgen,‎ dass in den Textkommentaren Messwerte vom Bildschirm erfasst werden.

15.2.2  Definitionen von Bezeichnung und Wert

Das Konzept des Textkommentars basiert auf zwei wichtigen Definitionen: Bezeichnung und Wert. Die folgenden Beispiele erklären,‎ worin der Unterschied zwischen den beiden Definitionen besteht.
Company
Company A
Company B
Company C
Building
Workshop 1
Workshop 2
Workshop 3
Section
Room 1
Room 2
Room 3
Equipment
Tool 1
Tool 2
Tool 3
Recommendation
Recommendation 1
Recommendation 2
Recommendation 3

15.2.3  Beispiel für eine Markup-Struktur

Das Dateiformat für Textanmerkungen ist *.tcf. Dies ist ein Code-Beispiel für eine Markup-Struktur einer solchen Datei und zeigt,‎ wie die Markups in Notepad aussehen. Die Wörter zwischen spitzen Klammern sind Bezeichnungen,‎ und die Wörter ohne spitze Klammern sind Werte.
<Company> Firma A Firma B Firma C <Building> Werkstatt 1 Werkstatt 2 Werkstatt 3 <Section> Zimmer 1 Zimmer 2 Zimmer 3 <Equipment>
                              Gerät 1 Gerät 2 Gerät 3 <Recommendation> Empfehlung 1 Empfehlung 2 Empfehlung 3
                           

15.2.4  Erstellen von Textkommentaren zu einem Bild

15.2.4.1  Allgemein

In FLIR Tools/Tools+‎ können Sie einen Textkommentar zu einem Bild erstellen. Dies erfolgt im Bildbearbeitungsfenster.

15.2.4.2  Vorgehensweise

15.2.5  Erstellen einer Vorlage für Textkommentare

15.2.5.1  Allgemein

In FLIR Tools/Tools+‎ können Sie auf der Registerkarte Vorlagen Vorlagen für Textkommentare erstellen. Diese Vorlagen können entweder auf die Kamera übertragen oder als Vorlage während der Nachanalyse im Programm verwendet werden.

15.2.5.2  Vorgehensweise

16  Erstellen von Panoramabildern

16.1  Allgemein

In FLIR Tools+‎ können Sie Panoramabilder erstellen,‎ indem Sie mehrere kleinere Bilder in einem größeren zusammenfügen. FLIR Tools+‎ analysiert die einzelnen Bilder,‎ um Pixelmuster zu erkennen,‎ die zu Pixelmustern in anderen Bildern passen.
Sie können dann das Panoramabild zuschneiden und verschiedene Korrekturen der Perspektive ausführen.

16.2  Abbildung

Diese Abbildung zeigt die Panoramabild-Arbeitsumgebung.
Graphic

16.3  Vorgehensweise

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 11.10 Registerkarte Panorama.

17  Berichte erstellen

17.1  Allgemein

Sie können vier Arten von Berichten aus dem Programm erstellen:
Berichte des Typs 2,‎ 3 und 4 können in einem *.repx genannten Zwischenformat gespeichert werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt 17.3 Einen Report im Zwischenformat *.repx speichern

17.2  Eine Standardberichtsvorlage festlegen

Vor der Arbeit mit Berichten müssen Sie eine Standardberichtsvorlage festlegen. Es können maximal zwei Standardberichtsvorlagen festgelegt werden. Diese Vorlagen können dann in der Registerkarte Bibliothek unter Bericht erstellen verwendet werden.

17.3  Einen Report im Zwischenformat *.repx speichern

17.4  Erstellen eines Adobe PDF-Bildblatts

17.5  Erstellen eines Adobe PDF-Berichts

17.6  Erstellen eines nicht-radiometrischen Microsoft Word‎ Berichts

17.6.1  Erstellen von „Rapid Report“-Verknüpfungen

17.6.1.1  Allgemein

Für nicht-radiometrische Microsoft Word-Berichte können Sie Desktopverknüpfungen,‎ sogenannte „Rapid Report“-Shortcuts,‎ erstellen. Anschließend können Sie zum Erstellen von Berichten einfach die Bilder auf die Verknüpfung ziehen,‎ ohne FLIR Tools+‎ starten zu müssen.

17.6.1.2  Vorgehensweise

17.7  Erstellen eines radiometrischen Microsoft Word‎-Berichts

Umfangreiche Informationen zum Arbeiten mit radiometrischen Berichten in Microsoft Word finden Sie im Abschnitt 18 Arbeiten in der Microsoft Word-Umgebung.

18  Arbeiten in der Microsoft Word-Umgebung

18.1  Erstellen einer Berichtsvorlage

18.1.1  Allgemein

FLIR Tools+‎ wird mit verschiedenen Berichtsvorlagen geliefert (Microsoft Word *.dotx-Dateien)‎. Wenn diese Vorlagen nicht Ihren Anforderungen entsprechen,‎ können Sie eigene individuelle Vorlagen für thermografische Messberichte erstellen.

18.1.1.1  Wenige oder viele Berichtsvorlagen?

Es ist üblich,‎ für jeden Kunden eine eigene Vorlage zu verwenden. Wenn Sie so vorgehen,‎ können Sie die unternehmensspezifischen Informationen des Kunden bereits in die Vorlage aufnehmen,‎ anstatt diese nach der Erstellung des thermografischen Messberichts manuell hinzuzufügen.
Wenn allerdings mehrere Kunden thermografische Messberichte benötigen,‎ für die eine oder wenige Vorlagen ausreichend sind,‎ sollten die unternehmensspezifischen Informationen nicht in der Vorlage enthalten sein. Diese Angaben können einfacher eingegeben werden,‎ nachdem der Bericht erstellt wurde.

18.1.1.2  Typische Struktur

Eine benutzerdefinierte Vorlage für thermografische Messberichte setzt sich in der Regel aus folgenden Seiten zusammen:
  • Einem Deckblatt.
  • einer Reihe von Seiten mit Kombinationen der Objekte IR-Viewer,‎ Digitalfoto,‎ IR-Histogramm,‎ IR-Profil,‎ Ergebnistabelle,‎ Übersichtstabelle usw.
  • einer Rückseite.
Deckblatt und Rückseite der Berichtsvorlage können Sie mit vorhandenen Funktionen in Microsoft Word erstellen.
Das Deckblatt und die Rückseite einer Vorlage für thermografische Messberichte enthalten normalerweise folgende Angaben:
  • Name Ihres Unternehmens und des Unternehmens Ihres Kunden.
  • sonstige Kontaktinformationen.
  • aktuelles Datum.
  • Titel des thermografischen Messberichts.
  • Logo Ihres Unternehmens und des Unternehmens Ihres Kunden.
  • zusätzliches Bildmaterial oder weitere Informationen.

18.1.1.3  Anmerkung zum Arbeiten in der Microsoft Word‎-Umgebung

Da es sich beim Berichtsgenerator in FLIR Tools+‎ um ein Add-in für Microsoft Word handelt,‎ können Sie praktisch alle Funktionen,‎ die Sie zur Erstellung einer Microsoft Word-Dokumentvorlage verwenden,‎ auch für Ihre Berichtsvorlagen nutzen.
FLIR Tools+‎ verfügt über eine Reihe zusätzlicher Befehle für die Erstellung von Infrarotbildern und -berichten. Auf diese Befehle können Sie über die Registerkarte FLIR Tools+‎ zugreifen.
Diese Funktionen kommen zusammen mit den Standardfunktionen von Microsoft Word bei der Erstellung von Vorlagen für thermografische Messberichte zum Einsatz.

18.1.2  Erstellen einer benutzerdefinierten Vorlage für thermografische Messberichte

Sie können eine benutzerdefinierte Vorlage für thermografische Messberichte aus einer leeren Microsoft Word-Vorlage erstellen. Die einfachste Möglichkeit ist jedoch,‎ eine Berichtsvorlage zu erstellen,‎ indem Sie eine bestehende Vorlage bearbeiten. In diesem Fall profitieren Sie von den vorhandenen Infrarotobjekten,‎ die bereits auf der Berichtsvorlagenseite positioniert wurden. Im Vergleich zum Erstellen einer völlig neuen Vorlage für thermografische Messberichte sparen Sie auf diese Weise viel Zeit.
Sie haben drei Möglichkeiten,‎ eine Berichtsvorlage zu erstellen:
  • Anpassen einer Basisberichtsvorlage.
  • Ändern einer bestehenden Berichtsvorlage.
  • Erstellen einer Berichtsvorlage aus einer leeren Microsoft Word-Vorlage.

Anpassen einer Basisberichtsvorlage

Ändern einer bestehenden Vorlage

Erstellen einer Berichtsvorlage aus einer leeren Microsoft Word‎-Vorlage

18.2  Verwalten von Objekten im Bericht

Wenn Sie einen Bericht auf der Basis einer Berichtsvorlage erstellen,‎ werden Objekte auf den Berichtsseiten automatisch als Platzhalter für Infrarotbilder,‎ Digitalbilder,‎ Tabellen und Felder eingefügt. Sie können auch Objekte einfügen und deren Eigenschaften ändern,‎ nachdem Sie den Bericht in Microsoft Word,‎ wie in den Abschnitten unten beschrieben,‎ gestartet haben.
Wenn Sie eigene Berichtsvorlagen erstellen (siehe Abschnitt 18.1 Erstellen einer Berichtsvorlage)‎,‎ fügen Sie gemäß der Abschnitte unten Objekte ein und definieren deren Eigenschaften.
Die folgenden Objekte können im Bericht angezeigt werden:
  • IR-Viewer.
  • Digitalbild.
  • IR-Profil.
  • IR-Histogramm.
  • IR-Trending.
  • Feld.
  • Ergebnistabelle.
  • Übersichtstabelle.
Symbolleisten,‎ Untermenüs,‎ Schaltflächen usw. im Zusammenhang mit den Objekten werden im Abschnitt 18.4 Softwarereferenzen detailliert beschrieben.

18.2.1  Einfügen von Objekten

Graphic

18.2.1.1  IR-Viewer- und Digitalfoto-Objekte

IR Viewer- und Digitalfoto-Objekte sind Platzhalter,‎ die automatisch Infrarot- und Tageslichtbilder beim Erstellen eines Berichts laden.

Einfügen von IR-Viewer- und Digitalfoto-Objekten

18.2.1.2  Objekt IR-Profil

Wenn ein Bericht erstellt wird,‎ zeigt das IR-Profil automatisch die Werte vorhandener Linienfunktionen an,‎ die im Infrarotbild gespeichert sind.

Einfügen von IR-Profil-Objekten

18.2.1.3  IR-Histogramm-Objekte

Wenn ein Bericht erstellt wird,‎ illustriert das IR-Histogramm-Objekt die Pixelverteilung in den Flächenwerkzeugen des Bildes,‎ indem es die Anzahl der Pixel für jede Temperaturstufe ausgibt.

Einfügen von IR-Histogramm-Objekten

18.2.1.4  IR-Trend-Objekte

Standardmäßig zeigt das IR-Trend-Objekt beim Erstellen des Berichts automatisch einen Trend für alle IR-Viewer-Objekte im Bericht an. Sie können Bilder auch manuell per Drag & Drop in das IR-Trend-Objekt verschieben.

Einfügen von IR-Trend-Objekten

18.2.1.5  Feldobjekte

Wenn Sie Ihren Bericht erstellen,‎ werden im Feld automatisch Werte oder Texte angezeigt,‎ die mit einem Infrarotbild verknüpft sind.

Einfügen von Feldobjekten

18.2.1.6  Ergebnistabellen

Wenn Sie Ihren Bericht erstellen,‎ zeigen Ergebnistabellen automatisch die Werte aller Messwerkzeuge im Infrarotbild an.

Einfügen von Ergebnistabellen

18.2.1.7   Objekt Übersichtstabelle

Wenn Sie den Bericht erstellen,‎ werden in der Übersichtstabelle automatisch Werte der Elemente angezeigt,‎ die Sie für die Tabelle ausgewählt haben.

Einfügen von Übersichtstabellen-Objekten

18.2.2  Verbinden von Objekten

Die folgende Beschreibung geht davon aus,‎ dass sich auf der Vorlagenseite ein IR-Viewer- und ein IR-Profil-Objekt befinden.
Die Objekte,‎ die Sie verbinden,‎ müssen sich während des Verbindens auf einer Seite befinden. Die Verbindung bleibt jedoch erhalten,‎ auch wenn Sie das Dokument umformatieren und dadurch eines der Objekte auf eine andere Seite verschoben wird.

Verbinden von Objekten

18.2.3  Anpassen der Größe von Objekten

Anpassen der Größe von Infrarotobjekten

Anpassen der Größe von Ergebnis- und Übersichtstabellen

18.2.4  Löschen von Objekten

Löschen von Infrarotobjekten

Löschen von Ergebnis- und Übersichtstabellen

Löschen von Feldobjekten

18.2.5  IR Viewer-Messwerkzeuge

Ein Infrarotbild enthält gültige Temperaturinformationen,‎ die ausgelesen werden können. Dazu werden verschiedene Arten von Werkzeugen positioniert,‎ z. B. Messpunkte,‎ Profile oder Bereiche.
Der Zugriff auf die Werkzeuge erfolgt über die IR Viewer-Symbolleiste,‎ die angezeigt wird,‎ wenn Sie auf den IR-Viewer klicken.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um das Auswahlwerkzeug anzuzeigen,‎ das ähnlich funktioniert wie andere Auswahlwerkzeuge in Textverarbeitungs- und DTP-Programmen. Mithilfe des Auswahlwerkzeugs können Sie Messwerkzeuge auswählen.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um einen Messpunkt mit Temperaturanzeige einzublenden,‎ mit dem Sie die Temperaturwerte ablesen können,‎ indem Sie ihn über das Infrarotbild bewegen. Wenn Sie auf das Bild klicken,‎ erstellt der fliegende Messpunkt auf dem Bild einen festen Messpunkt. Um den Modus für den fliegenden Messpunkt zu beenden,‎ drücken Sie ESC.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um feste Messpunkte auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebnistabelle angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um Messflächen auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebnistabelle angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ellipsenförmige Messflächen auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebnistabelle angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um Polygonmessflächen auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebnistabelle angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um eine Linie auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einem IR-Profil angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um eine gewinkelte Linie auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einem IR-Profil angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um den Unterschied zwischen zwei Temperaturen zu berechnen,‎ beispielsweise zwei Messpunkten oder einem Messpunkt und der maximalen Temperatur im Bild. Das Ergebnis der Berechnung wird sowohl als QuickInfo als auch als Ergebnis in der Ergebnistabelle angezeigt. Wenn Sie diese Symbolleistenschaltfläche verwenden möchten,‎ muss mindestens eine Messfunktion auf dem Bild angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um eine Markierung zu erstellen,‎ die Sie an jede beliebige Stelle in einem Bild verschieben können und mit der Sie auf einen bestimmten Bereich verweisen.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein Menü anzuzeigen,‎ in dem Sie eine der folgenden Aktionen durchführen können:
  • Eine Isotherme über einer Temperaturstufe einfügen. Auf diese Weise werden alle Temperaturen oberhalb einer bestimmten Temperaturstufe in einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
  • Eine Isotherme unterhalb einer Temperaturstufe einfügen. Auf diese Weise werden alle Temperaturen unterhalb einer bestimmten Temperaturstufe in einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
  • Eine Isothermenfarbe festlegen,‎ die angezeigt wird,‎ wenn die Kamera einen Bereich in der Gebäudestruktur identifiziert,‎ für den Feuchtigkeitsrisiko besteht (Luftfeuchtigkeitsalarm)‎.
  • Eine Isothermenfarbe festlegen,‎ die angezeigt wird,‎ wenn die Kamera eine Stelle an einer Wand identifiziert,‎ an der möglicherweise ein Wärmedämmungsmangel besteht (Wärmedämmungsalarm)‎.
  • Eine Isotherme zwischen zwei Temperaturstufen einfügen. Auf diese Weise werden alle Temperaturen zwischen zwei Temperaturstufen in einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
Weitere Informationen zu den Isothermeneinstellungen finden Sie im Abschnitt 18.4.10.2.2 Die Registerkarte Isotherme.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein Rechteck um den Bereich zu ziehen,‎ der vergrößert dargestellt werden soll. Im Zoommodus wird eine Miniaturansicht in der oberen rechten Ecke angezeigt,‎ die die Position des Bereichs angibt,‎ der vergrößert dargestellt ist. Sie können diesen Bereich verschieben,‎ indem Sie mit der linken Maustaste klicken,‎ die Maustaste gedrückt halten und dann die Maus in eine beliebige Richtung bewegen. Wenn Sie den Zoommodus wieder verlassen möchten,‎ wählen Sie entweder im Menü Zoom,‎ oder drücken Sie auf der Tastatur die Leertaste.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um das Dialogfeld Bildfusion zu öffnen. Weitere Informationen zur Bildfusion finden Sie im Abschnitt 18.2.7 Bildfusion.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um die Rasterlinien im IR-Viewer ein- oder auszuschalten. Weitere Informationen zum Rasterwerkzeug finden Sie im Abschnitt 18.2.5.2 Verwenden des Rasterwerkzeugs.

18.2.5.1  Verwalten von Messwerkzeugen

Sobald Sie Messwerkzeuge,‎ wie Punktmessungen,‎ Bereiche und Markierungen zu einem IR-Viewer hinzugefügt haben,‎ können Sie Aktionen wie Verschieben,‎ Klonen oder Löschen anwenden.

Auswählen eines Messwerkzeugs im Bild

Verschieben eines Messwerkzeugs

Klonen von Messwerkzeugen

Löschen von Messwerkzeugen

18.2.5.2  Verwenden des Rasterwerkzeugs

Wenn Sie das Rasterwerkzeug verwenden und der Bildfeldwinkel des Objektivs sowie der Abstand des zu untersuchenden Objekts bekannt sind,‎ können Sie ein Raster auf einem IR-Viewer anordnen. Dabei entspricht jedes Quadrat einer bekannten Fläche.
Sie können auch eine Linie im IR-Viewer festlegen und die Länge der Linie angeben.

Verwenden des Rasterwerkzeugs

18.2.6  Formeln

18.2.6.1  Allgemein

FLIR Tools+‎ ermöglicht die Durchführung von komplexen Berechnungen zu verschiedenen Elementen des Infrarotbilds. Eine Formel kann alle allgemeinen mathematischen Operatoren und Funktionen (+‎,‎ –,‎ ×,‎ ÷ usw.)‎ enthalten. Zudem können numerische Konstanten wie π verwendet werden.
Vor allem können jedoch Verweise auf Messergebnisse,‎ andere Formeln und weitere numerische Daten in Formeln eingefügt werden.

18.2.6.2  Erstellen von einfachen Formeln

Erstellen einer Formel,‎ die die Differenz zwischen zwei Punkten berechnet

18.2.6.3  Erstellen von Bedingungsformeln

Für bestimmte Anwendungen möchten Sie z. B. das Ergebnis einer Berechnung ggf. in grüner Schriftfarbe anzeigen,‎ wenn das Ergebnis unter einem kritischen Wert liegt bzw. in roter Schriftfarbe,‎ wenn das Ergebnis über dem kritischen Wert liegt.
Hierfür erstellen Sie eine Bedingungsformel mithilfe der Anweisung IF.

Erstellen von Bedingungsformeln mit der Anweisung IF

18.2.7  Bildfusion

18.2.7.1  Allgemein

FLIR Tools+‎ ermöglicht,‎ ein Infrarotbild mit einem Tageslichtbild zusammenzuführen. Durch das Zusammenführen der Bilder kann die exakte Position von Temperaturauffälligkeiten einfacher ermittelt werden.

18.2.7.2  Verfahren für die Bildfusion

Fusion eines Infrarotbilds mit einem Tageslichtbild

Weitere Informationen zur Bildfusion finden Sie im Abschnitt 18.4.10.7 Das Dialogfeld Bildfusion.

18.3  Dokumenteigenschaften

18.3.1  Allgemein

Beim Erstellen eines thermografischen Messberichts extrahiert FLIR Tools+‎ die Microsoft Word-Dokumenteigenschaften für die Berichtsvorlage und fügt diese Eigenschaften in die entsprechenden Microsoft Word-Felder in den endgültigen Bericht ein.
Mithilfe dieser Dokumenteigenschaften können Sie verschiedene zeitaufwendige Aufgaben automatisieren,‎ die bei der Berichterstellung anfallen. Beispielsweise kann FLIR Tools+‎ Informationen wie Name,‎ Adresse und E-Mail-Adresse für den Inspektionsort,‎ verwendetes Kameramodell,‎ Ihre E-Mail-Adresse usw. automatisch hinzufügen.

18.3.2  Arten von Dokumenteigenschaften

Es gibt zwei verschiedene Arten von Dokumenteigenschaften:
  • Eigenschaften von Übersichtsdokumenten.
  • Eigenschaften von benutzerdefinierten Dokumenten.
Bei der ersten Art können Sie nur die Werte ändern,‎ während bei der zweiten sowohl das Ändern der Bezeichnungen als auch der Werte möglich ist.

18.3.3  Erstellen und Bearbeiten von Microsoft Word‎-Dokumenteigenschaften

Erstellen und Bearbeiten von Dokumenteigenschaften

18.3.4  Ändern des Präfix für eine Berichteigenschaft

18.3.4.1   Allgemein

Beim Generieren eines Berichts wird das Dialogfeld Berichtseigenschaften angezeigt. In diesem Dialogfeld können Sie Kundeninformationen und Informationen zur Messung eingeben. Die Informationen,‎ die Sie in dieses Dialogfeld eingeben,‎ werden anschließend in die entsprechenden Platzhalter im Bericht geschrieben.
Die Berichteigenschaften werden abhängig davon angezeigt,‎ ob sie mit einem Unterstrich (_)‎ beginnen. Wenn Sie jedoch ihre eigenen benutzerdefinierten Vorlagen erstellt haben,‎ haben Sie möglicherweise Berichtseigenschaften mit einem anderen Präfix erstellt,‎ z. B. mit einem Prozentzeichen (%)‎,‎ einem Dollarzeichen ($)‎,‎ einem Doppelkreuz (#)‎ oder Ihrem Firmennamen (ganz oder teilweise,‎ z. B. „ACME“)‎. Damit diese Eigenschaften angezeigt werden,‎ wenn Sie den Bericht generieren,‎ müssen Sie die Eigenschaft FLIR_ReportPropertyPrefix aktualisieren.

18.3.4.2   Vorgehensweise

Gehen Sie folgendermaßen vor:

18.3.5  Erstellen von Microsoft Word‎-Feldern und Verknüpfen der Felder mit einer Dokumenteigenschaft

Erstellen und Verknüpfen eines Microsoft Word‎-Felds

18.4  Softwarereferenzen

In diesem Abschnitt werden detailliert alle Menüs,‎ Schaltflächen,‎ Dialogfelder usw. im Zusammenhang mit FLIR Tools+‎ beschrieben.

18.4.1  Registerkarte FLIR Tools+‎

Nach der Installation von FLIR Tools+‎ wird die Registerkarte FLIR Tools+‎ rechts neben den Standardregisterkarten auf der Multifunktionsleiste der Microsoft Word-Dokumente angezeigt.
Graphic
Klicken Sie auf Graphic,‎ um einen IR-Viewer für Infrarotbilder und Sequenzdateien einzufügen. Ein Infrarotbild oder eine Sequenzdatei enthält gültige Temperaturdaten,‎ die durch das Einfügen unterschiedlicher Messwerkzeuge,‎ wie beispielsweise Messpunkte,‎ Profile und Flächen,‎ ausgegeben werden können.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein Digitalfoto einzufügen. Dieses Foto kann mit einer separaten Digitalkamera oder mit einer digitalen Tageslichtkamera aufgenommen worden sein,‎ die in einige Infrarotkameras von FLIR Systems integriert ist. Verwenden Sie diese Methode nur zum Einfügen eines Fotos,‎ wenn Sie eine Berichtsvorlage entwerfen. In allen anderen Situationen klicken Sie zum Einfügen von Fotos im Menü Einfügen auf Grafik.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein IR-Profil einzufügen. Ein IR-Profil enthält ein Diagramm,‎ das die Pixelwerte entlang einer Linie in einem Infrarotbild anzeigt.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein IR-Histogramm einzufügen. Ein IR-Histogramm enthält ein Diagramm,‎ das die Pixelverteilung im Bild veranschaulicht,‎ indem es die Anzahl der Pixel für jede Temperaturstufe ausgibt.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um einen IR-Trend einzufügen. Ein IR-Trend ist eine grafische Darstellung von Mess- oder Textkommentarwerten auf der y-Achse gegen Infrarot-Berichtsseiten oder Infrarotbildern auf der x-Achse sortiert nach Uhrzeit-,‎ Seitenzahl- oder Textkommentarwerten. Es kann auch wahrscheinliche Trends anhand verschiedener Algorithmen anzeigen.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um das Dialogfeld Schnelleingabe anzuzeigen (siehe Abschnitt 18.4.10.1 Das Dialogfeld Schnelleingabe)‎,‎ in dem Sie einen Bericht mithilfe des vordefinierten Seitenlayouts erstellen oder ein vorhandenes Seitenlayout ändern können.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um Infrarotobjekte miteinander zu verknüpfen,‎ beispielsweise ein IR-Profil mit einem IR-Viewer.
Klicken Sie auf ein Infrarotobjekt,‎ und klicken Sie anschließend auf Graphic,‎ um das Objekt aus dem Bericht zu entfernen.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein Feld in das aktuelle Dokument einzufügen. Ein Feld kann mit Werten oder Texten in Ihrem Infrarotbild verknüpft werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um eine Ergebnistabelle in Ihr aktuelles Dokument einzufügen. In einer Ergebnistabelle werden die Ergebnisse der im Infrarotbild dargestellten Messwerkzeuge sowie andere auf das Infrarotbild bezogene Informationen angezeigt.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um eine Übersichtstabelle einzufügen. In einer Übersichtstabelle werden Infrarotdaten Ihrer Wahl aus allen Infrarotbildern im Bericht angezeigt,‎ jeweils eine Zeile pro Bild.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um die aktuelle Seite zu löschen.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um die aktuelle Seite zu duplizieren und das Duplikat nach der aktuellen Seite einzufügen.
Klicken Sie auf Berichtseigenschaften ,‎ um ein Dialogfeld anzuzeigen,‎ in das Sie Kundeninformationen sowie Informationen über die Messung eingeben können. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in Abschnitt 18.3.4 Ändern des Präfix für eine Berichteigenschaft .
Klicken Sie auf Graphic,‎ um das Untermenü von FLIR anzuzeigen (siehe Abschnitt 18.4.1.1 Untermenü FLIR‎)‎.

18.4.1.1  Untermenü FLIR‎

Das Untermenü FLIR wird angezeigt,‎ wenn Sie in der Registerkarte FLIR Tools+‎ auf Graphic klicken:
Graphic
Berichtsvorlage erstellen : Klicken Sie auf die Option,‎ um eine Standardvorlage zu öffnen,‎ die Sie als Grundlage für weitere Anpassungen verwenden können.
Einheiten auswählen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Dialogfeld anzuzeigen,‎ in dem Sie Temperatur- und Abstandseinheiten festlegen können.
IRViewer-Einstellungen global übernehmen: Dieser Befehl ist nur aktiv,‎ wenn ein IR-Viewer ausgewählt wurde. Klicken Sie auf die Option,‎ um die Einstellungen des ausgewählten IR Viewers global anzuwenden.
Ausgewählte Sprache: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Dialogfeld anzuzeigen,‎ in dem Sie die Sprache festlegen können.
Info: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Dialogfeld mit Informationen zur Programmversion anzuzeigen.

18.4.2  IR-Viewer-Objekt

18.4.2.1  Allgemein

Ein IR-Viewer ist ein Platzhalter für Infrarotbilder und Sequenzdateien. Ein Infrarotbild enthält gültige Temperaturdaten,‎ die durch das Einfügen unterschiedlicher Messwerkzeuge wie beispielsweise Messpunkte,‎ Profile und Bereiche ausgegeben werden können.
Ob der IR-Viewer angezeigt wird,‎ hängt davon ab,‎ ob ein Infrarotbild oder eine Sequenzdatei ausgewählt wird.
18.4.2.1.1  IR-Viewer mit einem Infrarotbild
Graphic
Der IR-Viewer mit einem Infrarotbild enthält die folgenden Informationen (die Zahlen beziehen sich auf die Abbildung oben)‎:
Wenn Bildfusion angewendet wird,‎ wird ein weiterer Schieberegler am unteren Rand des IR-Viewers angezeigt. Ob der Schieberegler angezeigt wird,‎ hängt von der Art der Bildfusion ab,‎ wie in den nachfolgenden Abbildungen dargestellt.
Schieberegler zum Regeln der Bildfusion mit der Intervalleinstellung:
Graphic
Schieberegler zum Regeln der Bildfusion mit der Mischungseinstellung:
Graphic
Schieberegler zum Regeln der Bildfusion mit der Multi-Spectral Dynamic Imaging-Einstellung (MSX)‎:
Graphic
Zur Steuerung der Bildfusion schieben Sie den Regler nach rechts oder links,‎ um ein Infrarotbild und ein Digitalbild zusammenzuführen. Sie können auch einen der folgenden Shortcuts verwenden:
  • Um das vollständige Infrarotbild bzw. das vollständige Digitalbild anzuzeigen,‎ doppelklicken Sie auf das entsprechende Symbol am rechten oder linken Ende des Balkens.
  • Um den Schieberegler in der Mitte des Balkens zu positionieren,‎ klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Balken.
  • Um den Schieberegler an eine bestimmte Position auf dem Balken zu verschieben,‎ doppelklicken Sie an dieser Position auf den Balken.
  • Um den Schieberegler in kleinen Schritten nach rechts oder links zu verschieben,‎ klicken Sie rechts oder links neben dem Regler auf den Balken.
Weitere Informationen zur Bildfusion finden Sie in den Abschnitten 18.2.7 Bildfusion und 18.4.10.7 Das Dialogfeld Bildfusion.
18.4.2.1.2  IR-Viewer mit einer Sequenzdatei
Graphic
Der IR-Viewer mit einer Sequenzdatei enthält die folgenden Informationen (die Zahlen beziehen sich auf die Abbildung oben)‎:

18.4.2.2  IR-Viewer-Kontextmenü

Das Kontextmenü zum IR-Viewer wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen IR-Viewer klicken.
Graphic
Öffnen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Bild im Platzhalter des IR-Viewers zu öffnen oder vom aktuellen Bild zu einem neuen zu wechseln.
Speichern unter: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das aktuell angezeigte Bild auf der Festplatte zu speichern.
IR-Skala anzeigen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die Infrarotskala ganz rechts im Infrarotbild ein- oder auszublenden.
Entwurf anzeigen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um eine Freihandskizze,‎ die dem Bild zugeordnet ist,‎ anzuzeigen oder auszublenden. (Nicht alle Kameras unterstützen die Anfertigung von Freihandskizzen. Diese Option wird nur angezeigt,‎ wenn die Bilder eine Freihandskizze enthalten.)‎ Bei einigen älteren Bildern werden Markierungen in der Registerkarte Kommentare > Entwurf angezeigt (siehe Abschnitt 18.4.10.2.3 Die Registerkarte Kommentare)‎.
Zoom: Klicken Sie im Menü Zoom auf 1×,‎ 2×,‎ 4× oder 8×,‎ um das aktuell angezeigte Bild zu vergrößern.
Einstellungen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Bildeinstellungen zu öffnen (siehe Abschnitt 18.4.10.2 Das Dialogfeld Bildeinstellungen)‎.
Bildfusion: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Bildfusion zu öffnen (siehe Abschnitt 18.4.10.7 Das Dialogfeld Bildfusion)‎.
Nach rechts drehen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Bild um 90° nach rechts zu drehen.
Nach links drehen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Bild um 90° nach links zu drehen.
Formeln: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Formel zu öffnen (siehe Abschnitt 18.4.10.8 Das Dialogfeld Formel)‎.

18.4.2.3  IR-Viewer-Symbolleiste

Die Symbolleiste des IR-Viewers wird angezeigt,‎ wenn ein IR-Viewer ausgewählt ist.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um das Auswahlwerkzeug anzuzeigen,‎ das ähnlich funktioniert wie andere Auswahlwerkzeuge in Textverarbeitungs- und DTP-Programmen. Mithilfe des Auswahlwerkzeugs können Sie Messwerkzeuge auswählen.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um einen Messpunkt mit Temperaturanzeige einzublenden,‎ mit dem Sie die Temperaturwerte ablesen können,‎ indem Sie ihn über das Infrarotbild bewegen. Wenn Sie auf das Bild klicken,‎ erstellt der fliegende Messpunkt auf dem Bild einen festen Messpunkt. Um den Modus für den fliegenden Messpunkt zu beenden,‎ drücken Sie ESC.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um feste Messpunkte auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebnistabelle angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um Messflächen auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebnistabelle angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ellipsenförmige Messflächen auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebnistabelle angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um Polygonmessflächen auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einer Ergebnistabelle angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um eine Linie auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einem IR-Profil angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um eine gewinkelte Linie auf Infrarotbildern zu erstellen. Das Messergebnis kann anschließend in einem IR-Profil angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um den Unterschied zwischen zwei Temperaturen zu berechnen,‎ beispielsweise zwei Messpunkten oder einem Messpunkt und der maximalen Temperatur im Bild. Das Ergebnis der Berechnung wird sowohl als QuickInfo als auch als Ergebnis in der Ergebnistabelle angezeigt. Wenn Sie diese Symbolleistenschaltfläche verwenden möchten,‎ muss mindestens eine Messfunktion auf dem Bild angezeigt werden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um eine Markierung zu erstellen,‎ die Sie an jede beliebige Stelle in einem Bild verschieben können und mit der Sie auf einen bestimmten Bereich verweisen.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein Menü anzuzeigen,‎ in dem Sie eine der folgenden Aktionen durchführen können:
  • Eine Isotherme über einer Temperaturstufe einfügen. Auf diese Weise werden alle Temperaturen oberhalb einer bestimmten Temperaturstufe in einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
  • Eine Isotherme unterhalb einer Temperaturstufe einfügen. Auf diese Weise werden alle Temperaturen unterhalb einer bestimmten Temperaturstufe in einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
  • Eine Isothermenfarbe festlegen,‎ die angezeigt wird,‎ wenn die Kamera einen Bereich in der Gebäudestruktur identifiziert,‎ für den Feuchtigkeitsrisiko besteht (Luftfeuchtigkeitsalarm)‎.
  • Eine Isothermenfarbe festlegen,‎ die angezeigt wird,‎ wenn die Kamera eine Stelle an einer Wand identifiziert,‎ an der möglicherweise ein Wärmedämmungsmangel besteht (Wärmedämmungsalarm)‎.
  • Eine Isotherme zwischen zwei Temperaturstufen einfügen. Auf diese Weise werden alle Temperaturen zwischen zwei Temperaturstufen in einem Bild in einer voreingestellten Farbe angezeigt.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein Rechteck um den Bereich zu zeichnen,‎ der vergrößert dargestellt werden soll. Im Zoommodus wird eine Miniaturansicht in der oberen rechten Ecke angezeigt,‎ die die Position des Bereichs angibt,‎ der vergrößert dargestellt ist. Sie können diesen Bereich verschieben,‎ indem Sie mit der linken Maustaste klicken,‎ die Maustaste gedrückt halten und dann die Maus in eine beliebige Richtung bewegen. Wenn Sie den Zoommodus wieder verlassen möchten,‎ wählen Sie entweder im Menü Zoom,‎ oder drücken Sie auf der Tastatur die Leertaste.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um das Dialogfeld Bildfusion zu öffnen (siehe Abschnitt 18.4.10.7 Das Dialogfeld Bildfusion)‎.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um die Rasterlinien im Diagramm des IR-Viewers ein- bzw. auszublenden.

18.4.2.4  Kontextmenü zu IR-Viewer-Werkzeugen

Welches Kontextmenü zu den IR-Viewer-Werkzeugen angezeigt wird,‎ hängt davon ab,‎ auf welches Werkzeug Sie mit der rechten Maustaste klicken.
Cursor: Nur für Linien gültig. Klicken Sie auf diese Option,‎ um einen Cursor zu erstellen,‎ den Sie entlang der Linie bewegen können.
Löschen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das aktuell ausgewählte Werkzeug aus dem Infrarotbild zu entfernen.
Kalter Messpunkt: Gültig für alle Werkzeuge mit Ausnahme von Messpunkt,‎ Differenzberechnung und Markierung. Klicken Sie auf diese Option,‎ um einen Messpunkt an der kältesten Stelle einer Fläche zu erstellen.
Warmer Messpunkt: Gültig für alle Werkzeuge mit Ausnahme von Messpunkt,‎ Delta und Markierung. Klicken Sie auf diese Option,‎ um einen Messpunkt an der heißesten Stelle einer Fläche zu erstellen.
Formeln: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Formel zu öffnen (siehe Abschnitt 18.4.10.8 Das Dialogfeld Formel)‎.
Einstellungen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Messeinstellungen zu öffnen (siehe Abschnitt 18.4.10.3 Das Dialogfeld Messeinstellungen)‎.
Bild: Dieses Menü ist identisch mit dem IR-Viewer-Kontextmenü (siehe Abschnitt 18.4.2.2 IR-Viewer-Kontextmenü)‎.

18.4.3  Digitalfoto-Objekt

18.4.3.1  Allgemein

Das Digitalfoto-Objekt ist ein Platzhalter für Fotos. Dieses Foto kann mit einer separaten Digitalkamera oder mit einer digitalen Tageslichtkamera aufgenommen worden sein,‎ die in einige Infrarotkameras von FLIR Systems integriert ist.
Graphic

18.4.3.2  Kontextmenü zu Digitalfoto-Objekten

Das Kontextmenü zu Digitalfotos wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein Digitalfoto klicken.
Graphic
Öffnen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Bild im Platzhalter des Digitalfotos zu öffnen oder vom aktuellen Bild zu einem neuen Bild zu wechseln.
Entwurf anzeigen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um eine mit dem Bild verbundene Freihandskizze anzuzeigen oder auszublenden. (Nicht alle Kameras unterstützen die Anfertigung von Freihandskizzen.)‎ Bei älteren Bildern werden etwaige Markierungen mit diesem Befehl angezeigt oder ausgeblendet.

18.4.4  IR-Profil-Objekt

18.4.4.1  Allgemein

Ein IR-Profil-Objekt enthält ein Diagramm,‎ das die Pixelwerte entlang einer Linie in einem Infrarotbild anzeigt.
Graphic

18.4.4.2  Kontextmenü zu IR-Profil-Objekten

Das Kontextmenü zu IR-Profilen wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein IR-Profil klicken.
Graphic
Rasterlinien: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Profil anzuzeigen.
Legende: Klicken Sie auf diese Option,‎ um eine Legende unterhalb des IR-Profils anzuzeigen.
Nur sichtbare Profillinien in Legende anzeigen: Wenn zwei oder mehr Linien im Infrarotbild dargestellt werden und Sie auf Nur sichtbare Profillinien in Legende anzeigen klicken,‎ werden alle gelöschten Linienergebnisse aus der Legende unterhalb des IR-Profils entfernt.
3D-Ansicht: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein dreidimensionales Rendering des Diagramms des IR-Profils anzuzeigen.
x- & y-Achsen vertauschen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die x- und y-Achse des IR-Profils zu vertauschen.
Einstellungen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Profileinstellungen zu öffnen (siehe Abschnitt 18.4.10.4 Das Dialogfeld Profileinstellungen)‎.

18.4.4.3  IR-Profil-Symbolleiste

Die Symbolleiste zu IR-Profilen wird angezeigt,‎ wenn ein IR-Profil ausgewählt ist
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein 3D-Rendering des Diagramms des IR-Profils zu erstellen
Klicken Sie auf Graphic,‎ um die Rasterlinien im Diagramm des IR-Profils ein- bzw. auszublenden.

18.4.5  IR-Histogramm-Objekt

18.4.5.1  Allgemein

Ein IR-Histogramm enthält ein Diagramm,‎ das die Pixelverteilung im Bild veranschaulicht,‎ indem es die Anzahl der Pixel für jede Temperaturstufe ausgibt.
Graphic

18.4.5.2  Kontextmenü zu IR-Histogrammen

Das Kontextmenü zu IR-Histogrammen wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein IR-Histogramm klicken.
Graphic
Rasterlinien: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Histogramm anzuzeigen.
Legende: Klicken Sie auf diese Option,‎ um eine Legende unterhalb des IR-Histogramms anzuzeigen.
3D-Ansicht: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein 3D-Rendering des Diagramms des IR-Histogramms zu erstellen.
x- & y-Achsen vertauschen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die x- und y-Achse des IR-Histogramms zu vertauschen.
Einstellungen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Histogrammeinstellungen zu öffnen (siehe Abschnitt 18.4.10.5 Das Dialogfeld Histogrammeinstellungen)‎.

18.4.5.3  IR-Histogramm-Symbolleiste

Die Symbolleiste zu IR-Histogrammen wird angezeigt,‎ wenn ein IR-Histogramm ausgewählt ist.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein 3D-Rendering des Diagramms des IR-Histogramms zu erstellen.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um die Farben im Diagramm des IR-Histogramms ein- bzw. auszublenden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um die Rasterlinien im Diagramm des IR-Histogramms ein- bzw. auszublenden.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um einen Band-Schwellenwert im IR-Histogramm zu verwenden. Ein Band-Schwellenwert gibt an,‎ wie viel Prozent der Pixel unterhalb eines unteren Temperaturwerts,‎ zwischen einem unteren und einem oberen Temperaturwert sowie oberhalb eines oberen Temperaturwerts liegen. Die Prozentangaben werden in der Schwellenwert-Legende unter dem IR-Histogramm angezeigt.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um einen Schritt-Schwellenwert im IR-Histogramm zu verwenden. Ein Schritt-Schwellenwert gibt an,‎ wie viel Prozent der Pixel unterhalb und oberhalb eines Temperaturwerts liegen. Die Prozentangaben werden in der Legende unter dem IR-Histogramm angezeigt.
Wenn Sie mehrere Linien und/oder Bereiche im IR-Viewer angelegt haben,‎ wählen Sie aus der Dropdown-Liste die Linien- oder Flächenanzeige aus.

18.4.6  IR-Trend-Objekt

18.4.6.1  Allgemein

Ein IR-Trend-Objekt ist eine grafische Darstellung von Mess- oder Textkommentarwerten auf der y-Achse gegen Infrarot-Berichtsseiten oder Infrarotbildern auf der x-Achse sortiert nach Uhrzeit-,‎ Seitenzahl- oder Textkommentarwerten. Ein IR-Trend-Objekt kann auch wahrscheinliche Trends anhand verschiedener Algorithmen anzeigen.
Graphic

18.4.6.2  Kontextmenü zu IR-Trending-Objekten

Das Kontextmenü zu IR-Trends wird durch Klicken mit der rechten Maustaste auf ein IR-Trend angezeigt.
Graphic
Rasterlinien: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Trend anzuzeigen.
Legende: Klicken Sie auf diese Option,‎ um eine Legende unterhalb des IR-Trend anzuzeigen.
Nur sichtbare Grafiklinien in Legende anzeigen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um Trendlinien in der Legende,‎ die Sie im Dialogfeld Trendeinstellungen gelöscht haben,‎ anzuzeigen (siehe Abschnitt 18.4.10.6 Das Dialogfeld Trendeinstellungen)‎.
3D-Ansicht: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein 3D-Rendering des Diagramms des IR-Trends zu erstellen.
x- & y-Achsen vertauschen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die x- und y-Achse des IR-Trends zu vertauschen.
Aktualisieren: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Trenddiagramm zu aktualisieren.
Einstellungen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Trendeinstellungen zu öffnen (siehe Abschnitt 18.4.10.6 Das Dialogfeld Trendeinstellungen)‎.

18.4.6.3  IR-Trending-Symbolleiste

Die IR-Trend-Symbolleiste wird durch Klicken mit der rechten Maustaste angezeigt,‎ wenn ein IR-Trend ausgewählt wird.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein 3D-Rendering des Diagramms des IR-Trends zu erstellen.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um die Rasterlinien im Diagramm des IR-Trends ein- bzw. auszublenden.

18.4.7  Feldobjekt

18.4.7.1  Allgemein

Ein Feld kann mit Werten oder Text in Ihrem Infrarotbild verknüpft werden.
Graphic

18.4.7.2  Kontextmenü zu Feldobjekten

Das Kontextmenü zu Feldern wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein Feldobjekt klicken.
Graphic
Rahmen und Schattierungen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die Standardfunktion von Microsoft Word zu öffnen.
Rechtschreibprüfung: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die Standardfunktion von Microsoft Word zu öffnen.
Inhalt: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Feldinhalt zu öffnen (siehe Abschnitt 18.2.1.5 Feldobjekte)‎.
Aktualisieren: Klicken Sie auf diese Option,‎ um den Inhalt des Felds zu aktualisieren. Dies ist in der Regel nur dann erforderlich,‎ wenn Sie den Inhalt manuell geändert haben.

18.4.8  Objekt Ergebnistabelle

18.4.8.1  Allgemein

In einer Ergebnistabelle werden die Ergebnisse der im Infrarotbild dargestellten Messwerkzeuge sowie andere auf das Infrarotbild bezogene Informationen angezeigt.
Sobald der Bericht erstellt wurde,‎ können Sie Text in der Ergebnistabelle bearbeiten. Diese Änderungen werden jedoch gelöscht,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die Ergebnistabelle klicken und Aktualisieren auswählen.
Graphic

18.4.8.2  Kontextmenü zu Tabellenobjekten

Das Kontextmenü zu Ergebnistabellen wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine Ergebnistabelle klicken.
Graphic
Rahmen und Schattierungen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die Standardfunktion von Microsoft Word zu öffnen.
Rechtschreibprüfung: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die Standardfunktion von Microsoft Word zu öffnen.
Inhalt: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Tabelleninhalt zu öffnen (siehe Abschnitt 18.2.1.6 Ergebnistabellen)‎.
Aktualisieren: Klicken Sie auf diese Option,‎ um den Inhalt der Ergebnistabelle zu aktualisieren. Dies ist in der Regel nur dann erforderlich,‎ wenn Sie den Inhalt manuell geändert haben.

18.4.9  Übersichtstabellen-Objekt

18.4.9.1  Allgemein

In einem Übersichtstabellen-Objekt werden Infrarotdaten Ihrer Wahl aus allen Infrarotbildern im Bericht angezeigt,‎ jeweils eine Zeile pro Bild.
Sobald der Bericht erstellt wurde,‎ können Sie den Text in der Übersichtstabelle bearbeiten. Diese Änderungen werden jedoch gelöscht,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die Übersichtstabelle klicken und Aktualisieren auswählen.
Graphic

18.4.9.2  Kontextmenü zu Übersichtstabellen-Objekten

Das Kontextmenü zu Übersichtstabellen wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine Übersichtstabelle klicken.
Graphic
Rahmen und Schattierungen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die Standardfunktion von Microsoft Word zu öffnen.
Rechtschreibprüfung: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die Standardfunktion von Microsoft Word zu öffnen.
Inhalt: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Übersichtstabelle zu öffnen (siehe Abschnitt 18.2.1.7 Objekt Übersichtstabelle)‎.
Aktualisieren: Klicken Sie auf diese Option,‎ um den Inhalt der Übersichtstabelle zu aktualisieren. Dies ist in der Regel nur dann erforderlich,‎ wenn Sie den Inhalt manuell geändert haben.

18.4.10  FLIR Tools+‎-Dialogfelder

18.4.10.1  Das Dialogfeld Schnelleingabe

Im Dialogfeld Schnelleingabe können Sie einen Bericht erstellen,‎ indem Sie ein vordefiniertes Seitenlayout auswählen oder ein vorhandenes Seitenlayout ändern.
Das Dialogfeld Schnelleingabe wird angezeigt,‎ wenn Sie in der Registerkarte FLIR Tools+‎ auf Schnelleingabe klicken.
Graphic
Wählen Sie eine Registerkarte,‎ und klicken Sie auf OK,‎ um das Seitenlayout für Ihren Bericht zu verwenden.
Schnelleingabe anpassen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Schnelleingabe anpassen zu öffnen (siehe Abschnitt 18.4.10.1.1 Das Dialogfeld Schnelleingabe anpassen)‎.
18.4.10.1.1  Das Dialogfeld Schnelleingabe anpassen
Das Dialogfeld Schnelleingabe anpassen wird angezeigt,‎ wenn Sie im Dialogfeld Schnelleingabe anpassen auf Schnelleingabe klicken.
Graphic
Name: Der Name des Seitenlayouts,‎ das Sie momentan erstellen.
Größe > Zeilenanzahl: Die Anzahl der Zeilen im Seitenlayout. Beispiel: Ein Infrarotbild über einem Foto entspricht zwei Zeilen.
Größe > Spaltenanzahl: Die Anzahl der Spalten im Seitenlayout. Beispiel: Ein Infrarotbild neben einem Foto entspricht zwei Spalten.
Inhalt: Eine visuelle Darstellung des Seitenlayouts. Die Zahlen beziehen sich auf die Zeilen und die Großbuchstaben auf die Spalten.
Zusammenführen: Wenn diese Option aktiviert ist,‎ fügt Zusammenführen zwei horizontale Elemente zu einem Element zusammen. Beachten Sie,‎ dass der Befehl Zusammenführen das erste Element in einer Zeile priorisiert.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um ein Dialogfeld zu öffnen,‎ in dem Sie zwei Objekte verbinden oder verknüpfen können.
Ergebnistabelle hinzufügen: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen,‎ um eine Ergebnistabelle unterhalb Ihres Seitenlayouts hinzuzufügen.

18.4.10.2  Das Dialogfeld Bildeinstellungen

Das Dialogfeld Bildeinstellungen wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein IR-Viewer klicken und im Kontextmenü Einstellungen auswählen.
18.4.10.2.1  Die Registerkarte Farben
Graphic
Farbe: Klicken Sie in der Liste auf eine Palette,‎ um eine Palette auszuwählen.
Außerhalb des Bereichs,‎ übersteuerte Pixel: Zeigt die Farbe an,‎ die für die Temperaturen festgelegt wurde,‎ die über dem kalibrierten Temperaturbereich der Infrarotkamera liegen.
Sättigung,‎ übersteuerte Pixel: Zeigt die Farbe an,‎ die für Temperaturen oberhalb der Skalengrenzwerte festgelegt wurde.
Sättigung,‎ untersteuerte Pixel: Zeigt die Farbe an,‎ die für Temperaturen unterhalb der Skalengrenzwerte festgelegt wurde.
Außerhalb des Bereichs,‎ untersteuerte Pixel: Zeigt die Farbe an,‎ die für die Temperaturen festgelegt wurde,‎ die unter dem kalibrierten Temperaturbereich der Infrarotkamera liegen.
Durchsuchen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um Palettendateien (*.pal)‎ zu öffnen,‎ die sich an einem anderen Speicherort befinden.
Erweitert: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Erweiterte Farbeinstellungen zu öffnen18.4.10.2.1.1 Das Dialogfeld Erweiterte Farbeinstellungen.
Max. Temperatur: Um die maximale Temperatur auf der Skala festzulegen,‎ geben Sie einen Temperaturwert in das Textfeld ein.
Min. Temperatur: Um die minimale Temperatur auf der Skala festzulegen,‎ geben Sie einen Temperaturwert in das Textfeld ein.
18.4.10.2.1.1  Das Dialogfeld Erweiterte Farbeinstellungen
Das Dialogfeld Erweiterte Farbeinstellungen wird angezeigt,‎ wenn Sie im Dialogfeld Erweitert auf Bildeinstellungen klicken.
Graphic
Palette umkehren: Aktivieren Sie dieses Feld,‎ um die Farbverteilung in einer Palette vertikal umzukehren.
Farben außerhalb des Bereichs anzeigen: Aktivieren Sie dieses Feld,‎ wenn Sie den Temperaturen,‎ die außerhalb des kalibrierten Temperaturbereichs der Infrarotkamera liegen,‎ eine spezielle Farbe zuweisen möchten.
Sättigungsfarben zeigen: Aktivieren Sie dieses Feld,‎ wenn Sie den Temperaturen,‎ die außerhalb der Skalengrenzwerte liegen,‎ eine spezielle Farbe zuweisen möchten.
Bilinearen Filter zur Verbesserung der Bildqualität verwenden: Aktivieren Sie dieses Feld,‎ um die Bildqualität zu verbessern.
Histogrammausgleich: Bei dieser Bilddarstellungsmethode werden die Farbinformationen über die im Bild vorhandenen Temperaturen verteilt. Diese Methode der Informationsverteilung ist besonders sinnvoll,‎ wenn das Bild wenige Spitzen mit sehr hohen Temperaturwerten enthält.
Signal linear: Bei dieser Bilddarstellungsmethode werden die Farbinformationen im Bild linear zu den Signalwerten der Pixel verteilt.
Output linear: Diese Auswahl funktioniert in Verbindung mit den Einstellungen unter Preferred output in der Registerkarte Preferences (siehe Abschnitt 18.4.10.2.5 Die Registerkarte Voreinstellungen)‎. Bei dieser Bilddarstellungsmethode werden die Farbinformationen im Bild entweder gemäß Temperatur oder gemäß Objektsignal verteilt.
18.4.10.2.2  Die Registerkarte Isotherme
In der Registerkarte Isotherme verwalten Sie die Einstellungen für Isotherme und Alarme,‎ die Sie mit dem Werkzeug Graphic eingefügt haben (siehe Abschnitt 18.4.2.3 IR-Viewer-Symbolleiste)‎.
Graphic
Isotherme: Wählen Sie eine Isotherme aus der Liste aus.
Löschen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die aktive Isotherme zu löschen.
Fest: Aktivieren Sie diese Option,‎ um der aktiven Isotherme eine Volltonfarbe zuzuordnen. Wählen Sie die Farbe in der Dropdown-Liste aus.
Kontrast: Aktivieren Sie diese Option,‎ um der aktiven Isotherme eine Kontrastfarbe zuzuordnen. Wählen Sie die Farbe in der Dropdown-Liste aus.
Palette: Aktivieren Sie diese Option,‎ und klicken Sie auf Öffnen,‎ um eine Palette zu öffnen und sie für die aktive Isotherme zu verwenden.
Max. Temperatur: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die maximale Temperatur für die aktive Isotherme festzulegen. Geben Sie einen neuen Wert ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen. Isothermen können außerhalb des Temperaturbereichs des aktuellen Bilds vorhanden sein,‎ wodurch sie unsichtbar werden. Durch die Änderung der maximalen Temperatur können unsichtbare Isothermen wieder in den Bereich zurückgebracht werden.
Min. Temperatur: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die minimale Temperatur für die aktive Isotherme festzulegen. Geben Sie einen neuen Wert ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen. Isothermen können außerhalb des Temperaturbereichs des aktuellen Bilds vorhanden sein,‎ wodurch sie unsichtbar werden. Durch die Änderung der minimalen Temperatur können unsichtbare Isothermen wieder in den Bereich zurückgebracht werden.
Die Optionen in der Registerkarte Isotherme sind unterschiedlich,‎ je nachdem,‎ ob ein Feuchtigkeits- oder Wärmedämmungsalarm aktiv ist (siehe Abschnitte weiter unten)‎.
18.4.10.2.2.1  Registerkarte Isotherme mit Feuchtigkeitsalarm
Graphic
Atmosphärentemperatur: Dieser Parameter bezieht sich auf die Umgebungstemperatur bei der Einstellung von Feuchtigkeitsalarmen. Ein Feuchtigkeitsalarm kann einen Bereich in einer Gebäudestruktur identifizieren,‎ für den ein Feuchtigkeitsrisiko besteht.
Relative Luftfeuchtigkeit: Dieser Parameter gibt die relative Luftfeuchtigkeit beim Einstellen von Feuchtigkeitsalarmen an.
Alarmpegel für Luftfeuchtigkeit: Der Feuchtigkeits-Alarmpegel ist der kritische Grenzwert für die relative Feuchtigkeit,‎ die Sie beispielsweise in einer Gebäudestruktur ermitteln möchten. In Bereichen,‎ in denen die relative Feuchtigkeit unter 100 % liegt,‎ kann sich Schimmel bilden,‎ sodass Sie diese Bereiche von Interesse auffinden möchten.
18.4.10.2.2.2  Registerkarte Isotherme mit einem Wärmedämmungsalarm
Graphic
Innenlufttemperatur: Dieser Parameter bezieht sich auf die Lufttemperatur innerhalb des jeweiligen Gebäudes,‎ wenn Wärmedämmungsalarme eingestellt werden. Ein Wärmedämmungsalarm kann einen Bereich in einer Gebäudestruktur identifizieren,‎ für den ein Mangel an Wärmedämmung besteht.
Außenlufttemperatur: Dieser Parameter bezieht sich auf die Lufttemperatur außerhalb des jeweiligen Gebäudes,‎ wenn Wärmedämmungsalarme eingestellt werden.
Wärmedämmungsfaktor: Der Wärmedämmungsfaktor ist der zulässige Energieverlust durch die Wand. In den verschiedenen Bauvorschriften werden jeweils unterschiedliche Werte empfohlen,‎ typische Werte für Neubauten sind jedoch 0,‎7 – 0,‎8.
18.4.10.2.3  Die Registerkarte Kommentare
Graphic
Bezeichnung: Die Bezeichnung eines Textkommentars.
Wert: Der Wert eines Textkommentars.
Hinzufügen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Dialogfeld zu öffnen,‎ in dem Sie einen neuen Textkommentar eingeben können.
Bearbeiten: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Dialogfeld zu öffnen,‎ in dem Sie die Bezeichnung und den Wert ändern können.
Löschen: Um den Textkommentar zu löschen,‎ wählen Sie den Textkommentar aus und klicken auf Löschen.
Bildbeschreibung: Bei einer Bildbeschreibung handelt es sich um eine kurze Textbeschreibung,‎ die in einer Bilddatei gespeichert wird. Sie können sie mit einem Pocket PC erstellen und dann über die IrDA-Kommunikationsverbindung an die Kamera übertragen. Wenn das Bild über eine Bildbeschreibung verfügt,‎ wird der Text in diesem Bearbeitungsfeld angezeigt. Falls nicht,‎ können Sie eine Beschreibung für das Bild durch Eingabe von Text hinzufügen. Eine Bildbeschreibung kann maximal 512 Zeichen enthalten.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um einen Sprachkommentar anzuhören.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um die aktuelle Wiedergabe zu unterbrechen.
Klicken Sie auf Graphic,‎ um die aktuelle Wiedergabe anzuhalten.
Entwurf: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Dialogfeld zu öffnen,‎ in dem Sie eine Freihandskizze anzeigen können,‎ die mit einem Bild verbunden ist. (Nicht alle Kameras unterstützen die Anfertigung von Freihandskizzen.)‎
18.4.10.2.4  Die Registerkarte Objektparameter
Graphic
Emissionsgrad: Um den Emissionsgrad zu ändern,‎ geben Sie einen neuen Wert ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen. Sie können auch einen voreingestellten Emissionsgrad aus einer Tabelle auswählen,‎ indem Sie auf Graphic klicken.
Reflektierte Temperatur: Um die reflektierte scheinbare Temperatur zu ändern,‎ geben Sie einen neuen Wert ein und klicken auf Übernehmen.
Atmosphärentemperatur: Um die Atmosphärentemperatur zu ändern,‎ geben Sie einen neuen Wert ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Relative Luftfeuchtigkeit: Um die relative Feuchtigkeit zu ändern,‎ geben Sie einen neuen Wert ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen .
Objektabstand: Um die Entfernung zu ändern,‎ geben Sie einen neuen Wert ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Mehr: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Dialogfeld Weitere Objektparameter zu öffnen (siehe Abschnitt weiter unten)‎.
18.4.10.2.4.1  Das Dialogfeld Weitere Objektparameter
Graphic
Temperatur: Zur Angabe der Temperatur,‎ z. B. eines externen Objektivs oder Hitzeschilds,‎ geben Sie einen neuen Wert ein,‎ und klicken Sie auf OK und dann auf Übernehmen.
Transmission: Zur Angabe der Transmission,‎ z. B. eines externen Objektivs oder Hitzeschilds,‎ geben Sie einen neuen Wert ein,‎ und klicken Sie auf OK und dann auf Übernehmen.
Berechnete Transmission: FLIR Tools+‎ kann die Transmission auf Grundlage der Umgebungstemperatur (Atmosphärentemperatur)‎ und der relativen Feuchtigkeit berechnen. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Festgelegte Transmission,‎ um den berechneten Wert für die Transmission zu verwenden.
Festgelegte Transmission: Wenn Sie eine bestimmte Transmission verwenden möchten,‎ aktivieren Sie dieses Feld,‎ geben Sie einen Wert ein,‎ und klicken Sie auf OK und anschließend auf Übernehmen.
Wert: Um die Referenztemperatur festzulegen,‎ geben Sie einen Wert ein,‎ klicken Sie auf OK und dann auf Übernehmen.
18.4.10.2.5  Die Registerkarte Voreinstellungen
Graphic
Vordefinierte Messsymbole und Isotherme: Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren,‎ werden für alle neuen Bilder anstelle der bildspezifischen Einstellungen der Kamera die von Ihnen im Dialogfeld Bildeinstellungen eingestellten Analysesymbole und Isothermen verwendet.
Vordefinierte Palette und Farbverteilung: Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren,‎ werden für alle neuen Bilder anstelle der bildspezifischen Einstellungen der Kamera die von Ihnen im Dialogfeld Bildeinstellungen eingestellte Palette und Farbverteilung verwendet.
Vordefinierte Objektparameter: Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren,‎ werden für alle neuen Bilder anstelle der bildspezifischen Einstellungen der Kamera die von Ihnen im Dialogfeld Bildeinstellungen eingestellten Objektparameter verwendet.
Skalengrenzwerte aus Bild: Aktivieren Sie diese Option,‎ um die neuen Skalengrenzwerte des Bildes zu verwenden.
Auto-Anpassung: Aktivieren Sie diese Option,‎ um das Bild beim Importieren automatisch anzupassen.
Max. Temperatur: Um die Skalengrenzwerte für das neue Bild vorab zu definieren,‎ geben Sie die maximale Temperatur ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Min. Temperatur: Um die Skalengrenzwerte für das neue Bild vorab zu definieren,‎ geben Sie die minimale Temperatur ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Temperatur: Aktivieren Sie diese Option,‎ um die Pixelinformationen als Temperatur in Kelvin,‎ Grad Celsius oder Grad Fahrenheit darzustellen.
Objektsignal: Aktivieren Sie diese Option,‎ um die Pixelinformationen als Objektsignal darzustellen.
18.4.10.2.6  Die Registerkarte Rastereinstellungen
Graphic
Eine Beschreibung der Elemente in der Registerkarte Rastereinstellungen finden Sie im Abschnitt 18.2.5.2 Verwenden des Rasterwerkzeugs.

18.4.10.3  Das Dialogfeld Messeinstellungen

Das Dialogfeld Messeinstellungen wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein Messwerkzeug von IR-Viewer klicken und im Kontextmenü Einstellungen auswählen.
18.4.10.3.1  Die Registerkarte Allgemeines
Graphic
Bezeichnung: Zur Angabe einer Bezeichnung für dieses Messwerkzeug (z. B. eines Namens,‎ der im Infrarotbild angezeigt wird)‎ geben Sie hier einen Namen ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Bezeichnung anzeigen: Zeigt die Bezeichnung für das Messwerkzeug an. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Bezeichnung anzeigen,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Wert anzeigen: Um den Wert des Messwerkzeugs (d. h. das Messergebnis)‎ im Infrarotbild anzuzeigen,‎ wählen Sie den Wertetyp aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen. Die Anzahl der möglichen Wertetypen ist abhängig vom jeweiligen Messwerkzeug.
Schriftgröße: Um die Schriftgröße für die Bezeichnung festzulegen,‎ wählen Sie im Feld Schriftgröße eine Schriftgröße aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Wertbeschreibung einschließen: Zeigt die Beschreibung des Werts im Infrarotbild an. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Wertbeschreibung einschließen,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Messsymbol: Legt die Farbe für das Messwerkzeug fest. Wählen Sie im Feld Messsymbol eine Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Text: Legt die Farbe für den Bezeichnungstext fest. Wählen Sie im Feld Text eine Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Texthintergrund: Legt die Farbe für den Hintergrund fest. Wählen Sie im Feld Texthintergrund eine Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Als Standard festlegen: Um diese Einstellungen für alle Messwerkzeuge als Standardeinstellungen zu verwenden,‎ klicken Sie auf Als Standard festlegen,‎ und klicken Sie anschließend auf Übernehmen.
18.4.10.3.2  Die Registerkarte Objektparameter
Graphic
Benutzerdefiniert: Um benutzerdefinierte Parameter festzulegen,‎ wählen Sie Benutzerdefiniert,‎ geben Sie neue Werte in die drei Textfelder ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Emissionsgrad: Um den Emissionsgrad zu ändern,‎ geben Sie einen neuen Wert ein,‎ und klicken Sie auf Emissionsgrad. Sie können auch einen voreingestellten Emissionsgrad aus einer Tabelle auswählen,‎ indem Sie auf Graphic klicken.
Objektabstand: Um die Entfernung zu ändern,‎ geben Sie einen neuen Wert ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Reflektierte Temperatur: Um die reflektierte scheinbare Temperatur zu ändern,‎ geben Sie einen neuen Wert ein und klicken auf Übernehmen.
Als Standard festlegen: Um diese Einstellungen für alle Objektparameter als Standardeinstellungen zu verwenden,‎ klicken Sie auf Als Standard festlegen,‎ und klicken Sie anschließend auf Übernehmen.
18.4.10.3.3  Die Registerkarte Größe/Position
Graphic
X: Um die x-Position für ein Messwerkzeug zu ändern,‎ geben Sie einen negativen oder positiven Wert ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen,‎ um das Messwerkzeug um dieselbe Pixelanzahl relativ zu seiner ursprünglichen Position zu verschieben.
Y: Um die y-Position für ein Messwerkzeug zu ändern,‎ geben Sie einen negativen oder positiven Wert ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen,‎ um das Messwerkzeug um dieselbe Pixelanzahl relativ zu seiner ursprünglichen Position zu verschieben.
Höhe: Um die Höhe eines Messwerkzeugs zu ändern,‎ geben Sie einen neuen Wert ein,‎ klicken Sie auf Übernehmen,‎ und legen Sie die neue Höhe für das Messwerkzeug fest.
Breite: Um die Breite eines Messwerkzeugs zu ändern,‎ geben Sie einen neuen Wert ein,‎ klicken Sie auf Übernehmen,‎ und legen Sie die neue Breite für das Messwerkzeug fest.
Drehen: Um ein Messwerkzeug zu drehen,‎ geben Sie einen positiven oder negativen Wert ein,‎ klicken Sie auf Übernehmen,‎ und legen Sie die neuen Drehwinkel für das Messwerkzeug fest.

18.4.10.4  Das Dialogfeld Profileinstellungen

Das Dialogfeld Profileinstellungen wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein IR-Profil klicken und im Kontextmenü Einstellungen auswählen.
18.4.10.4.1  Die Registerkarte Allgemeines
Graphic
Rasterlinien: Um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Profil anzuzeigen,‎ klicken Sie auf Rasterlinien.
Legende: Um eine Legende unterhalb des IR-Profils anzuzeigen,‎ klicken Sie auf Legende.
Nur sichtbare Profillinien in Legende anzeigen: Wenn zwei oder mehrere Linien im Infrarotbild dargestellt werden und Sie auf Nur sichtbare Profillinien in Legende anzeigen klicken,‎ werden alle gelöschten Linienergebnisse aus der Legende unterhalb des IR-Profil-Objekts entfernt.
3D-Ansicht: Um ein 3D-Rendering für das Diagramm des IR-Profils zu erstellen,‎ klicken Sie auf 3D-Ansicht.
x- & y-Achsen vertauschen: Klicken Sie auf x- & y-Achsen vertauschen,‎ um die x- und y-Achse des IR-Profils zu vertauschen.
Spalten: Um zu dem IR-Profil Spalten hinzuzufügen oder daraus zu löschen,‎ aktivieren oder deaktivieren Sie diese Kontrollkästchen.
IR-Skala: Um die IR-Skala als Temperaturachse zu verwenden,‎ aktivieren Sie dieses Optionsfeld,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Automatisch: Damit FLIR Tools+‎ die Temperaturachse automatisch definiert wird,‎ aktivieren Sie dieses Optionsfeld,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Fest: Um die maximale und minimale Achsentemperatur manuell zu definieren,‎ aktivieren Sie dieses Optionsfeld,‎ geben Sie neue Werte in die Felder Max. Temperatur und Min. Temperatur ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Schwellenwert: Um eine horizontale Linie bei einer bestimmten Temperatur im IR-Profil anzuzeigen,‎ geben Sie einen Wert in das Textfeld ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
18.4.10.4.2  Die Registerkarte Farbe
Graphic
Hintergrund: Um die Farbe des Tabellenhintergrundes zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Grafikbereich: Um die Farbe des Grafikbereichs zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Text: Um die Farbe des Tabellentextes zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Achsen: Um die Farbe der Achsen zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Raster: Um die Farbe der Rasterlinien zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
18.4.10.4.3  Die Registerkarte Linien
Graphic
Wählen Sie mithilfe der Kontrollkästchen aus,‎ welche Linien mit dem IR-Profil verbunden werden sollen,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Farbe: Um die Farbe einer Linie zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Linientyp: Um den Linientyp einer Linie zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste den neuen Linientyp aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Umgekehrt: Um die Richtung eines Diagramms umzukehren,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste Ja,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.

18.4.10.5  Das Dialogfeld Histogrammeinstellungen

Das Dialogfeld Histogrammeinstellungen wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein IR-Histogramm klicken und im Kontextmenü Einstellungen wählen.
18.4.10.5.1  Die Registerkarte Allgemeines
Graphic
Rasterlinien: Um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Histogramm anzuzeigen,‎ klicken Sie auf Rasterlinien.
Legende: Um eine Legende unterhalb des IR-Histogramms anzuzeigen,‎ klicken Sie auf Legende.
3D-Ansicht: Um ein 3D-Rendering für das Diagramm des IR-Histogramms zu erstellen,‎ klicken Sie auf 3D-Ansicht.
x- & y-Achsen vertauschen: Klicken Sie auf x- & y-Achsen vertauschen,‎ um die x- und y-Achse des IR-Histogramms zu vertauschen.
Palette verwenden: Um eine Farbpalette für das 3D-Rendering des IR-Histogramms zu verwenden,‎ wählen Sie Palette verwenden aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Spalten: Um zu dem IR-Histogramm Spalten hinzuzufügen oder daraus zu löschen,‎ aktivieren bzw. deaktivieren Sie diese Kontrollkästchen.
Keine: Aktivieren Sie dieses Optionsfeld,‎ wenn im IR-Histogramm kein Schwellenwert verwendet werden soll.
Schritt: Aktivieren Sie dieses Optionsfeld,‎ um einen Schritt-Schwellenwert im IR-Histogramm-Objekt zu verwenden. Ein Schritt-Schwellenwert gibt an,‎ wie viel Prozent der Pixel unterhalb und oberhalb eines Temperaturwerts liegen. Die Prozentangaben werden in der Legende des IR-Histogramms unter dem IR-Histogramm angezeigt.
Band: Aktivieren Sie dieses Optionsfeld,‎ um einen Band-Schwellenwert im IR-Histogramm zu verwenden. Ein Band-Schwellenwert gibt an,‎ wie viel Prozent der Pixel unterhalb eines unteren Temperaturwerts,‎ zwischen einem unteren und einem oberen Temperaturwert sowie oberhalb eines oberen Temperaturwerts liegen. Die Prozentangaben werden in der Schwellenwert-Legende unter dem IR-Histogramm angezeigt.
IR-Skala: Um die IR-Skala als Temperaturachse zu verwenden,‎ aktivieren Sie dieses Optionsfeld,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Automatisch: Damit FLIR Tools+‎ die Temperaturachse automatisch definiert wird,‎ aktivieren Sie dieses Optionsfeld,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Fest: Um die maximale und minimale Achsentemperatur manuell zu definieren,‎ aktivieren Sie dieses Optionsfeld,‎ geben Sie neue Werte in die Felder Max. Temperatur und Min. Temperatur ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Prozentachse > Automatisch: Damit FLIR Tools+‎ die Prozentachse automatisch festlegt wird,‎ aktivieren Sie dieses Optionsfeld und klicken auf Übernehmen.
Prozentachse > Fest: Um die Prozentachse manuell festzulegen,‎ aktivieren Sie dieses Optionsfeld,‎ geben Sie einen neuen Wert ein,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
18.4.10.5.2  Die Registerkarte Farbe
Graphic
Hintergrund: Um die Farbe des Tabellenhintergrundes zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Grafikbereich: Um die Farbe des Grafikbereichs zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Text: Um die Farbe des Tabellentextes zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Achsen: Um die Farbe der Achsen zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Raster: Um die Farbe der Rasterlinien zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Schwellenwert: Um die Farbe des Schwellenwerts zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Grenze: Um die Farbe des Grenzwerts zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Leistenfarbe: Um die Farbe der Leiste zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
18.4.10.5.3  Die Registerkarte Messobjekte
Graphic
Wählen Sie mithilfe der Kontrollkästchen aus,‎ welche Linie mit dem IR-Histogramm verbunden werden soll,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.

18.4.10.6   Das Dialogfeld Trendeinstellungen

Das Dialogfeld Trendeinstellungen wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen IR-Trend klicken und im Kontextmenü Einstellungen auswählen.
18.4.10.6.1  Die Registerkarte Anschließen
Graphic
y-Achse: Um einen Parameter für die y-Achse festzulegen,‎ klicken Sie auf Hinzufügen,‎ und wählen Sie im linken und rechten Fensterbereich jeweils eine Bezeichnung und einen Wert aus.
Uhrzeit: Um die Zeit als x-Achsenparameter festzulegen,‎ aktivieren Sie das Optionsfeld Uhrzeit.
Bildsequenznummer: Um eine inkrementell abgestufte Bildsequenznummer als x-Achsenparameter festzulegen,‎ aktivieren Sie das Optionsfeld Bildsequenznummer.
Textkommentar: Um Textkommentare als x-Achsenparameter festzulegen,‎ aktivieren Sie das Optionsfeld Textkommentar. Wenn Sie Textkommentare als x-Achsenparameter verwenden,‎ müssen alle Bilder über dieselbe Textkommentarbezeichnung verfügen. Der Wert des Textkommentars muss numerisch sein.
18.4.10.6.2  Die Registerkarte Allgemeines
Graphic
Rasterlinien: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Raster mit horizontalen Linien im IR-Trend-Objekt anzuzeigen.
Legende: Klicken Sie auf diese Option,‎ um eine Legende unterhalb des IR-Trend-Objekts anzuzeigen.
Nur sichtbare Grafiklinien in Legende anzeigen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um Trendlinien in der Legende anzuzeigen,‎ die Sie in der Registerkarte Linie gelöscht haben.
3D-Ansicht: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein 3D-Rendering für das Diagramm des IR-Trend-Objekts zu erstellen.
x- & y-Achsen vertauschen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um die x- und y-Achse des IR-Trend-Objekts zu vertauschen.
Alle: Um alle Bilder für das Trending einzuschließen,‎ wählen Sie das Optionsfeld Alle.
Elemente: Um eine Reihe von nebeneinander oder nicht nebeneinander liegenden Bildern einzuschließen,‎ klicken Sie auf Bilder,‎ und wählen Sie die gewünschten Bilder aus.
Schwellenwert: Um eine horizontale Basislinie im IR-Trending-Objekt anzuzeigen,‎ geben Sie einen Wert ein.
18.4.10.6.3  Die Registerkarte Vorhersage
Graphic
Vorwärts: Um die Anzahl der künftigen Zeiträume festzulegen,‎ für die die Algorithmen einen wahrscheinlichen Trend darstellen sollen,‎ wählen Sie einen Wert im Feld Vorwärts aus.
Rückwärts: Um die Anzahl der zurückliegenden Zeiträume festzulegen,‎ für die die Algorithmen einen wahrscheinlichen Trend darstellen sollen,‎ wählen Sie einen Wert im Feld Rückwärts aus.
Keine: Um Trend-/Regressionstyp zu deaktivieren,‎ wählen Sie Keine aus.
Linear: Um einen linearen Trending-Algorithmus zu verwenden,‎ wählen Sie Linear. Dieser Algorithmus verwendet den folgenden mathematischen Ausdruck: y = m × x +‎ c.
Logarithmisch: Um einen logarithmischen Trending-Algorithmus zu verwenden,‎ wählen Sie Logarithmisch. Dieser Algorithmus verwendet den folgenden mathematischen Ausdruck: y = m × ln(x)‎ +‎ c.
Potenz: Um einen Potenz-Trending-Algorithmus zu verwenden,‎ wählen Sie Potenz. Dieser Algorithmus verwendet den folgenden mathematischen Ausdruck: y = ec × xm.
Exponentiell: Um einen exponentiellen Trending-Algorithmus zu verwenden,‎ wählen Sie das Optionsfeld Exponentiell. Dieser Algorithmus verwendet den folgenden mathematischen Ausdruck: y = exp(c)‎ × e(m × x)‎.
Polynom: Um einen mehrgliedrigen Trending-Algorithmus zu verwenden,‎ wählen Sie das Optionsfeld Polynom. Dieser Algorithmus verwendet den folgenden mathematischen Ausdruck: y = a0x0 +‎ a1x1 +‎ a2x2 +‎ ... +‎ akxk
Gleitender Durchschnitt: Um einen Trending-Algorithmus mit gleitendem Mittelwert zu verwenden,‎ wählen Sie das Optionsfeld Gleitender Durchschnitt. Dieser Algorithmus verwendet den folgenden mathematischen Ausdruck: Ein gleitender Mittelwert über den Zeitraum n = der Mittelwert der vorangegangenen n Zeiträume.
Gleichung auf Diagramm anzeigen: Um die Gleichung im Diagramm anzuzeigen,‎ wählen Sie Gleichung auf Diagramm anzeigen.
R-Quadratwert auf Diagramm anzeigen: Um einen numerischen Wert anzuzeigen,‎ der angibt,‎ wie erfolgreich sich der Algorithmus an die Kurve annähert,‎ wählen Sie R-Quadratwert auf Diagramm anzeigen. Der Wert liegt zwischen 0 und 1,‎ wobei 0 für schlechte und 1 für hohe Qualität steht.
18.4.10.6.4  Die Registerkarte Farbe
Graphic
Hintergrund: Um die Farbe des Tabellenhintergrundes zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Grafikbereich: Um die Farbe des Grafikbereichs zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Text: Um die Farbe des Tabellentextes zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Achsen: Um die Farbe der Achsen zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Raster: Um die Farbe der Rasterlinien zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
18.4.10.6.5  Die Registerkarte Linie
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Wählen Sie mithilfe der Kontrollkästchen aus,‎ welche Linien mit dem IR-Trend verbunden werden sollen,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Farbe: Um die Farbe einer Linie zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Farbe aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.
Linientyp: Um den Linientyp einer Linie zu ändern,‎ wählen Sie in der Dropdown-Liste den neuen Linientyp aus,‎ und klicken Sie auf Übernehmen.

18.4.10.7  Das Dialogfeld Bildfusion

Klicken Sie auf Bildfusion,‎ um ein Infrarotbild mit einem Digitalfoto zusammenzuführen. Durch das Zusammenführen der Bilder kann die exakte Position von Temperaturauffälligkeiten einfacher ermittelt werden.
Das Dialogfeld Bildfusion wird angezeigt,‎ wenn Sie auf der Symbolleiste des IR-Viewer-Objekts auf Graphic klicken. Sie können das Dialogfeld auch anzeigen,‎ indem Sie mit der rechten Maustaste auf das IR-Viewer-Objekt klicken und im Kontextmenü Bildfusion wählen.
Graphic
IR-Bild öffnen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Infrarotbild auszuwählen.
Vollbild anzeigen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das vollständige Bild anzuzeigen.
Ref#1: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Fadenkreuz Ref#1 vergrößert anzuzeigen.
Ref#2: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Fadenkreuz Ref#2 vergrößert anzuzeigen.
Ref#3: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Fadenkreuz Ref#3 vergrößert anzuzeigen.
Foto öffnen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um ein Digitalbild auszuwählen.
Schwarzweiß: Aktivieren,‎ um das Digitalbild als Graustufenbild anzuzeigen.
Löschen: Klicken Sie auf diese Option,‎ um das Digitalbild zu entfernen.
Intervall: Wählen Sie diese Option,‎ um ein Temperaturintervall für das Infrarotbild und das Digitalbild für niedrigere und höhere Temperaturen zu verwenden. Geben Sie die gewünschten Temperaturwerte in die entsprechenden Textfelder ein. Sie können Temperaturwerte anpassen,‎ indem Sie die Schieberegler im IR-Viewer ziehen,‎ sobald Sie das Dialogfeld geschlossen haben.
Zusammenführung: Wählen Sie diese Option,‎ um ein gemischtes Bild anzuzeigen,‎ bei dem eine Mischung aus Infrarotpixeln und Digitalbildpixeln verwendet wird. Sie können das Mischniveau durch Ziehen der Schieberegler im IR-Viewer anpassen,‎ sobald Sie das Dialogfeld geschlossen haben.
Picture In Picture (PiP)‎: Wählen Sie diese Option,‎ um einen Teil eines Digitalbildes als Infrarotbild anzuzeigen. Im IR-Viewer-Objekt können Sie dann im Foto das Bild-im-Bild beliebig bewegen und die Größe verändern,‎ um die für Ihren Bericht gewünschte Detailtiefe anzuzeigen.
MSX: Wählen Sie diese Option,‎ um den Kontrast im Infrarotbild zu verbessern. Die MSX-Fusionstechnologie prägt Digitalkameradetails auf das Infrarotbild auf. Dadurch werden ein schärferes Infrarotbild und eine schnellere Orientierung am Messobjekt möglich.

18.4.10.8  Das Dialogfeld Formel

Das Dialogfeld Formel wird angezeigt,‎ wenn Sie mit der rechten Maustaste auf den IR-Viewer klicken und im Kontextmenü Formeln auswählen.
Graphic
Hinzufügen: Klicken Sie auf Hinzufügen,‎ um ein Dialogfeld anzuzeigen,‎ in dem Sie Ihre neue Formel definieren können.
Bearbeiten: Wählen Sie eine Formel aus,‎ und klicken Sie auf Bearbeiten,‎ um ein Dialogfeld anzuzeigen,‎ in dem Sie die Formel bearbeiten können.
Löschen: Wählen Sie eine Formel aus,‎ und klicken Sie auf Löschen,‎ um die Formel zu löschen.
Weitere Informationen zur Definition von Formeln finden Sie unter 18.2.6 Formeln.

18.5  Im IR-Viewer-Objekt unterstützte Dateiformate

Das IR-Viewer-Objekt unterstützt die folgenden radiometrischen Dateiformate:
  • ThermaCAM radiometrische *.jpg.
  • ThermaCAM radiometrische *.img.
  • ThermaCAM radiometrische 8-Bit-*.tif.
  • ThermaCAM radiometrische 8/12-Bit-*.tif.
  • ThermaCAM radiometrische 12-Bit-*.tif.
  • ThermoTeknix *.tgw.
  • ThermoTeknix *.tmw.
  • ThermoTeknix *.tlw.
  • FLIR Systems radiometrische *.seq (radiometrische Sequenzdateien)‎.
  • FLIR Systems radiometrische *.csq (radiometrische Sequenzdateien)‎

19  Aktualisieren der Kamera- und PC-Software

19.1  Aktualisieren der PC-Software

19.1.1  Allgemein

Sie können FLIR Tools/Tools+‎ auf die aktuellsten Servicepacks aktualisieren.

19.1.2  Vorgehensweise

19.2  Aktualisieren der Kamera-Firmware

19.2.1  Allgemein

Sie können Ihre Infrarotkamera mit der neuesten Firmware aktualisieren.

19.2.2  Vorgehensweise

20  Ändern von Einstellungen

20.1  Einstellungen in OptionenFLIR Tools/Tools+‎

20.1.1  Das Dialogfeld Optionen (für Programmoptionen)‎

20.1.1.1  Die Registerkarte Aufzeichnung

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Dateinamenpräfix: Das Präfix,‎ das in Dateinamen für Aufnahmen eingefügt wird.
Bildformat: Das Bildformat für Momentaufnahmen,‎ die als Bilddateien für Aufnahmen gespeichert werden.
Videoformat: Das Videoformat für Aufnahmen.
Durchsuchen: Klicken Sie auf Durchsuchen,‎ um den Speicherort für Videoaufnahmen festzulegen.
Speicherplatz: Die verfügbare Festplattenspeicher für Aufnahmen.

20.1.1.2  Die Registerkarte Ansicht

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Coldspot und Hotspot ausblenden: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen,‎ um vorhandene kalte und heiße Spots in einem Bild auszublenden.
Assistenten öffnen,‎ wenn eine Kamera angeschlossen wird.: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen,‎ um den Importleitfaden beim Anschließen der Kamera anzuzeigen.
Für "Bild autom. einstellen" gesamte Skala verwenden: (Gilt nur für Kameramodelle FLIR GF3xx.)‎ Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen,‎ wenn Sie beim Importieren eines Bildes in FLIR Tools/Tools+‎ den gesamten Temperaturbereich anstelle des Temperaturbereiches des Bildes verwenden möchten. Ist dieses Kontrollkästchen nicht aktiviert,‎ könnte das Bild nach dem Import wesentlich dunkler sein,‎ da FLIR Tools/Tools+‎ den voreingestellten Temperaturbereich verwendet. Weitere Informationen zum Szenario-Temperaturbereich finden Sie im Handbuch zur Kamera FLIR GF3xx.

20.1.1.3  Die Registerkarte Bibliothek

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Zur Bibliothek hinzufügen: Um einen vorhandenen Ordner der Bildbibliothek des Computers hinzuzufügen,‎ klicken Sie auf Durchsuchen,‎ und navigieren Sie zum betreffenden Ordner.
Ordner entfernen: Um einen Ordner aus der Bildbibliothek zu entfernen,‎ wählen Sie den Ordner in der Ordnerliste,‎ und klicken Sie anschließend auf Ordner entfernen.

20.1.1.4  Die Registerkarte Bericht

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Seitengröße: Wählen Sie ein neues Seitenformat aus der Liste,‎ um das Seitenformat zu ändern. Die folgenden Optionen sind verfügbar A4,‎ US Letter,‎ und US Legal.
Alle Parameter anzeigen: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen,‎ um alle Messparameter für ein Bild in einem Bericht anzuzeigen.
Extrahieren Sie bei der Generierung ein Digitalkamerafoto vom Wärmebild (wenn verfügbar)‎: Bei Kameras,‎ die multispektrale Bilder unterstützen,‎ sind alle Bildmodi in einer einzelnen Bilddatei enthalten: MSX,‎ thermisch,‎ thermische Fusion,‎ thermische Überblendung,‎ Bild-im-Bild und das Bild der Digitalkamera. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen,‎ um das Bild der Digitalkamera bei der Berichterstellung zu extrahieren.
Pfad für integrierte Vorlagen: Der Dateipfad zu den integrierten Vorlagen des Programms.
Pfad für benutzerdefinierte Vorlagen: Der Dateipfad zu den benutzerdefinierten Vorlagen des Programms.
Logo: Wenn Sie ein Logo in der oberen linken Ecke der Berichtsseiten anzeigen möchten,‎ aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen. Klicken Sie auf Durchsuchen,‎ und navigieren Sie zur betreffenden Logodatei,‎ um ein anderes Logo anzuzeigen.
Header: Ein Textfeld,‎ in das Sie beliebigen Text eingeben können,‎ der in der Kopfzeile des Berichts angezeigt werden soll.
Footer: Ein Textfeld,‎ in das Sie beliebigen Text eingeben können,‎ der in der Fußzeile des Berichts angezeigt werden soll.

20.1.1.5  Die Registerkarte Einheiten

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Temperatureinheit: Die Einheit für Temperaturwerte im Programm und den Berichten. Wählen Sie eine andere Einheit,‎ um die Einheit zu ändern. Die folgenden Optionen sind verfügbar: Celsius,‎ Fahrenheit,‎ Kelvin.
Entfernungseinheit: Die Einheit für Entfernungen im Programm und in den Berichten. Um die Einheit zu ändern,‎ wählen Sie eine andere Einheit. Die folgenden Optionen sind verfügbar: Meter,‎ Fuß.

20.1.1.6  Die Registerkarte Sprache

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Sprache: Um die Sprache zu ändern,‎ wählen Sie eine neue Sprache im Listenfeld aus.

20.1.2  Das Dialogfeld Optionen (für Diagrammoptionen)‎

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Diagrammüberschrift: Hier können Sie den gewünschten Titel des Diagramms eingeben.
Anzahl von Punkten: Die Zahl der Datenpunkte,‎ auf denen das Diagramm basiert.
Fadenkreuz einblenden: Wählen Sie dieses Kontrollkästchen aus,‎ um ein Fadenkreuz anzuzeigen,‎ das sich mit der Maus bewegen lässt und die Werte auf der X- und Y-Achse anzeigt. Graphic
Neuesten Y-Wert anzeigen: Wählen Sie dieses Kontrollkästchen aus,‎ um den aktuellsten Y-Wert anzuzeigen. Graphic
x-Achse > Automatisch: Dadurch setzt FLIR Tools/Tools+‎ automatisch die Grenzwerte für die X-Achse. Wählen Sie dazu Automatisch aus.
x-Achse > Manuell: Dadurch können Sie die Grenzwerte für die X-Achse manuell setzen. Wählen Sie dazu Manuell aus,‎ und geben Sie die Anfangs- und Endpunkte ein.
y-Achse > Automatisch: Dadurch setzt FLIR Tools/Tools+‎ automatisch die Grenzwerte für die Y-Achse. Wählen Sie dazu Automatisch aus.
y-Achse > Manuell: Dadurch können Sie die Grenzwerte für die Y-Achse manuell setzen. Wählen Sie dazu Manuell aus,‎ und geben Sie die Werte für Minimum und Maximum ein.

20.2  Einstellungen zu Kameras der Serien FLIR Kx3‎ und FLIR Kx5‎

20.2.1  Allgemein

Die Serie FLIR K ist eine Serie robuster und zuverlässiger Infrarotkameras,‎ die zur Verwendung unter widrigsten Umständen entwickelt wurde. Sie hat eine intuitive Benutzeroberfläche,‎ und ist so entwickelt,‎ dass sie auch mit einer behandschuhten Hand leicht zu bedienen ist. Das gestochen scharfe Bild hilft Ihnen dabei,‎ sich in Rauch zurechtzufinden und schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Durch Anschließen einer Kamera der Serien FLIR Kx3 und FLIR Kx5 an FLIR Tools/Tools+ erhalten Sie Zugriff auf die Einstellungen in der Kamera.

20.2.2  Registerkarte Allgemeine Einstellungen

20.2.2.1  Abbildung

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20.2.2.2  Erläuterung

Bereich Regionaleinstellungen: Um die Zeit- und Datumseinstellungen der Kamera mit dem Computer zu synchronisieren,‎ aktivieren Sie das Kontrollkästchen.
Bereich Firmware info: Um zu überprüfen,‎ ob eine neuere Version der Firmware der Kamera vorhanden ist,‎ klicken Sie auf Check for updates,‎ und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Bereich Werkseinstellungen wiederherstellen: Um alle Kameraeinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen,‎ klicken Sie auf Wiederherstellen.

20.2.3  Registerkarte Benutzeroberfläche

20.2.3.1  Abbildung

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20.2.3.2  Erläuterung

Bereich Kameramodi:
  • FLIR Kx5: Um festzulegen,‎ welche Kameramodi in der Kamera aktiviert sein sollen,‎ wählen Sie den Kameramodus. Weitere Informationen zu den einzelnen Kameramodi finden Sie in Abschnitt 20.2.4 Erläuterung der unterschiedlichen Kameramodi.
  • FLIR Kx3: Die Kamera verfügt über einen Kameramodus: Standardmodus. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 20.2.4.1.
Bereich Trigger-Taste: Die Kamera verfügt über eine Trigger-Taste. Mit den Einstellungen im Bereich Trigger-Taste können Sie die Funktion der Trigger-Taste auswählen. Sie wählen,‎ was passiert,‎ wenn Sie die Trigger-Taste drücken (kurze Betätigung)‎ und wenn Sie sie halten (lange Betätigung)‎.
  • Keine Funktion,‎ Keine Funktion: Wählen Sie diese Option,‎ um der Trigger-Taste keine Funktion zuzuweisen. Beim Drücken der Trigger-Taste geschieht nichts.
  • Keine Funktion,‎ Bild einfrieren: Wählen Sie diese Option,‎ wenn beim Drücken und Halten der Trigger-Taste das Bild eingefroren werden soll. Wenn Sie die Trigger-Taste loslassen,‎ bewegt sich das Bild wieder. Bei kurzem Drücken der Trigger-Taste geschieht nichts.
  • Keine Funktion,‎ Video aufnehmen (nicht zutreffend für FLIR K33 und FLIR K45)‎: Wählen Sie diese Option,‎ wenn die Kamera beim Drücken und Halten der Trigger-Taste ein Video aufnehmen soll. Die Aufnahme stoppt beim Loslassen der Trigger-Taste. Bei kurzem Drücken der Trigger-Taste geschieht nichts.
  • Bild speichern,‎ Keine Funktion (nicht zutreffend für FLIR K33)‎: Wählen Sie diese Option,‎ wenn die Kamera bei kurzem Drücken der Trigger-Taste ein Bild speichern soll. Beim Drücken und Halten der Trigger-Taste geschieht nichts.
  • Bild speichern,‎ Bild einfrieren (nicht zutreffend für FLIR K33)‎: Wählen Sie diese Option,‎ wenn die Kamera bei kurzem Drücken der Trigger-Taste ein Bild speichern und beim Drücken und Halten der Trigger-Taste das Bild einfrieren soll. Lassen Sie die Taste los,‎ kehrt das Bild in den Livemodus zurück.
  • Bild speichern,‎ Video aufnehmen (nicht zutreffend für FLIR K33 und FLIR K45)‎: Wählen Sie diese Option,‎ wenn die Kamera bei kurzem Drücken der Trigger-Taste ein Bild speichern und beim Drücken und Halten der Trigger-Taste ein Video aufnehmen soll. Wenn Sie die Trigger-Taste loslassen,‎ wird die Videoaufnahme gestoppt.
  • Aufz. ein/aus,‎ Keine Funktion (nicht zutreffend für FLIR K33 und FLIR K45)‎: Wählen Sie diese Option,‎ wenn die Kamera beim Drücken der Trigger-Taste ein Video aufnehmen und beim erneuten Drücken der Trigger-Taste die Videoaufnahme stoppen soll. Wenn Sie die Trigger-Taste drücken und halten,‎ geschieht nichts.
  • Durchgehende Aufz. (Trigger deaktiviert)‎ (nicht zutreffend für FLIR K33 und FLIR K45)‎: Wählen Sie diese Option,‎ wenn die Kamera beim Anschalten eine durchgehende Videoaufzeichnung starten soll. Die Aufzeichnung kann nicht angehalten werden. Wenn Sie die Trigger-Taste drücken,‎ geschieht nichts.
Bereich Grundverstärkungsmodus:
  • Automatischer Grundverstärkungsmodus: Auswählen,‎ damit die Kamera je nach Bildtemperatur zwischen dem hohen und dem niedrigen Empfindlichkeitsbereich wechselt. Die Kamera wechselt bei einer Temperatur von 150°C zwischen den beiden Modi.
  • Geringer Grundverstärkungsmodus: Auswählen,‎ damit die Kamera nur im niedrigen Empfindlichkeitsbereich arbeitet. Dies hat den Vorteil,‎ dass die Kamera keine Inhomogenitätskorrektur (NUC)‎ durchführt,‎ wenn ein Objekt mit Temperatur über 150°C im Bild erscheint. Nachteile sind allerdings eine niedrigere Empfindlichkeit und mehr Signalrauschen.
Bereich Temperatureinheit: Um eine andere Temperatureinheit auszuwählen,‎ klicken Sie auf Celsius oder auf Fahrenheit.
Bereich Thermal indication:
  • Digital readout only: Auswählen,‎ um die Temperaturinformationen im Bild nur als Temperatur des Messpunkts anzeigen zu lassen. In Modi mit automatischer farblicher Darstellung der Wärme bleibt die Farbgebung im Bilde bestehen,‎ doch das statische Hinweissymbol für die Farbverteilung wird nicht angezeigt.
  • Reference bar: In Modi mit farblicher Darstellung der Wärme zeig im Bereich Wärmeanzeige eine senkrechte Referenzleiste die Farbverteilung für die Temperaturen an. Dieses statische Symbol zeigt an,‎ wie Temperaturen durch Farbe im jeweiligen Bereich des Kameramodus dargestellt werden. Die Farben Gelb,‎ Orange und Rot entsprechen einem temperaturabhängigen Farbtonwechsel bei steigender Temperatur.
  • Temp bar: Auswählen,‎ um die Wärmeanzeige in dem Bild als eine einem Thermometer ähnliche Temperaturleiste anzeigen zu lassen. Dies öffnet am rechten Bildrand eine dynamische Anzeige in Form einer vertikalen Temperaturleiste. Das obere Ende dieser dynamischen Leiste stellt die Temperatur am gemessenen Punkt dar. In Modi mit automatischer farblicher Darstellung der Wärme bleibt die Farbgebung im Bilde bestehen und ein statisches Hinweissymbol für Wärmefarben wird neben der Temperaturleiste angezeigt.
Bereich Benutzerdefiniertes Startbild hinzufügen: Um beim Start ein Bild Ihrer Wahl anzeigen zu lassen,‎ klicken Sie auf Browse,‎ und navigieren Sie zu der Bilddatei. Dies ist zum Beispiel hilfreich,‎ um die Kameras Ihrer Feuerwehrwache zu identifizieren. Indem das Logo Ihrer Feuerwehr und eine eindeutige Identifikationsnummer in das Bild eingearbeitet werden,‎ können Sie leicht den Überblick über Ihre Kameras bewahren. Auf dieses Bild kann auch aus dem Kameramenü zugegriffen werden.

20.2.4  Erläuterung der unterschiedlichen Kameramodi

20.2.4.1  Standardmodus

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Abbildung 20.1  Standardmodus.

Der Standardmodus ist der Default-Modus der Kamera. Er ist ein Mehrzweckmodus für die Erstbekämpfung eines Brandes mit Bergungsoperationen und Brandeindämmung. Die Kamera wechselt automatisch zwischen dem Hochempfindlichkeitsbereich und dem Niedrigempfindlichkeitsbereich,‎ um ein optimales Infrarotbild zu erhalten,‎ während gleichzeitig eine sichere und konsistente farbige Wärmedarstellung des Brandorts angezeigt wird.
  • Automatischer Bereich.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: +‎150 bis +‎650 °C.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: –20 bis +‎150 °C.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: 0 bis +‎650 °C.

20.2.4.2  Schwarz-Weiß-Feuerlöschmodus

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Abbildung 20.2  Schwarz-Weiß-Feuerlöschmodus.

Der Schwarz-Weiß-Feuerlöschmodus ist ein standardisierter Feuerlöschmodus,‎ der auf dem Standardmodus basiert. Es ist ein Mehrzweckmodus für die ersten Maßnahmen der Brandbekämpfung,‎ welche Bergungsoperationen und die Eindämmung des Brandes umfassen. Er wurde speziell für Feuerwehrdienste entwickelt,‎ die keine Funktion zur farblichen Darstellung der Wärme verwenden möchten.
Die Kamera wechselt automatisch zwischen dem Bereich mit hoher Sensitivität und dem Bereich mit niedriger Sensitivität,‎ um ein optimales Infrarotbild zu bieten
  • Automatischer Bereich.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: –20 bis +‎150 °C.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: 0 bis +‎650 °C.

20.2.4.3  Feuermodus

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Abbildung 20.3  Feuermodus.

Der Feuermodus ist dem Standardmodus ähnlich,‎ jedoch ist der Temperatur-Startpunkt zur farblichen Darstellung der Wärme höher. Er ist für Brandstellen mit hohen Hintergrundtemperaturen geeignet,‎ bei denen bereits viele offene Flammen und eine hohe Hintergrundtemperatur vorhanden sind. Die Kamera wechselt automatisch zwischen dem Bereich mit hoher Empfindlichkeit und dem Bereich mit niedriger Empfindlichkeit,‎ um ein optimales Infrarotbild zu bieten und gleichzeitig eine sichere und konsistente farbliche Darstellung der Wärme beizubehalten.
  • Automatischer Bereich.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: +‎250 bis +‎650 °C.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: -20 bis +‎150 °C.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: 0 bis +‎650 °C.

20.2.4.4  Such- und Bergungsmodus

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Abbildung 20.4  Such- und Bergungsmodus.

Der Such- und Rettungsmodus ist dafür optimiert,‎ einen hohen Kontrast im Infrarotbild zu halten,‎ während in Landschaften,‎ Gebäuden oder an Unfallorten nach Personen gesucht wird.
  • Nur Hochempfindlichkeitsbereich.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: +‎100 bis +‎150°C.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: –20 bis +‎150 °C.

20.2.4.5  Wärmeerkennungsmodus

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Abbildung 20.5  Wärmeerkennungsmodus.

Der Wärmeerkennungsmodus ist für die Suche nach Brandherden (Hotspots)‎ während der Revision nach Löschen des Feuers optimiert – typischerweise um sicherzustellen,‎ dass keine versteckten Glutnester mehr vorhanden sind. Dieser Modus kann auch verwendet werden,‎ um Wärmemuster zu finden (beispielsweise von Menschen in Fahrzeugen nach einem Unfall)‎,‎ um sicherzustellen,‎ dass alle Personen geborgen wurden. Dieser Modus kann zudem verwendet werden,‎ um nach Menschen in Gewässern und offenen Landschaften zu suchen.
  • Nur Hochempfindlichkeitsbereich.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: nur die Bereiche mit den höchsten Temperaturen (20 %)‎ des betrachteten Motivs.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: –20 bis +‎150 °C.

20.3  Einstellungen zu Kameras der Serie FLIR Kx‎

20.3.1  Allgemein

Die Serie FLIR K ist eine Serie robuster und zuverlässiger Infrarotkameras,‎ die zur Verwendung unter widrigsten Umständen entwickelt wurde. Sie hat eine intuitive Benutzeroberfläche,‎ und ist so entwickelt,‎ dass sie auch mit einer behandschuhten Hand leicht zu bedienen ist. Das gestochen scharfe Bild hilft Ihnen dabei,‎ sich in Rauch zurechtzufinden und schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Durch Anschließen einer Kamera der Serie FLIR Kx an FLIR Tools/Tools+ erhalten Sie Zugriff auf die Einstellungen in der Kamera.

20.3.2  Registerkarte Allgemeine Einstellungen

20.3.2.1  Abbildung

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20.3.2.2  Erläuterung

Bereich Firmware-Informationen: Um zu überprüfen,‎ ob eine neuere Version der Firmware der Kamera existiert,‎ klicken Sie auf Auf Updates prüfen,‎ und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Bereich Werkseinstellungen wiederherstellen: Um alle Kameraeinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen,‎ klicken Sie auf Wiederherstellen.

20.3.3  Registerkarte Benutzeroberfläche

20.3.3.1  Abbildung

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20.3.3.2  Erläuterung

Bereich Kameramodi: Um festzulegen,‎ welche Kameramodi in der Kamera aktiviert sein sollen,‎ wählen Sie den Kamermodus. Weitere Informationen zu jedem Kameramodus finden Sie in dem Abschnitt 20.3.4 Erläuterung der unterschiedlichen Kameramodi.
Bereich Grundverstärkungsmodus:
  • Automatischer Grundverstärkungsmodus: Auswählen,‎ damit die Kamera je nach Bildtemperatur zwischen dem hohen und dem niedrigen Empfindlichkeitsbereich wechselt. Die Kamera wechselt bei einer Temperatur von +‎150 °C zwischen den beiden Modi.
  • Geringer Grundverstärkungsmodus: Auswählen,‎ damit die Kamera nur im niedrigen Empfindlichkeitsbereich arbeitet. Dies hat den Vorteil,‎ dass die Kamera keine Inhomogenitätskorrektur durchführt,‎ wenn ein Objekt mit Temperatur über +‎150 °C im Bild erscheint. Nachteile sind allerdings eine niedrigere Empfindlichkeit und mehr Signalrauschen.
Bereich Benutzerdefiniertes Startbild hinzufügen: Um beim Start Ihr eigenes unverwechselbares Startbild anzeigen zu lassen,‎ klicken Sie auf Browse,‎ und navigieren Sie zu der Bilddatei. Dies ist zum Beispiel hilfreich,‎ um die Kameras Ihrer Feuerwehrwache zu identifizieren. Sie können auch das Logo Ihrer Feuerwehr und eine eindeutige Identifikationsnummer in das Bild einarbeiten und so leicht den Überblick über Ihre Kameras bewahren.

20.3.4  Erläuterung der unterschiedlichen Kameramodi

20.3.4.1  Standardmodus

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Abbildung 20.6  Standardmodus.

Der Standardmodus ist der Default-Modus der Kamera. Er ist ein Mehrzweckmodus für die Erstbekämpfung eines Brandes mit Bergungsoperationen und Brandeindämmung. Die Kamera wechselt automatisch zwischen dem Hochempfindlichkeitsbereich und dem Niedrigempfindlichkeitsbereich,‎ um ein optimales Infrarotbild zu erhalten,‎ während gleichzeitig eine sichere und konsistente farbige Wärmedarstellung des Brandorts angezeigt wird.
  • Automatischer Bereich.
  • Farbige Wärmedarstellung: +‎150 °C bis +‎500 °C.
  • Bereich mit hoher Sensitivität: –20 °C bis +‎150 °C.
  • Bereich mit niedriger Empfindlichkeit: 0 °C bis +‎500 °C.

20.3.4.2  Schwarz-Weiß-Feuerlöschmodus

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Abbildung 20.7  Schwarz-Weiß-Feuerlöschmodus.

Der Schwarz-Weiß-Feuerlöschmodus ist ein standardisierter Feuerlöschmodus,‎ der auf dem Standardmodus basiert. Es ist ein Mehrzweckmodus für die ersten Maßnahmen der Brandbekämpfung,‎ welche Bergungsoperationen und die Eindämmung des Brandes umfassen. Er wurde speziell für Feuerwehrdienste entwickelt,‎ die keine Funktion zur farblichen Darstellung der Wärme verwenden möchten.
Die Kamera wechselt automatisch zwischen dem Bereich mit hoher Sensitivität und dem Bereich mit niedriger Sensitivität,‎ um ein optimales Infrarotbild zu bieten
  • Automatischer Bereich.
  • Bereich mit hoher Sensitivität: –20 °C bis +‎150 °C.
  • Bereich mit niedriger Empfindlichkeit: 0 °C bis +‎500 °C.

20.3.4.3  Feuermodus

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Abbildung 20.8  Feuermodus.

Der Feuermodus ist dem Standardmodus ähnlich,‎ jedoch ist der Temperatur-Startpunkt zur farblichen Darstellung der Wärme höher. Er ist für Brandstellen mit hohen Hintergrundtemperaturen geeignet,‎ bei denen bereits viele offene Flammen und eine hohe Hintergrundtemperatur vorhanden sind. Die Kamera wechselt automatisch zwischen dem Bereich mit hoher Empfindlichkeit und dem Bereich mit niedriger Empfindlichkeit,‎ um ein optimales Infrarotbild zu bieten und gleichzeitig eine sichere und konsistente farbliche Darstellung der Wärme beizubehalten.
  • Automatischer Bereich.
  • Farbige Wärmedarstellung: +‎250 °C bis +‎500 °C
  • Bereich mit hoher Sensitivität: –20 °C bis +‎150 °C.
  • Bereich mit niedriger Empfindlichkeit: 0 °C bis +‎500 °C.

20.3.4.4  Such- und Bergungsmodus

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Abbildung 20.9  Such- und Bergungsmodus.

Der Such- und Bergungsmodus ist optimiert,‎ um während der Suche nach Menschen in Landschaften,‎ Gebäuden oder bei Verkehrsunfällen einen hohen Kontrast im Infrarotbild beizubehalten.
  • Nur Hochempfindlichkeitsbereich.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: +‎100 °C bis +‎150 °C.
  • Bereich mit hoher Sensitivität: –20 °C bis +‎150 °C.

20.3.4.5  Wärmeerkennungsmodus

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Abbildung 20.10  Wärmeerkennungsmodus.

Der Wärmeerkennungsmodus ist für die Suche nach Brandherden (Hotspots)‎ während der Revision nach Löschen des Feuers optimiert – typischerweise um sicherzustellen,‎ dass keine versteckten Glutnester mehr vorhanden sind. Dieser Modus kann auch verwendet werden,‎ um Wärmemuster zu finden (beispielsweise von Menschen in Fahrzeugen nach einem Unfall)‎,‎ um sicherzustellen,‎ dass alle Personen geborgen wurden. Dieser Modus kann zudem verwendet werden,‎ um nach Menschen in Gewässern und offenen Landschaften zu suchen.
  • Nur Hochempfindlichkeitsbereich.
  • Farbliche Darstellung der Wärme: nur die Bereiche mit den höchsten Temperaturen (20 %)‎ des betrachteten Motivs.
  • Bereich mit hoher Sensitivität: –20 °C bis +‎150 °C.

20.3.4.6  Kälteerkennungsmodus

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Abbildung 20.11  Kälteerkennungsmodus.

Der Kälteerkennungsmodus ist hervorragend dafür geeignet,‎ kalte Stellen wie z. B. Luftzüge und -strömungen zu erkennen.
  • Nur Hochempfindlichkeitsbereich.
  • Farbliche Darstellung der Kälte: nur die Bereiche mit den tiefsten Temperaturen (die niedrigsten 20 %)‎ des betrachteten Motivs.
  • Bereich mit hoher Sensitivität: –20 °C bis +‎150 °C.

20.3.4.7  Gebäudeanalysemodus

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Abbildung 20.12  Gebäudeanalysemodus.

Der Gebäudeanalysemodus ist hervorragend für die Betrachtung von Gebäuden und die Erkennung von gebäudetypischen Auffälligkeiten geeignet. Das Wärmebild gibt über die Struktur,‎ die mechanischen Elemente sowie die elektrischen und Wasserleitungen Aufschluss und zeigt Ihnen,‎ an welchen Stellen eventuell Feuchtigkeit oder Luft eindringen.
In diesem Modus werden die Temperaturen mit einer Eisenfarbpalette abgebildet. Hier zeigen schwarz,‎ blau und lila die kältesten Bereiche an. Rot,‎ orange und gelb stellen die mittleren Temperaturbereiche dar,‎ und die wärmsten Bereiche sind weiß. Die Temperaturskala wird automatisch an die Temperaturen des jeweiligen Wärmebildes angepasst.

21  Unterstützte Dateiformate

21.1  Allgemein

FLIR Tools/Tools+‎ unterstützt verschiedene radiometrische und nicht radiometrische Dateiformate.

21.2  Radiometrische Dateiformate

FLIR Tools/Tools+‎ unterstützt die folgenden radiometrischen Dateiformate:
  • FLIR Systems radiometrische *.jpg.
  • FLIR Systems radiometrische *.img.
  • FLIR Systems radiometrische *.fff.
  • FLIR Systems radiometrische *.seq (video files)‎.
  • FLIR Systems radiometrische *.csq (video files)‎.

21.3  Nicht radiometrische Dateiformate

FLIR Tools/Tools+‎ unterstützt die folgenden nicht radiometrischen Dateiformate:
  • *.jpg.
  • *.mp4 (Videodateien)‎.
  • *.avi (Videodateien)‎.
  • *.pdf (Berichte und Bildblätter)‎.
  • *.docx (als Berichte)‎.

22  Informationen zu FLIR Systems

1978 gegründet,‎ hat FLIR Systems auf dem Gebiet der Hochleistungs-Infrarotbildsysteme Pionierarbeit geleistet und ist weltweit führend bei Entwicklung,‎ Herstellung und Vertrieb von Wärmebildsystemen für vielfältige Anwendungsbereiche in Handel und Industrie sowie für den Regierungssektor. Heute umfasst FLIR Systems fünf große Unternehmen,‎ die seit 1958 herausragende Erfolge in der Infrarottechnologie verzeichnen: die schwedische AGEMA Infrared Systems (vormals AGA Infrared Systems)‎,‎ die drei US-amerikanischen Unternehmen Indigo Systems,‎ FSI und Inframetrics sowie das französische Unternehmen Cedip.
Seit 2007 hat FLIR Systems mehrere Unternehmen aus dem Bereich Sensortechnologie akquiriert:
  • Extech Instruments (2007)‎
  • Ifara Tecnologías (2008)‎
  • Salvador Imaging (2009)‎
  • OmniTech Partners (2009)‎
  • Directed Perception (2009)‎
  • Raymarine (2010)‎
  • ICx Technologies (2010)‎
  • TackTick Marine Digital Instruments (2011)‎
  • Aerius Photonics (2011)‎
  • Lorex Technology (2012)‎
  • Traficon (2012)‎
  • MARSS (2013)‎
  • DigitalOptics Mikrooptikgeschäft (2013)‎
  • DVTEL (2015)‎
  • Point Grey Research (2016)‎
  • Prox Dynamics (2016)‎
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Abbildung 22.1  Patentschriften aus den frühen 1960er Jahren

FLIR Systems besitzt drei Produktionsstätten in den USA (Portland,‎ Boston und Santa Barbara)‎ und eine in Schweden (Stockholm)‎. Seit dem Jahr 2007 gibt es einen weiteren Produktionsstandort in Tallinn in Estland. Niederlassungen mit Direktvertrieb in Belgien,‎ Brasilien,‎ China,‎ Frankreich,‎ Deutschland,‎ Großbritannien,‎ Hongkong,‎ Italien,‎ Japan,‎ Korea,‎ Schweden und den USA sowie ein weltweites Netzwerk aus Vertretern und Vertriebshändlern sind Ansprechpartner für unsere Kunden aus aller Welt.
FLIR Systems übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung neuer Infrarottechnologien. Wir greifen der Marktnachfrage vor,‎ indem wir vorhandene Kameras verbessern und neue entwickeln. Das Unternehmen hat bei Produktdesign und Entwicklung stets eine führende Rolle eingenommen,‎ wie beispielsweise bei der Markteinführung der ersten batteriebetriebenen tragbaren Kamera für Industrieüberwachungen und der ersten Infrarotkamera ohne Kühlsystem.
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Abbildung 22.2  1969: Modell 661 der Thermovision. Die Kamera wog ca. 25 kg,‎ das Oszilloskop 20 kg und das Stativ 15 kg. Für den Betrieb wurden darüber hinaus ein 220-Volt-Generator und ein 10-Liter-Gefäß mit flüssigem Stickstoff benötigt. Links neben dem Oszilloskop ist der Polaroid-Aufsatz (6 kg)‎ zu erkennen.

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Abbildung 22.3  2015: FLIR One,‎ Zubehör für iPhone und Android-Mobiltelefone. Gewicht: 90 g.

FLIR Systems stellt alle zentralen mechanischen und elektronischen Komponenten der Kamerasysteme selbst her. Von Design und Herstellung der Detektoren über Objektive und Systemelektronik bis hin zu Funktionstests und Kalibrierung werden alle Produktionsschritte von unseren Ingenieuren durchgeführt und überwacht. Die genauen Kenntnisse dieses Fachpersonals gewährleisten die Genauigkeit und Zuverlässigkeit aller zentraler Komponenten,‎ aus denen Ihre Infrarotkamera besteht.

22.1  Mehr als nur eine Infrarotkamera

Wir von FLIR Systems haben erkannt,‎ dass es nicht ausreicht,‎ nur die besten Infrarotkameras herzustellen. Wir möchten allen Benutzern unserer Infrarotkameras ein produktiveres Arbeiten ermöglichen,‎ indem wir leistungsfähige Kameras mit entsprechender Software kombinieren. Wir entwickeln Software,‎ die genau auf die Bedürfnisse von F & E,‎ vorbeugender Instandhaltung und Prozessüberwachung zugeschnitten ist. Ein Großteil der Software steht in mehreren Sprachen zur Verfügung.
Wir bieten für alle Infrarotkameras ein umfassendes Sortiment an Zubehörteilen,‎ so dass Sie Ihre Ausrüstung auch an anspruchsvolle Einsätze anpassen können.

22.2  Weitere Informationen

Obwohl sich unsere Kameras durch hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnen,‎ gehört zur Thermografie mehr als nur das Wissen,‎ wie man eine Kamera bedient. Daher hat FLIR Systems das Infrared Training Center (ITC)‎ gegründet,‎ einen eigenständigen Geschäftsbereich,‎ der zertifizierte Schulungen anbietet. Durch die Teilnahme an ITC-Kursen können Sie sich praxisorientiert weiterbilden.
Die Mitglieder des ITC unterstützen Sie auch bei allen Fragen und Problemen,‎ die beim Umsetzen der Theorie in die Praxis auftreten können.

22.3  Support für Kunden

FLIR Systems bietet ein weltweites Service-Netzwerk,‎ um den unterbrechungsfreien Betrieb Ihrer Kamera zu gewährleisten. Bei Problemen mit Ihrer Kamera verfügen die lokalen Service-Zentren über die entsprechende Ausstattung und Erfahrung,‎ um die Probleme innerhalb kürzester Zeit zu lösen. Sie müssen Ihre Kamera also nicht rund um den Globus schicken oder mit einem Mitarbeiter sprechen,‎ der nicht Ihre Sprache spricht.

23  Definitionen und physikalische Gesetze

Terminus

Definition

Absorption und Emission1
Die Kapazität eines Objekts,‎ einfallende Strahlungsenergie zu absorbieren,‎ entspricht stets seiner Kapazität,‎ die eigene Energie als Strahlung abzugeben.
Ausstrahlung
Die gesamte von der Oberfläche eines Objekts abgeleitete Strahlung,‎ unabhängig von der eigentlichen Strahlungsquelle.
Einfallende Strahlung
Strahlung,‎ die auf ein Objekt trifft und von dessen Umgebung ausgeht.
Emissionsgrad
Verhältnis zwischen der Energie,‎ die von einem realen Körper abgestrahlt wird,‎ und der Energie,‎ die von einem Schwarzkörper mit derselben Temperatur und derselben Wellenlänge abgestrahlt wird.2
Energieerhaltung3
In einem geschlossenen System bleibt die Summe aller Energien stets konstant.
Farbpalette
Weist einzelnen Temperaturbereichen verschiedene Farben zu,‎ um bestimmte Temperaturbereiche der scheinbaren Temperatur sichtbar zu machen. Je nach verwendeten Farben können Farbpaletten eine Darstellung mit hohem oder niedrigem Kontrast bieten.
Fehlerdiagnose
Die Untersuchung von Symptomen zur Ermittlung der Ursache von Störungen und Ausfällen.4
Geometrische Auflösung
Die Fähigkeit einer Wärmebildkamera,‎ kleine Objekte oder Details optisch aufzulösen und darzustellen.
Infrarotthermografie
Die Erfassung und Analyse thermischer Daten mithilfe berührungsloser Wärmebildgeräte.
Isotherme
Ersetzen bestimmte Farben einer Skala durch eine Kontrastfarbe. Markieren einen Bereich mit der gleichen scheinbaren Temperatur.5
Konvektion
Eine Form der Wärmeübertragung,‎ bei der ein Fluid durch Gravitation oder eine andere Kraft in Bewegung versetzt wird,‎ wodurch Wärme von einem Ort zu einem anderen Ort übertragen wird.
Qualitative Thermografie
Vergleichende thermografische Untersuchung,‎ bei der Anomalien durch die Analyse thermischer Muster ermittelt und lokalisiert werden.6
Quantitative Thermografie
Thermografische Untersuchung,‎ bei der das Ausmaß einer Anomalie durch Temperaturmessung genau ermittelt wird,‎ damit Reparaturmaßnahmen entsprechend priorisiert werden können.7
Reflektierte scheinbare Temperatur
Die scheinbare Temperatur der Umgebung,‎ die vom Zielobjekt reflektiert wird und auf die Wärmebildkamera trifft.8
Richtung der Wärmeübertragung9
Ohne äußere Einwirkungen fließt Wärme stets vom wärmeren zum kälteren Objekt,‎ wobei thermische Energie von einem Ort an einen anderen Ort übertragen wird.10
Scheinbare Temperatur
Nicht kompensierter Messwert eines Infrarotgeräts,‎ der die gesamte auf das Gerät treffende Strahlungsenergie unabhängig von ihrer jeweiligen Quelle umfasst.11
Temperatur
Maß der durchschnittlichen kinetischen Energie der Moleküle und Atome,‎ aus denen eine Substanz besteht.
Temperaturgradient
Graduelle Temperaturänderung mit zunehmender/abnehmender räumlicher Entfernung.12
Thermische Energie
Summe der kinetischen Energie der Moleküle,‎ aus denen ein Objekt besteht.13
Thermische Feinabstimmung
Abstimmung der Farbskala auf die Temperaturbereiche des Zielobjekts,‎ um den Kontrast der Darstellung zu erhöhen.
Wärme
Thermische Energie,‎ die zwischen zwei Objekten (Systemen)‎ aufgrund des zwischen ihnen bestehenden Temperaturunterschieds übertragen wird.
Wärmeleitung
Die direkte Übertragung thermischer Energie von einem Molekül zu einem anderen,‎ die durch Kollisionen zwischen den Molekülen verursacht wird.
Wärmeübertragung durch Strahlung
Wärmeübertragung durch Emission und Absorption thermischer Strahlung.
Wärmeübertragungsrate14
Die Wärmeübertragungsrate ist unter konstanten Zustandsbedingungen direkt proportional zur thermischen Leitfähigkeit des Objekts,‎ zum Objektquerschnitt,‎ durch den die Wärme fließt,‎ und zum Temperaturunterschied zwischen den zwei Enden des Objekts. Sie ist umgekehrt proportional zur Länge oder Dicke des Objekts.15

24  Thermografische Messtechniken

24.1  Einleitung

Eine Infrarotkamera misst die von einem Objekt abgegebene Infrarotstrahlung und bildet sie ab. Da die Infrarotstrahlung eine Funktion der Oberflächentemperatur eines Objekts ist,‎ kann die Kamera diese Temperatur berechnen und darstellen.
Die von der Kamera gemessene Strahlung hängt jedoch nicht nur von der Temperatur des Objekts,‎ sondern auch vom Emissionsgrad ab. Auch aus der Umgebung des Objekts stammt Strahlung,‎ die im Objekt reflektiert wird. Die Strahlung des Objekts und die reflektierte Strahlung werden auch von der Absorption der Atmosphäre beeinflusst.
Um Temperaturen messen zu können,‎ müssen die Auswirkungen verschiedener Strahlungsquellen kompensiert werden. Dies wird von der Kamera automatisch durchgeführt. Der Kamera müssen jedoch die folgenden Objektparameter übermittelt werden:
  • Der Emissionsgrad des Objekts
  • Die reflektierte scheinbare Temperatur
  • Der Abstand zwischen Objekt und Kamera
  • Die relative Luftfeuchtigkeit
  • Die Atmosphärentemperatur

24.2  Emissionsgrad

Der Objektparameter,‎ bei dem eine richtige Einstellung am wichtigsten ist,‎ ist der Emissionsgrad. Dieser Wert gibt an,‎ wie viel Strahlung das Objekt im Vergleich zu einem völlig schwarzen Objekt abgibt.
In der Regel gelten für Objektwerkstoffe und Oberflächenbeschichtungen Emissionsgrade von etwa 0,‎1 bis 0,‎95. Der Emissionsgrad einer hochpolierten Oberfläche (Spiegel)‎ liegt unter 0,‎1,‎ während eine oxidierte oder gestrichene Oberfläche einen höheren Emissionsgrad aufweist. Ölfarbe hat unabhängig von der Farbe im sichtbaren Spektrum im Infrarotbereich einen Emissionsgrad von über 0,‎9. Der Emissionsgrad der menschlichen Haut liegt zwischen 0,‎97 und 0,‎98.
Nicht oxidierte Metalle stellen einen Extremfall für perfekte Opazität und hohe Reflexivität dar,‎ die sich mit der Wellenlänge kaum verändert. Daher ist der Emissionsgrad von Metallen niedrig und steigt lediglich mit der Temperatur an. Bei Nichtmetallen ist der Emissionsgrad im Allgemeinen höher und nimmt mit sinkender Temperatur ab.

24.2.1  Ermitteln des Emissionsgrades eines Objekts

24.2.1.1  Schritt 1: Bestimmen der reflektierten Strahlungstemperatur

Die reflektierte scheinbare Temperatur können Sie mit einer der folgenden Methoden bestimmen:
24.2.1.1.1  Methode 1: Direkte Methode
Von der Verwendung eines Thermoelements zur Ermittlung der reflektierten scheinbaren Temperatur wird abgeraten. Dies hat zwei wichtige Gründe:
  • Ein Thermoelement misst nicht die Strahlungsintensität.
  • Die Verwendung eines Thermoelements erfordert einen sehr guten thermischen Oberflächenkontakt. Dies wird in der Regel durch Kleben und Abdecken des Sensors mit einem thermischen Isolator erzielt.
24.2.1.1.2  Methode 2: Reflektormethode

24.2.1.2  Schritt 2: Ermitteln des Emissionsgrades

24.3  Reflektierte scheinbare Temperatur

Dieser Parameter dient als Ausgleich für die Strahlung,‎ die im Objekt reflektiert wird. Wenn der Emissionsgrad niedrig ist und die Objekttemperatur sich relativ stark von der reflektierten Temperatur unterscheidet,‎ muss die reflektierte scheinbare Temperatur unbedingt korrekt eingestellt und kompensiert werden.

24.4  Abstand

Der Abstand ist die Entfernung zwischen dem Objekt und der Vorderseite des Kameraobjektivs. Dieser Parameter dient zur Kompensation folgender Gegebenheiten:
  • Die vom Messobjekt abgegebene Strahlung wird von der Atmosphäre zwischen Objekt und Kamera absorbiert.
  • Die Atmosphärenstrahlung an sich wird von der Kamera erkannt.

24.5  Relative Luftfeuchtigkeit

Die Kamera kann auch die Tatsache kompensieren,‎ dass die Übertragung zudem von der relativen Luftfeuchtigkeit der Atmosphäre abhängt. Dazu stellen Sie die relative Luftfeuchtigkeit auf den richtigen Wert ein. Für kurze Abstände und normale Luftfeuchtigkeit können Sie für die relative Luftfeuchtigkeit normalerweise den Standardwert von 50 % beibehalten.

24.6  Weitere Parameter

Darüber hinaus können Sie mit einigen Kameras und Analyseprogrammen von FLIR Systems folgende Parameter kompensieren:
  • Atmosphärentemperatur,‎ d. h. die Temperatur der Atmosphäre zwischen Kamera und Messobjekt.
  • Temperatur externe Optik,‎ d. h. die Temperatur der vor der Kamera verwendeten externen Objektive und Fenster.
  • Transmissionsgrad der externen Optik – d. h.die Durchlässigkeit von externen Objektiven oder Fenstern,‎ die vor der Kamera verwendet werden.

25  Geschichte der Infrarot-Technologie

Vor nicht ganz 200 Jahren war der infrarote Teil des elektromagnetischen Spektrums noch gänzlich unbekannt. Die ursprüngliche Bedeutung des infraroten Spektrums,‎ auch häufig als Infrarot bezeichnet,‎ als Form der Wärmestrahlung war zur Zeit seiner Entdeckung durch Herschel im Jahr 1800 möglicherweise augenfälliger als heute.
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Abbildung 25.1  Sir William Herschel (1738 – 1822)‎

Die Entdeckung war ein Zufall während der Suche nach einem neuen optischen Material. Sir William Herschel,‎ Hofastronom bei König Georg III von England und bereits aufgrund seiner Entdeckung des Planeten Uranus berühmt,‎ suchte nach einem optischen Filtermaterial zur Reduzierung der Helligkeit des Sonnenabbilds in Teleskopen bei Beobachtungen der Sonne. Beim Testen verschiedener Proben aus farbigem Glas,‎ bei denen die Reduzierung der Helligkeit ähnlich war,‎ fand er heraus,‎ dass einige Proben sehr wenig,‎ andere allerdings so viel Sonnenwärme durchließen,‎ dass er bereits nach wenigen Sekunden der Beobachtung eine Augenschädigung riskierte.
Sehr bald war Herschel von der Notwendigkeit eines systematischen Experiments überzeugt. Dabei setzte er sich das Ziel ein Material zu finden,‎ mit dem sowohl die gewünschte Reduzierung der Helligkeit als auch die maximale Verringerung der Wärme erzielt werden konnte. Er begann sein Experiment mit der Wiederholung des Prismenexperiments von Newton,‎ achtete dabei jedoch mehr auf den Wärmeeffekt als auf die visuelle Verteilung der Intensität im Spektrum. Zuerst färbte er die Spitze eines empfindlichen Quecksilberthermometers mit schwarzer Tinte und testete damit als Messeinrichtung die Erwärmung der verschiedenen Farben des Spektrums,‎ die sich auf einem Tisch bildeten,‎ indem Sonnenlicht durch ein Glasprisma geleitet wurde. Andere Thermometer,‎ die sich außerhalb der Sonneneinstrahlung befanden,‎ dienten zur Kontrolle.
Beim langsamen Bewegen des schwarz gefärbten Thermometers durch die Farben des Spektrums zeigte sich,‎ dass die Temperatur von Violett nach Rot kontinuierlich anstieg. Dies war nicht ganz unerwartet,‎ da der italienische Forscher Landriani in einem ähnlichen Experiment im Jahr 1777 den gleichen Effekt beobachtet hatte. Herschel erkannte jedoch als erster,‎ dass es einen Punkt geben muss,‎ an dem die Erwärmung einen Höhepunkt erreicht,‎ und dass bei Messungen am sichtbaren Teil des Spektrums dieser Punkt nicht gefunden wurde.
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Abbildung 25.2  Marsilio Landriani (1746 – 1815)‎

Durch das Bewegen des Thermometers in den dunklen Bereich hinter dem roten Ende des Spektrums bestätigte Herschel,‎ dass die Erwärmung weiter zunahm. Er fand den Punkt der maximalen Erwärmung schließlich weit hinter dem roten Bereich. Heute wird dieser Bereich "infrarote Wellenlänge" genannt.
Herschel bezeichnete diesen neuen Teil des elektromagnetischen Spektrums als "thermometrisches Spektrum". Die Abstrahlung selbst nannte er manchmal "dunkle Wärme" oder einfach "die unsichtbaren Strahlen". Entgegen der vorherrschenden Meinung stammt der Begriff "infrarot" nicht von Herschel. Dieser Begriff tauchte gedruckt etwa 75 Jahre später auf,‎ und es ist immer noch unklar,‎ wer ihn überhaupt einführte.
Die Verwendung von Glas in den Prismen bei Herschels ursprünglichem Experiment führte zu einigen kontroversen Diskussionen mit seinen Zeitgenossen über die tatsächliche Existenz der infraroten Wellenlängen. Bei dem Versuch,‎ seine Arbeit zu bestätigen,‎ verwendeten verschiedene Forscher wahllos unterschiedliche Glasarten,‎ was zu unterschiedlichen Lichtdurchlässigkeiten im Infrarotbereich führte. Durch seine späteren Experimente war sich Herschel der begrenzten Lichtdurchlässigkeit von Glas bezüglich der neu entdeckten thermischen Abstrahlung bewusst und schloss daraus,‎ dass optische Systeme,‎ die den Infrarotbereich nutzen wollten,‎ ausschließlich reflektive Elemente (d. h. ebene und gekrümmte Spiegel)‎ verwenden konnten. Glücklicherweise galt dies nur bis 1830,‎ als der italienische Forscher Melloni entdeckte,‎ dass natürliches Steinsalz (NaCl)‎,‎ das in großen natürlichen Kristallen zur Verwendung in Linsen und Prismen vorhanden war,‎ äußerst durchlässig für den Infrarotbereich ist. Nach dieser Entdeckung wurde Steinsalz für die nächsten hundert Jahre das optische Hauptmaterial für Infrarot,‎ bis in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts Kristalle synthetisch gezüchtet werden konnten.
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Abbildung 25.3  Macedonio Melloni (1798 – 1854)‎

Bis 1829 wurden ausschließlich Thermometer zum Messen der Abstrahlung verwendet. In diesem Jahr erfand Nobili das Thermoelement. (Das Thermometer von Herschel hatte einen Messbereich bis 0,‎2 °C (0,‎036 °F)‎,‎ spätere Modelle konnten bis 0,‎05 °C (0,‎09 °F)‎ messen.)‎ Melloni gelang ein Durchbruch,‎ als er mehrere Thermoelemente in Serie schaltete und so die erste Thermosäule schuf. Das neue Gerät konnte Wärmeabstrahlung mindestens 40-mal empfindlicher messen als das beste zu dieser Zeit vorhandene Thermometer. So konnte es beispielsweise die Wärme einer drei Meter entfernten Person messen.
Das erste sogenannte "Wärmebild" wurde 1840 möglich,‎ als Ergebnis der Arbeit von Sir John Herschel,‎ Sohn des Entdeckers des Infrarotbereichs und selbst berühmter Astronom. Basierend auf der unterschiedlichen Verdampfung eines dünnen Ölfilms,‎ wenn dieser einem Wärmemuster ausgesetzt wird,‎ wurde das thermische Bild durch Licht,‎ das sich auf dem Ölfilm unterschiedlich spiegelt,‎ für das Auge sichtbar. Sir John gelang es auch,‎ einen einfachen Abzug eines thermischen Bildes auf Papier zu erhalten,‎ der "Thermograph" genannt wurde.
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Abbildung 25.4  Samuel P. Langley (1834 – 1906)‎

Nach und nach wurde die Empfindlichkeit der Infrarotdetektoren verbessert. Ein weiterer Durchbruch gelang Langley im Jahr 1880 mit der Erfindung des Bolometers. Es handelte sich dabei um einen dünnen geschwärzten Platinstreifen,‎ der in einem Arm einer Wheatstone-Brückenschaltung angeschlossen war und der infraroten Strahlung ausgesetzt sowie an ein empfindliches Galvanometer gekoppelt wurde. Damit konnte angeblich die Wärme einer Kuh gemessen werden,‎ die 400 Meter entfernt war.
Ein englischer Wissenschaftler,‎ Sir James Dewar,‎ war der Erste,‎ der bei Forschungen mit niedrigen Temperaturen flüssige Gase als Kühlmittel verwendete (wie beispielsweise flüssigen Stickstoff mit einer Temperatur von -196 °C)‎. 1892 erfand er einen einzigartigen isolierenden Vakuumbehälter,‎ in dem flüssige Gase tagelang aufbewahrt werden konnten. Die herkömmliche Thermosflasche zur Aufbewahrung heißer und kalter Getränke beruht auf dieser Erfindung.
Zwischen 1900 und 1920 "entdeckten" die Erfinder in aller Welt den Infrarotbereich. Viele Geräte zum Erkennen von Personen,‎ Artillerie,‎ Flugzeugen,‎ Schiffen und sogar Eisbergen wurden patentiert. Die ersten modernen Überwachungssysteme wurden im Ersten Weltkrieg entwickelt,‎ als beide Seiten Programme zur Erforschung des militärischen Nutzens von Infrarotstrahlung durchführten. Dazu gehörten experimentelle Systeme in Bezug auf das Eindringen/Entdecken von Feinden,‎ die Messung von Temperaturen über große Entfernungen,‎ sichere Kommunikation und die Lenkung "fliegender Torpedos". Ein Infrarotsuchsystem,‎ das in dieser Zeit getestet wurde,‎ konnte ein Flugzeug im Anflug in einer Entfernung von 1,‎5 km oder eine Person,‎ die mehr als 300 Meter entfernt war,‎ erkennen.
Die empfindlichsten Systeme dieser Zeit beruhten alle auf Variationen der Bolometer-Idee. Zwischen den beiden Weltkriegen wurden jedoch zwei neue,‎ revolutionäre Infrarotdetektoren entwickelt: der Bildwandler und der Photonendetektor. Zunächst schenkte das Militär dem Bildwandler die größte Aufmerksamkeit,‎ da der Beobachter mit diesem Gerät zum ersten Mal in der Geschichte im Dunkeln sehen konnte. Die Empfindlichkeit des Bildwandlers war jedoch auf die Nah-Infrarot-Wellenlängen beschränkt und die interessantesten militärischen Ziele (z. B. feindliche Soldaten)‎ mussten mit Infrarot-Suchstrahlern ausgeleuchtet werden. Da hierbei das Risiko bestand,‎ dass ein feindlicher Beobachter mit ähnlicher Ausrüstung die Position des Beobachters herausfand,‎ schwand das militärische Interesse am Bildwandler.
Die taktischen militärischen Nachteile sogenannter aktiver (d. h. mit Suchstrahlern ausgestatteter)‎ thermografischer Systeme gaben nach dem zweiten Weltkrieg den Anstoß zu umfangreichen geheimen Infrarot-Forschungsprogrammen des Militärs,‎ wobei die Möglichkeiten "passiver" Systeme (ohne Suchstrahler)‎ auf Grundlage des äußerst empfindlichen Photonendetektors erforscht wurden. In dieser Zeit wurde der Status der Infrarot-Technologie aufgrund von Geheimhaltungsvorschriften des Militärs nicht öffentlich bekannt gegeben. Erst Mitte der fünfziger Jahre wurde die Geheimhaltungspflicht gelockert und seitdem sind angemessene thermografische Geräte auch für die zivile Forschung und Industrie erhältlich.

26  Theorie der Thermografie

26.1  Einleitung

Das Gebiet der Infrarotstrahlung und die damit zusammenhängende Technik der Thermografie ist vielen Benutzern einer Infrarotkamera noch nicht vertraut. In diesem Abschnitt wird die der Thermografie zugrunde liegende Theorie behandelt.

26.2  Das elektromagnetische Spektrum

Das elektromagnetische Spektrum ist willkürlich in verschiedene Wellenlängenbereiche unterteilt,‎ die als Bänder bezeichnet werden und sich jeweils durch die Methode zum Erzeugen und Messen von Strahlung unterscheiden. Es gibt keinen grundlegenden Unterschied zwischen der Strahlung in den verschiedenen Bändern des elektromagnetischen Spektrums. Für sie gelten dieselben Gesetze und die einzigen Unterschiede beruhen auf Unterschieden in der Wellenlänge.
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Abbildung 26.1  Das elektromagnetische Spektrum. 1: Röntgenstrahlung; 2: UV-Strahlung; 3: Sichtbares Licht; 4: IR-Strahlung; 5: Mikrowellen; 6: Radiowellen.

Die Thermografie nutzt das Infrarotspektralband aus. Am kurzwelligen Ende des Spektrums grenzt sie an das sichtbare Licht,‎ bei Dunkelrot. Am langwelligen Ende des Spektrums geht sie in die Mikrowellen (Millimeterbereich)‎ über.
Das Infrarotband ist weiter untergliedert in vier kleinere Bänder,‎ deren Grenzen ebenfalls willkürlich gewählt sind. Sie umfassen: das nahe Infrarot (NIR)‎ (0,‎75 – 3 μm)‎,‎ das mittlere Infrarot (MIR)‎ (3 – 6 μm)‎,‎ das ferne Infrarot (FIR)‎ (6 – 15 μm)‎ und das extreme Infrarot (15 – 100 μm)‎. Zwar sind die Wellenlängen in μm (Mikrometern)‎ angegeben,‎ doch werden zum Messen der Wellenlänge in diesem Spektralbereich oft noch andere Einheiten verwendet,‎ z. B. Nanometer (nm)‎ und Ångström (Å)‎.
Das Verhältnis zwischen den verschiedenen Wellenlängenmaßeinheiten lautet wie folgt:
formula

26.3  Strahlung des schwarzen Körpers

Ein schwarzer Körper ist definiert als ein Objekt,‎ das jegliche einfallende Strahlung aller Wellenlängen absorbiert. Die offensichtlich falsche Bezeichnung schwarz im Zusammenhang mit einem Objekt,‎ das Strahlung aussendet,‎ wird durch das kirchhoffsche Gesetz (nach Gustav Robert Kirchhoff,‎ 1824 – 1887)‎ erklärt,‎ das besagt,‎ dass ein Körper,‎ der in der Lage ist,‎ die gesamte Strahlung beliebiger Wellenlängen zu absorbieren,‎ ebenso in der Lage ist,‎ Strahlung abzugeben.
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Abbildung 26.2  Gustav Robert Kirchhoff (1824 – 1887)‎

Der Aufbau eines schwarzen Körpers ist im Prinzip sehr einfach. Die Strahlungseigenschaften einer Öffnung in einem isothermen Behälter,‎ die aus einem undurchsichtigen absorbierenden Material besteht,‎ repräsentieren fast genau die Eigenschaften eines schwarzen Körpers. Eine praktische Anwendung des Prinzips auf die Konstruktion eines perfekten Strahlungsabsorbers besteht in einem Kasten,‎ der mit Ausnahme einer Öffnung an einer Seite lichtundurchlässig ist. Jede Strahlung,‎ die in das Loch gelangt,‎ wird gestreut und durch wiederholte Reflexionen absorbiert,‎ so dass nur ein unendlich kleiner Bruchteil entweichen kann. Die Schwärze,‎ die an der Öffnung erzielt wird,‎ entspricht fast einem schwarzen Körper und ist für alle Wellenlängen nahezu perfekt.
Durch Ergänzen eines solchen isothermen Behälters mit einer geeigneten Heizquelle erhält man einen so genannten Hohlraumstrahler. Ein auf eine gleichmäßige Temperatur aufgeheizter isothermer Kasten erzeugt die Strahlung eines schwarzen Körpers. Dessen Eigenschaften werden allein durch die Temperatur der des Hohlraums bestimmt. Solche Hohlraumstrahler werden gemeinhin als Strahlungsquellen in Temperaturreferenzstandards in Labors zur Kalibrierung thermografischer Instrumente,‎ z. B. einer FLIR Systems-Kamera,‎ verwendet.
Wenn die Temperatur der Strahlung des schwarzen Körpers auf über 525 °C steigt,‎ wird die Quelle langsam sichtbar,‎ so dass sie für das Auge nicht mehr schwarz erscheint. Dies ist die beginnende Rottemperatur der Strahlungsquelle,‎ die dann bei weiterer Temperaturerhöhung orange oder gelb wird. Tatsächlich ist die sogenannte Farbtemperatur eines Objekts als die Temperatur definiert,‎ auf die ein schwarzer Körper erhitzt werden müsste,‎ um dasselbe Aussehen zu erzeugen.
Im Folgenden finden Sie drei Ausdrücke,‎ mit denen die von einem schwarzen Körper abgegebene Strahlung beschrieben wird.

26.3.1  Plancksches Gesetz

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Abbildung 26.3  Max Planck (1858 – 1947)‎

Max Planck (1858 – 1947)‎ konnte die spektrale Verteilung der Strahlung eines schwarzen Körpers mit Hilfe der folgenden Formel darstellen:
formula
Es gilt:
Wλb
Spektrale Abstrahlung des schwarzen Körpers bei Wellenlänge λ
c
Lichtgeschwindigkeit = 3 × 108 m/s
h
Plancksche Konstante = 6,‎6 × 10-34 Joule Sek
k
Boltzmann-Konstante = 1,‎4 × 10-23 Joule/K
T
Absolute Temperatur (K)‎ eines schwarzen Körpers
λ
Wellenlänge (μm)‎
Die plancksche Formel erzeugt eine Reihe von Kurven,‎ wenn sie für verschiedene Temperaturen dargestellt wird. Auf jeder planckschen Kurve ist die Spektralstrahlung Null bei λ = 0 und steigt dann bei einer Wellenlänge von λmax rasch auf ein Maximum an und nähert sich nach Überschreiten bei sehr langen Wellenlängen wieder Null an. Je höher die Temperatur,‎ desto kürzer ist die Wellenlänge,‎ bei der das Maximum auftritt.
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Abbildung 26.4  Die spektrale Abstrahlung eines schwarzen Körpers gemäß dem Planckschen Gesetz,‎ für verschiedene absolute Temperaturen dargestellt. 1: Spektrale Abstrahlung (W/cm2 × 103(μm)‎)‎; 2: Wellenlänge (μm)‎

26.3.2  Wiensches Verschiebungsgesetz

Durch Ableitung der planckschen Formel nach λ und Ermittlung des Maximums erhalten wir:
formula
Dies ist das Wiensche Verschiebungsgesetz (benannt nach Wilhelm Wien,‎ 1864 – 1928)‎,‎ die mathematisch darstellt,‎ dass mit zunehmender Temperatur des thermischen Strahlers die Farben von Rot in Orange oder Gelb übergehen. Die Wellenlänge der Farbe ist identisch mit der für λmax berechneten Wellenlänge. Eine gute Näherung für den Wert von λmax für einen gegebenen schwarzen Körper wird erzielt,‎ indem die Faustregel 3000/T μm angewendet wird. So strahlt ein sehr heißer Stern,‎ z. B. Sirius (11000 K)‎,‎ der bläulich weißes Licht abgibt,‎ mit einem Spitzenwert der spektralen Abstrahlung,‎ die innerhalb des unsichtbaren ultravioletten Spektrums bei der Wellenlänge 0,‎27 μm auftritt.
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Abbildung 26.5  Wilhelm Wien (1864 – 1928)‎

Die Sonne (ca. 6000 K)‎ strahlt gelbes Licht aus. Der Spitzenwert liegt in der Mitte des sichtbaren Lichtspektrums bei etwa 0,‎5 μm.
Bei Raumtemperatur (300 K)‎ liegt der Spitzenwert der Abstrahlung bei 9,‎7 μm im fernen Infrarotbereich,‎ während bei der Temperatur von flüssigem Stickstoff (77 K)‎ das Maximum einer beinahe zu vernachlässigenden Abstrahlung bei 38 μm liegt – extreme Infrarot-Wellenlängen.
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Abbildung 26.6  Plancksche Kurven auf halb-logarithmischen Skalen von 100 K bis 1000 K. Die gepunktete Linie stellt den Ort der maximalen Abstrahlung bei den einzelnen Temperaturen dar,‎ wie sie vom Wienschen Verschiebungsgesetz beschrieben wird. 1: Spektrale Abstrahlung (W/cm2 (μm)‎)‎; 2: Wellenlänge (μm)‎.

26.3.3  Stefan-Boltzmann-Gesetz

Durch Integration der Planckschen Formel von λ = 0 bis λ = ∞ erhält man die gesamte abgegebene Strahlung eines schwarzen Körpers (Wb)‎:
formula
Das Stefan-Boltzmann-Gesetz (nach Josef Stefan,‎ 1835 – 1893,‎ und Ludwig Boltzmann,‎ 1844 – 1906)‎ besagt,‎ dass die gesamte emittierte Energie eines schwarzen Körpers proportional zur vierten Potenz seiner absoluten Temperatur steigt. Grafisch stellt Wb die Fläche unterhalb der planckschen Kurve für eine bestimmte Temperatur dar. Die emittierte Strahlung im Intervall λ = 0 bis λmax beträgt demnach nur 25 % der Gesamtstrahlung. Dies entspricht etwa der Strahlung der Sonne,‎ die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt.
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Abbildung 26.7  Josef Stefan (1835 – 1893)‎ und Ludwig Boltzmann (1844 – 1906)‎

Wenn wir die Stefan-Boltzmann-Formel zur Berechnung der von einem menschlichen Körper ausgestrahlten Leistung bei einer Temperatur von 300 K und einer externen Oberfläche von ca. 2 m2 verwenden,‎ erhalten wir 1 kW. Dieser Leistungsverlust ist nur erträglich aufgrund von kompensierender Absorption der Strahlung durch Umgebungsflächen,‎ von Raumtemperaturen,‎ die nicht zu sehr von der Körpertemperatur abweichen,‎ oder natürlich durch Tragen von Kleidung.

26.3.4  Nicht-schwarze Körper als Strahlungsquellen

Bisher wurden nur schwarze Körper als Strahlungsquellen und die Strahlung schwarzer Körper behandelt. Reale Objekte erfüllen diese Gesetze selten über einen größeren Wellenlängenbereich,‎ obwohl sie sich in bestimmten Spektralbereichen dem Verhalten der schwarzen Körper annähern mögen. So erscheint beispielsweise eine bestimmte Sorte von weißer Farbe im sichtbaren Bereich perfekt weiß,‎ wird jedoch bei 2 μm deutlich grau und ab 3 μm sieht sie fast schwarz aus.
Es gibt drei Situationen,‎ die verhindern können,‎ dass sich ein reales Objekt wie ein schwarzer Körper verhält: Ein Bruchteil der auftretenden Strahlung α wird absorbiert,‎ ein Bruchteil von ρ wird reflektiert und ein Bruchteil von τ wird übertragen. Da alle diese Faktoren mehr oder weniger abhängig von der Wellenlänge sind,‎ wird der Index λ verwendet,‎ um auf die spektrale Abhängigkeit ihrer Definitionen hinzuweisen. Daher gilt:
  • Die spektrale Absorptionsfähigkeit αλ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung,‎ die von einem Objekt absorbiert wird,‎ zum Strahlungseinfall.
  • Die spektrale Reflektionsfähigkeit ρλ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung,‎ die von einem Objekt reflektiert wird,‎ zum Strahlungseinfall.
  • Der spektrale Transmissionsgrad τλ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung,‎ die durch ein Objekt übertragen wird,‎ zum Strahlungseinfall.
Die Summe dieser drei Faktoren muss für jede Wellenlänge immer den Gesamtwert ergeben. Daher gilt folgende Beziehung:
formula
Für undurchsichtige Materialien ist τλ = 0. Die Beziehung vereinfacht sich zu:
formula
Ein weiterer Faktor,‎ Emissionsgrad genannt,‎ ist zur Beschreibung des Bruchteils ε der Abstrahlung eines schwarzen Körpers,‎ die von einem Objekt bei einer bestimmten Temperatur erzeugt wird,‎ erforderlich. So gilt folgende Definition:
Der spektrale Emissionsgrad ελ = Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung eines Objekts zu der spektralen Strahlungsleistung eines schwarzen Körpers mit derselben Temperatur und Wellenlänge.
Mathematisch ausgedrückt kann dies als Verhältnis der spektralen Strahlungsleistung des Objekts zur spektralen Strahlungsleistung eines schwarzen Körpers wie folgt beschrieben werden:
formula
Generell gibt es drei Arten von Strahlungsquellen,‎ die sich darin unterscheiden,‎ wie sich die Spektralstrahlung jeder einzelnen mit der Wellenlänge ändert.
  • Ein schwarzer Körper,‎ für den gilt: ελ = ε = 1
  • Ein grauer Körper,‎ für den gilt: ελ = ε = Konstante kleiner 1
  • Ein selektiver Strahler,‎ bei dem ε sich mit der Wellenlänge ändert
Nach dem kirchhoffschen Gesetz entsprechen für alle Werkstoffe die emittierte Strahlung und die spektrale Absorptionsfähigkeit eines Körpers einer bestimmten Temperatur und Wellenlänge. Das bedeutet:
formula
Daraus erhalten wir für ein undurchsichtiges Material (da αλ +‎ ρλ = 1)‎:
formula
Für hochpolierte Materialien nähert sich ελ Null an,‎ so dass für einen vollkommen reflektierenden Werkstoff (d. h. einen perfekten Spiegel)‎ gilt:
formula
Für einen grauen Körper als Strahlungsquelle wird die Stefan-Boltzmann-Formel zu:
formula
Dies sagt aus,‎ dass die gesamte Strahlungsleistung eines grauen Körpers dieselbe ist wie bei einem schwarzen Körper gleicher Temperatur,‎ der proportional zum Wert von ε des grauen Körpers reduziert ist.
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Abbildung 26.8  Spektrale Abstrahlung von drei Strahlertypen 1: Spektrale Abstrahlung; 2: Wellenlänge; 3: Schwarzer Körper; 4: Selektiver Strahler; 5: Grauer Körper.

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Abbildung 26.9  Spektraler Emissionsgrad von drei Strahlertypen 1: Spektraler Emissionsgrad; 2: Wellenlänge; 3: Schwarzer Körper; 4: Grauer Körper; 5: Selektiver Strahler.

26.4  Halb-transparente Infrarotmaterialien

Stellen Sie sich jetzt einen nicht-metallischen,‎ halb-transparenten Körper vor,‎ z. B. in Form einer dicken,‎ flachen Scheibe aus Kunststoff. Wenn die Scheibe erhitzt wird,‎ muss sich die in dem Körper erzeugte Strahlung durch den Werkstoff,‎ in dem sie teilweise absorbiert wird,‎ an die Oberflächen durcharbeiten. Wenn sie an der Oberfläche eintrifft,‎ wird außerdem ein Teil davon in das Innere zurückreflektiert. Die zurückreflektierte Strahlung wird wiederum teilweise absorbiert,‎ ein Teil davon gelangt jedoch zur anderen Oberfläche,‎ durch die der größte Anteil entweicht; ein Teil davon wird wieder zurückreflektiert. Obwohl die nachfolgenden Reflexionen immer schwächer werden,‎ müssen sie alle addiert werden,‎ wenn die Gesamtstrahlung der Scheibe ermittelt werden soll. Wenn die resultierende geometrische Reihe summiert wird,‎ ergibt sich der effektive Emissionsgrad einer halb-transparenten Scheibe als:
formula
Wenn die Scheibe undurchsichtig wird,‎ reduziert sich diese Formel auf die einzelne Formel:
formula
Diese letzte Beziehung ist besonders praktisch,‎ da es oft einfacher ist,‎ die Reflexionsfähigkeit zu messen,‎ anstatt den Emissionsgrad direkt zu messen.

27  Die Messformel

Wie bereits erwähnt empfängt die Kamera beim Betrachten eines Objekts nicht nur die Strahlung vom Objekt selbst. Sie nimmt auch die Strahlung aus der Umgebung auf,‎ die von der Objektoberfläche reflektiert wird. Beide Strahlungsanteile werden bis zu einem gewissen Grad durch die Atmosphäre im Messpfad abgeschwächt. Dazu kommt ein dritter Strahlungsanteil von der Atmosphäre selbst.
Diese Beschreibung der Messsituation,‎ wie in der folgenden Abbildung dargestellt,‎ ist eine recht genaue Erläuterung der tatsächlichen Bedingungen. Vernachlässigt wurden wahrscheinlich die Streuung des Sonnenlichts in der Atmosphäre oder die Streustrahlung von starken Strahlungsquellen außerhalb des Betrachtungsfeldes. Solche Störungen sind schwer zu quantifizieren,‎ in den meisten Fällen jedoch glücklicherweise so gering,‎ dass sie vernachlässigbar sind. Ist dies nicht der Fall,‎ ist die Messkonfiguration wahrscheinlich so ausgelegt,‎ dass zumindest ein erfahrener Bediener das Störungsrisiko erkennen kann. Dann liegt es in seiner Verantwortung,‎ die Messsituation so zu ändern,‎ dass Störungen vermieden werden,‎ z. B. durch Ändern der Betrachtungsrichtung,‎ Abschirmen starker Strahlungsquellen usw.
Unter Berücksichtigung der obigen Beschreibung kann mit Hilfe der nachfolgenden Abbildung eine Formel zur Berechnung der Objekttemperatur über das Ausgangssignal der kalibrierten Kamera abgeleitet werden.
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Abbildung 27.1  Schematische Darstellung der allgemeinen thermografischen Messsituation 1: Umgebung; 2: Objekt; 3: Atmosphäre; 4: Kamera

Wir gehen davon aus,‎ dass die empfangene Strahlungsleistung W von einem Schwarzkörper als Temperaturquelle Tsource bei einer kurzen Entfernung ein Ausgabesignal Usource der Kamera erzeugt,‎ das proportional zum Leistungseingang ist (Kamera mit linearer Leistung)‎. Daraus ergibt sich (Gleichung 1)‎:
formula
oder einfacher ausgedrückt:
formula
wobei C eine Konstante ist.
Handelt es sich um einen Graukörper mit der Abstrahlung ε,‎ ist die empfangene Strahlung folglich εWsource.
Jetzt können wir die drei gesammelten Größen zur Strahlungsleistung notieren:
Die gesamte empfangene Strahlungsleistung kann nun notiert werden (Gleichung 2)‎:
formula
Wir multiplizieren jeden Ausdruck mit der Konstante C aus Gleichung 1 und ersetzen die Produkte aus CW durch das entsprechende U gemäß derselben Gleichung und erhalten (Gleichung 3)‎:
formula
Gleichung 3 wird nach Uobj aufgelöst (Gleichung 4)‎:
formula
Dies ist die allgemeine Messformel,‎ die in allen thermografischen Geräten von FLIR Systems verwendet wird. Die Spannungen der Formel lauten:

Tabelle 27.1  Spannungen

Uobj
Berechnete Ausgabespannung der Kamera für einen Schwarzkörper der Temperatur Tobj,‎ also eine Spannung,‎ die sofort in die tatsächliche Temperatur des betreffenden Objekts umgewandelt werden kann.
Utot
Gemessene Ausgabespannung der Kamera für den tatsächlichen Fall.
Urefl
Theoretische Ausgabespannung der Kamera für einen Schwarzkörper der Temperatur Trefl entsprechend der Kalibrierung.
Uatm
Theoretische Ausgabespannung der Kamera für einen Schwarzkörper der Temperatur Tatm entsprechend der Kalibrierung.
Der Bediener muss mehrere Parameterwerte für die Berechnung liefern:
  • die Objektabstrahlung ε,‎
  • die relative Luftfeuchtigkeit,‎
  • Tatm
  • Objektentfernung (Dobj)‎
  • die (effektive)‎ Temperatur der Objektumgebung oder die reflektierte Umgebungstemperatur Trefl und
  • die Temperatur der Atmosphäre Tatm
Diese Aufgabe ist für den Bediener oft schwierig,‎ da normalerweise die genauen Werte für die Abstrahlung und die Transmission der Atmosphäre für den tatsächlichen Fall nur schwer zu ermitteln sind. Die zwei Temperaturen sind für gewöhnlich ein geringeres Problem,‎ wenn in der Umgebung keine großen und intensiven Strahlungsquellen vorhanden sind.
Eine natürliche Frage in diesem Zusammenhang ist: Wie wichtig ist die Kenntnis der richtigen Werte dieser Parameter? Es kann hilfreich sein,‎ bereits an dieser Stelle ein Gefühl für diese Problematik zu entwickeln,‎ indem verschiedene Messfälle betrachtet und die relativen Größen der drei Strahlungsgrößen verglichen werden. Daraus lässt sich ersehen,‎ wann es wichtig ist,‎ die richtigen Werte bestimmter Parameter zu verwenden.
Die folgenden Zahlen stellen die relativen Größen der drei Strahlungsanteile für drei verschiedene Objekttemperaturen,‎ zwei Abstrahlungen und zwei Spektralbereiche dar: SW und LW. Die übrigen Parameter haben die folgenden festen Werte:
  • τ: 0,‎88
  • Trefl = +‎20 °C
  • Tatm = +‎20 °C
Es ist offensichtlich,‎ dass die Messung niedriger Objekttemperaturen kritischer ist als die Messung hoher Temperaturen,‎ da die Störstrahlungsquellen im ersteren Fall vergleichsweise stärker sind. Falls zusätzlich die Objektabstrahlung schwach ist,‎ wird die Situation noch schwieriger.
Schließlich muss geklärt werden,‎ wie wichtig es ist,‎ die Kalibrierungskurve über dem höchsten Kalibrierungspunkt nutzen zu dürfen (Extrapolation genannt)‎. Angenommen,‎ in einem bestimmten Fall werden Utot = 4,‎5 Volt gemessen. Der höchste Kalibrierungspunkt der Kamera liegt im Bereich von 4,‎1 Volt,‎ einem Wert,‎ der dem Bediener unbekannt ist. Selbst wenn das Objekt ein Schwarzkörper ist,‎ also Uobj = Utot ist,‎ wird tatsächlich eine Extrapolation der Kalibrierungskurve durchgeführt,‎ wenn 4,‎5 Volt in Temperatur umgerechnet werden.
Es wird nun angenommen,‎ dass das Objekt nicht schwarz ist,‎ seine Abstrahlung 0,‎75 und die Transmission 0,‎92 betragen. Weiterhin wird davon ausgegangen,‎ dass die beiden zweiten Ausdrücke der Gleichung 4 zusammen 0,‎5 Volt ergeben. Die Berechnung von Uobj mit Hilfe der Gleichung 4 ergibt dann Uobj = 4,‎5 / 0,‎75 / 0,‎92 – 0,‎5 = 6,‎0. Dies ist eine recht extreme Extrapolation,‎ besonders wenn man bedenkt,‎ dass der Videoverstärker die Ausgabe wahrscheinlich auf 5 Volt beschränkt. Beachten Sie jedoch,‎ dass die Anwendung der Kalibrierungskurve eine theoretische Vorgehensweise ist,‎ bei der weder elektronische noch andere Beschränkungen bestehen. Wir sind davon überzeugt,‎ dass bei einer fehlenden Signalbegrenzung in der Kamera und deren Kalibrierung auf weit mehr als 5 Volt die entstehende Kurve der tatsächlichen Kurve mit einer Extrapolation von mehr als 4,‎1 Volt sehr ähnlich gewesen wäre,‎ vorausgesetzt,‎ der Kalibrierungsalgorithmus beruht auf Gesetzen der Strahlungsphysik,‎ wie zum Beispiel der Algorithmus von FLIR Systems. Natürlich muss es für solche Extrapolationen eine Grenze geben.
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Abbildung 27.2  Relative Größen der Strahlungsquellen unter verschiedenen Messbedingungen (SW-Kamera)‎. 1: Objekttemperatur; 2: Abstrahlung; Obj: Objektstrahlung; Refl: Reflektierte Strahlung; Atm: Atmosphärenstrahlung. Feste Parameter: τ = 0,‎88; Trefl = 20 °C; Tatm = 20 °C.

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Abbildung 27.3  Relative Größen der Strahlungsquellen unter verschiedenen Messbedingungen (LW-Kamera)‎. 1: Objekttemperatur; 2: Abstrahlung; Obj: Objektstrahlung; Refl: Reflektierte Strahlung; Atm: Atmosphärenstrahlung. Feste Parameter: τ = 0,‎88; Trefl = 20 °C; Tatm = 20 °C.

28  Emissionstabellen

In diesem Abschnitt finden Sie eine Aufstellung von Emissionsdaten aus der Fachliteratur und eigenen Messungen von FLIR Systems.

28.1  Referenzen

28.2  Tabellen

Tabelle 28.1  T: Gesamtspektrum; SW: 2–5 µm; LW: 8–14 µm,‎ LLW: 6.5–20 µm; 1: Material; 2: Spezifizierung; 3:Temperatur in °C; 4: Spektrum; 5: Emissionsgrad: 6:Referenz

1

2

3

4

5

6

3M Scotch 35
PVC-Elektroisolierband (verschiedene Farben)‎
< 80
LW
≈ 0,‎96
13
3M Scotch 88
schwarzes PVC-Elektroisolierband
< 105
LW
≈ 0,‎96
13
3M Scotch 88
schwarzes PVC-Elektroisolierband
< 105
MW
< 0,‎96
13
3M Scotch Super 33+‎
schwarzes PVC-Elektroisolierband
< 80
LW
≈ 0,‎96
13
Aluminium
Blech,‎ 4 Muster unterschiedlich zerkratzt
70
SW
0,‎05-0,‎08
9
Aluminium
Blech,‎ 4 Muster unterschiedlich zerkratzt
70
LW
0,‎03-0,‎06
9
Aluminium
eloxiert,‎ hellgrau,‎ stumpf
70
SW
0,‎61
9
Aluminium
eloxiert,‎ hellgrau,‎ stumpf
70
LW
0,‎97
9
Aluminium
eloxiert,‎ schwarz,‎ stumpf
70
SW
0,‎67
9
Aluminium
eloxiert,‎ schwarz,‎ stumpf
70
LW
0,‎95
9
Aluminium
eloxiertes Blech
100
T
0,‎55
2
Aluminium
Folie
27
10 µm
0,‎04
3
Aluminium
Folie
27
3 µm
0,‎09
3
Aluminium
geraut
27
10 µm
0,‎18
3
Aluminium
geraut
27
3 µm
0,‎28
3
Aluminium
Guss,‎ sandgestrahlt
70
SW
0,‎47
9
Aluminium
Guss,‎ sandgestrahlt
70
LW
0,‎46
9
Aluminium
in HNO3 getaucht,‎ Platte
100
T
0,‎05
4
Aluminium
poliert
50-100
T
0,‎04-0,‎06
1
Aluminium
poliert,‎ Blech
100
T
0,‎05
2
Aluminium
polierte Platte
100
T
0,‎05
4
Aluminium
raue Oberfläche
20-50
T
0,‎06-0,‎07
1
Aluminium
stark oxidiert
50-500
T
0,‎2-0,‎3
1
Aluminium
stark verwittert
17
SW
0,‎83-0,‎94
5
Aluminium
unverändert,‎ Blech
100
T
0,‎09
2
Aluminium
unverändert,‎ Platte
100
T
0,‎09
4
Aluminium
vakuumbeschichtet
20
T
0,‎04
2
Aluminiumbronze
 
20
T
0,‎60
1
Aluminiumhydroxid
Pulver
 
T
0,‎28
1
Aluminiumoxid
aktiviert,‎ Pulver
 
T
0,‎46
1
Aluminiumoxid
rein,‎ Pulver (Aluminiumoxid)‎
 
T
0,‎16
1
Asbest
Bodenfliesen
35
SW
0,‎94
7
Asbest
Brett
20
T
0,‎96
1
Asbest
Gewerbe
 
T
0,‎78
1
Asbest
Papier
40-400
T
0,‎93-0,‎95
1
Asbest
Pulver
 
T
0,‎40-0,‎60
1
Asbest
Ziegel
20
T
0,‎96
1
Asphaltstraßenbelag
 
4
LLW
0,‎967
8
Beton
 
20
T
0,‎92
2
Beton
Gehweg
5
LLW
0,‎974
8
Beton
rau
17
SW
0,‎97
5
Beton
trocken
36
SW
0,‎95
7
Blech
glänzend
20-50
T
0,‎04-0,‎06
1
Blech
Weißblech
100
T
0,‎07
2
Blei
glänzend
250
T
0,‎08
1
Blei
nicht oxidiert,‎ poliert
100
T
0,‎05
4
Blei
oxidiert bei 200°C
200
T
0,‎63
1
Blei
oxidiert,‎ grau
20
T
0,‎28
1
Blei
oxidiert,‎ grau
22
T
0,‎28
4
Blei rot
 
100
T
0,‎93
4
Blei rot,‎ Pulver
 
100
T
0,‎93
1
Bronze
Phosphorbronze
70
SW
0,‎08
9
Bronze
Phosphorbronze
70
LW
0,‎06
9
Bronze
poliert
50
T
0,‎1
1
Bronze
porös,‎ rau
50-150
T
0,‎55
1
Bronze
Pulver
 
T
0,‎76-0,‎80
1
Chrom
poliert
50
T
0,‎10
1
Chrom
poliert
500-1000
T
0,‎28-0,‎38
1
Ebonit
   
T
0,‎89
1
Eis: Siehe Wasser
         
Eisen galvanisiert
Blech
92
T
0,‎07
4
Eisen galvanisiert
Blech,‎ oxidiert
20
T
0,‎28
1
Eisen galvanisiert
Blech,‎ poliert
30
T
0,‎23
1
Eisen galvanisiert
stark oxidiert
70
SW
0,‎64
9
Eisen galvanisiert
stark oxidiert
70
LW
0,‎85
9
Eisen und Stahl
elektrolytisch
100
T
0,‎05
4
Eisen und Stahl
elektrolytisch
22
T
0,‎05
4
Eisen und Stahl
elektrolytisch
260
T
0,‎07
4
Eisen und Stahl
elektrolytisch,‎ hochglanzpoliert
175-225
T
0,‎05-0,‎06
1
Eisen und Stahl
frisch gewalzt
20
T
0,‎24
1
Eisen und Stahl
frisch mit Schmirgelpapier bearbeitet
20
T
0,‎24
1
Eisen und Stahl
geschliffenes Blech
950–1.100
T
0,‎55-0,‎61
1
Eisen und Stahl
geschmiedet,‎ hochglanzpoliert
40-250
T
0,‎28
1
Eisen und Stahl
gewalztes Blech
50
T
0,‎56
1
Eisen und Stahl
glänzend,‎ geätzt
150
T
0,‎16
1
Eisen und Stahl
glänzende Oxidschicht,‎ Blech
20
T
0,‎82
1
Eisen und Stahl
heißgewalzt
130
T
0,‎60
1
Eisen und Stahl
heißgewalzt
20
T
0,‎77
1
Eisen und Stahl
kaltgewalzt
70
SW
0,‎20
9
Eisen und Stahl
kaltgewalzt
70
LW
0,‎09
9
Eisen und Stahl
mit rotem Rost bedeckt
20
T
0,‎61-0,‎85
1
Eisen und Stahl
oxidiert
100
T
0,‎74
4
Eisen und Stahl
oxidiert
100
T
0,‎74
1
Eisen und Stahl
oxidiert
1227
T
0,‎89
4
Eisen und Stahl
oxidiert
125-525
T
0,‎78-0,‎82
1
Eisen und Stahl
oxidiert
200
T
0,‎79
2
Eisen und Stahl
oxidiert
200-600
T
0,‎80
1
Eisen und Stahl
poliert
100
T
0,‎07
2
Eisen und Stahl
poliert
400-1000
T
0,‎14-0,‎38
1
Eisen und Stahl
poliertes Blech
750-1.050
T
0,‎52-0,‎56
1
Eisen und Stahl
rau,‎ ebene Oberfläche
50
T
0,‎95-0,‎98
1
Eisen und Stahl
rostig,‎ rot
20
T
0,‎69
1
Eisen und Stahl
rostrot,‎ Blech
22
T
0,‎69
4
Eisen und Stahl
stark oxidiert
50
T
0,‎88
1
Eisen und Stahl
stark oxidiert
500
T
0,‎98
1
Eisen und Stahl
stark verrostet
17
SW
0,‎96
5
Eisen und Stahl
stark verrostetes Blech
20
T
0,‎69
2
Eisen verzinnt
Blech
24
T
0,‎064
4
Emaille
 
20
T
0,‎9
1
Emaille
Lack
20
T
0,‎85-0,‎95
1
Erde
mit Wasser gesättigt
20
T
0,‎95
2
Erde
trocken
20
T
0,‎92
2
Faserplatte
hart,‎ unbehandelt
20
SW
0,‎85
6
Faserplatte
Ottrelith
70
SW
0,‎75
9
Faserplatte
Ottrelith
70
LW
0,‎88
9
Faserplatte
Partikelplatte
70
SW
0,‎77
9
Faserplatte
Partikelplatte
70
LW
0,‎89
9
Faserplatte
porös,‎ unbehandelt
20
SW
0,‎85
6
Firnis
auf Eichenparkettboden
70
SW
0,‎90
9
Firnis
auf Eichenparkettboden
70
LW
0,‎90-0,‎93
9
Firnis
matt
20
SW
0,‎93
6
Gips
 
20
T
0,‎8-0,‎9
1
Gipsputz
 
17
SW
0,‎86
5
Gipsputz
Gipsplatte,‎ unbehandelt
20
SW
0,‎90
6
Gipsputz
raue Oberfläche
20
T
0,‎91
2
Glasscheibe (Floatglas)‎
nicht beschichtet
20
LW
0,‎97
14
Gold
hochglanzpoliert
200-600
T
0,‎02-0,‎03
1
Gold
hochpoliert
100
T
0,‎02
2
Gold
poliert
130
T
0,‎018
1
Granit
poliert
20
LLW
0,‎849
8
Granit
rau
21
LLW
0,‎879
8
Granit
rau,‎ 4 verschiedene Muster
70
SW
0,‎95-0,‎97
9
Granit
rau,‎ 4 verschiedene Muster
70
LW
0,‎77-0,‎87
9
Gummi
hart
20
T
0,‎95
1
Gummi
weich,‎ grau,‎ rau
20
T
0,‎95
1
Gusseisen
bearbeitet
800-1000
T
0,‎60-0,‎70
1
Gusseisen
flüssig
1.300
T
0,‎28
1
Gusseisen
Guss
50
T
0,‎81
1
Gusseisen
Gusseisenblöcke
1000
T
0,‎95
1
Gusseisen
oxidiert
100
T
0,‎64
2
Gusseisen
oxidiert
260
T
0,‎66
4
Gusseisen
oxidiert
38
T
0,‎63
4
Gusseisen
oxidiert
538
T
0,‎76
4
Gusseisen
oxidiert bei 600°C
200-600
T
0,‎64-0,‎78
1
Gusseisen
poliert
200
T
0,‎21
1
Gusseisen
poliert
38
T
0,‎21
4
Gusseisen
poliert
40
T
0,‎21
2
Gusseisen
unbearbeitet
900–1.100
T
0,‎87-0,‎95
1
Haut
Mensch
32
T
0,‎98
2
Holz
 
17
SW
0,‎98
5
Holz
 
19
LLW
0,‎962
8
Holz
gehobelt
20
T
0,‎8-0,‎9
1
Holz
gehobelte Eiche
20
T
0,‎90
2
Holz
gehobelte Eiche
70
SW
0,‎77
9
Holz
gehobelte Eiche
70
LW
0,‎88
9
Holz
geschmirgelt
 
T
0,‎5-0,‎7
1
Holz
Pinie,‎ 4 verschiedene Muster
70
SW
0,‎67-0,‎75
9
Holz
Pinie,‎ 4 verschiedene Muster
70
LW
0,‎81-0,‎89
9
Holz
Sperrholz,‎ glatt,‎ trocken
36
SW
0,‎82
7
Holz
Sperrholz,‎ unbehandelt
20
SW
0,‎83
6
Holz
weiß,‎ feucht
20
T
0,‎7-0,‎8
1
Kalk
   
T
0,‎3-0,‎4
1
Kohlenstoff
Grafit,‎ Oberfläche gefeilt
20
T
0,‎98
2
Kohlenstoff
Grafitpulver
 
T
0,‎97
1
Kohlenstoff
Holzkohlepulver
 
T
0,‎96
1
Kohlenstoff
Kerzenruß
20
T
0,‎95
2
Kohlenstoff
Lampenruß
20-400
T
0,‎95-0,‎97
1
Krylon Ultra-flat black 1602
Mattschwarz
Raumtemperatur bis 175
LW
≈ 0,‎96
12
Krylon Ultra-flat black 1602
Mattschwarz
Raumtemperatur bis 175
MW
≈ 0,‎97
12
Kunststoff
Glasfaserlaminat (Leiterplatte)‎
70
SW
0,‎94
9
Kunststoff
Glasfaserlaminat (Leiterplatte)‎
70
LW
0,‎91
9
Kunststoff
Polyurethan-Isolierplatte
70
LW
0,‎55
9
Kunststoff
Polyurethan-Isolierplatte
70
SW
0,‎29
9
Kunststoff
PVC,‎ Kunststoffboden,‎ stumpf,‎ strukturiert
70
SW
0,‎94
9
Kunststoff
PVC,‎ Kunststoffboden,‎ stumpf,‎ strukturiert
70
LW
0,‎93
9
Kupfer
elektrolytisch,‎ hochglanzpoliert
80
T
0,‎018
1
Kupfer
elektrolytisch,‎ poliert
-34
T
0,‎006
4
Kupfer
geschabt
27
T
0,‎07
4
Kupfer
geschmolzen
1.100-1.300
T
0,‎13-0,‎15
1
Kupfer
kommerziell,‎ glänzend
20
T
0,‎07
1
Kupfer
oxidiert
50
T
0,‎6-0,‎7
1
Kupfer
oxidiert schwarz
 
T
0,‎88
1
Kupfer
oxidiert,‎ dunkel
27
T
0,‎78
4
Kupfer
oxidiert,‎ stark
20
T
0,‎78
2
Kupfer
poliert
50-100
T
0,‎02
1
Kupfer
poliert
100
T
0,‎03
2
Kupfer
poliert,‎ kommerziell
27
T
0,‎03
4
Kupfer
poliert,‎ mechanisch
22
T
0,‎015
4
Kupfer
rein,‎ sorgfältig vorbereitete Oberfläche
22
T
0,‎008
4
Kupferdioxid
Pulver
 
T
0,‎84
1
Kupferoxid
rot,‎ Pulver
 
T
0,‎70
1
Lack
3 Farben auf Aluminium gesprüht
70
SW
0,‎50-0,‎53
9
Lack
3 Farben auf Aluminium gesprüht
70
LW
0,‎92-0,‎94
9
Lack
Aluminium auf rauer Oberfläche
20
T
0,‎4
1
Lack
Bakelit
80
T
0,‎83
1
Lack
hitzebeständig
100
T
0,‎92
1
Lack
schwarz,‎ glänzend,‎ auf Eisen gesprüht
20
T
0,‎87
1
Lack
schwarz,‎ matt
100
T
0,‎97
2
Lack
schwarz,‎ stumpf
40-100
T
0,‎96-0,‎98
1
Lack
weiß
100
T
0,‎92
2
Lack
weiß
40-100
T
0,‎8-0,‎95
1
Lacke
8 verschiedene Farben und Qualitäten
70
SW
0,‎88-0,‎96
9
Lacke
8 verschiedene Farben und Qualitäten
70
LW
0,‎92-0,‎94
9
Lacke
Aluminium,‎ unterschiedliches Alter
50-100
T
0,‎27-0,‎67
1
Lacke
auf Ölbasis,‎ Mittelwert von 16 Farben
100
T
0,‎94
2
Lacke
chromgrün
 
T
0,‎65-0,‎70
1
Lacke
kadmiumgelb
 
T
0,‎28-0,‎33
1
Lacke
kobaltblau
 
T
0,‎7-0,‎8
1
Lacke
Kunststoff,‎ schwarz
20
SW
0,‎95
6
Lacke
Kunststoff,‎ weiß
20
SW
0,‎84
6
Lacke
Öl
17
SW
0,‎87
5
Lacke
Öl,‎ diverse Farben
100
T
0,‎92-0,‎96
1
Lacke
Öl,‎ glänzend grau
20
SW
0,‎96
6
Lacke
Öl,‎ grau,‎ matt
20
SW
0,‎97
6
Lacke
Öl,‎ schwarz glänzend
20
SW
0,‎92
6
Lacke
Öl,‎ schwarz,‎ matt
20
SW
0,‎94
6
Leder
gebräunt,‎ gegerbt
 
T
0,‎75-0,‎80
1
Magnesium
 
22
T
0,‎07
4
Magnesium
 
260
T
0,‎13
4
Magnesium
 
538
T
0,‎18
4
Magnesium
poliert
20
T
0,‎07
2
Magnesiumpulver
   
T
0,‎86
1
Messing
abgerieben mit 80er-Schmirgelpapier
20
T
0,‎20
2
Messing
Blech,‎ gewalzt
20
T
0,‎06
1
Messing
Blech,‎ mit Schmirgelpapier bearbeitet
20
T
0,‎2
1
Messing
hochpoliert
100
T
0,‎03
2
Messing
oxidiert
100
T
0,‎61
2
Messing
oxidiert
70
SW
0,‎04-0,‎09
9
Messing
oxidiert
70
LW
0,‎03-0,‎07
9
Messing
oxidiert bei 600°C
200-600
T
0,‎59-0,‎61
1
Messing
poliert
200
T
0,‎03
1
Messing
stumpf,‎ fleckig
20-350
T
0,‎22
1
Molybdän
 
1.500-2.200
T
0,‎19-0,‎26
1
Molybdän
 
600-1000
T
0,‎08-0,‎13
1
Molybdän
Faden
700-2.500
T
0,‎1-0,‎3
1
Mörtel
 
17
SW
0,‎87
5
Mörtel
trocken
36
SW
0,‎94
7
Nextel Velvet 811-21 Black
Mattschwarz
-60-150
LW
> 0.97
10 und 11
Nickel
Draht
200-1000
T
0,‎1-0,‎2
1
Nickel
elektrolytisch
22
T
0,‎04
4
Nickel
elektrolytisch
260
T
0,‎07
4
Nickel
elektrolytisch
38
T
0,‎06
4
Nickel
elektrolytisch
538
T
0,‎10
4
Nickel
galvanisiert auf Eisen,‎ nicht poliert
20
T
0,‎11-0,‎40
1
Nickel
galvanisiert auf Eisen,‎ nicht poliert
22
T
0,‎11
4
Nickel
galvanisiert auf Eisen,‎ poliert
22
T
0,‎045
4
Nickel
galvanisiert,‎ poliert
20
T
0,‎05
2
Nickel
hell matt
122
T
0,‎041
4
Nickel
oxidiert
1227
T
0,‎85
4
Nickel
oxidiert
200
T
0,‎37
2
Nickel
oxidiert
227
T
0,‎37
4
Nickel
oxidiert bei 600°C
200-600
T
0,‎37-0,‎48
1
Nickel
poliert
122
T
0,‎045
4
Nickel
rein,‎ poliert
100
T
0,‎045
1
Nickel
rein,‎ poliert
200-400
T
0,‎07-0,‎09
1
Nickelchrom
Draht,‎ blank
50
T
0,‎65
1
Nickelchrom
Draht,‎ blank
500-1000
T
0,‎71-0,‎79
1
Nickelchrom
Draht,‎ oxidiert
50-500
T
0,‎95-0,‎98
1
Nickelchrom
gewalzt
700
T
0,‎25
1
Nickelchrom
sandgestrahlt
700
T
0,‎70
1
Nickeloxid
 
1.000-1.250
T
0,‎75-0,‎86
1
Nickeloxid
 
500-650
T
0,‎52-0,‎59
1
Papier
4 verschiedene Farben
70
SW
0,‎68-0,‎74
9
Papier
4 verschiedene Farben
70
LW
0,‎92-0,‎94
9
Papier
beschichtet mit schwarzem Lack
 
T
0,‎93
1
Papier
dunkelblau
 
T
0,‎84
1
Papier
gelb
 
T
0,‎72
1
Papier
grün
 
T
0,‎85
1
Papier
rot
 
T
0,‎76
1
Papier
schwarz
 
T
0,‎90
1
Papier
schwarz,‎ stumpf
 
T
0,‎94
1
Papier
schwarz,‎ stumpf
70
SW
0,‎86
9
Papier
schwarz,‎ stumpf
70
LW
0,‎89
9
Papier
weiß
20
T
0,‎7-0,‎9
1
Papier
weiß,‎ 3 verschiedene Glanzarten
70
SW
0,‎76-0,‎78
9
Papier
weiß,‎ 3 verschiedene Glanzarten
70
LW
0,‎88-0,‎90
9
Papier
weiß,‎ gebunden
20
T
0,‎93
2
Platin
 
1.000-1.500
T
0,‎14-0,‎18
1
Platin
 
100
T
0,‎05
4
Platin
 
1094
T
0,‎18
4
Platin
 
17
T
0,‎016
4
Platin
 
22
T
0,‎03
4
Platin
 
260
T
0,‎06
4
Platin
 
538
T
0,‎10
4
Platin
Band
900–1.100
T
0,‎12-0,‎17
1
Platin
Draht
1.400
T
0,‎18
1
Platin
Draht
50-200
T
0,‎06-0,‎07
1
Platin
Draht
500-1000
T
0,‎10-0,‎16
1
Platin
rein,‎ poliert
200-600
T
0,‎05-0,‎10
1
Porzellan
glasiert
20
T
0,‎92
1
Porzellan
weiß,‎ leuchtend
 
T
0,‎70-0,‎75
1
rostfreier Stahl
Blech,‎ poliert
70
SW
0,‎18
9
rostfreier Stahl
Blech,‎ poliert
70
LW
0,‎14
9
rostfreier Stahl
Blech,‎ unbehandelt,‎ etwas zerkratzt
70
SW
0,‎30
9
rostfreier Stahl
Blech,‎ unbehandelt,‎ etwas zerkratzt
70
LW
0,‎28
9
rostfreier Stahl
gewalzt
700
T
0,‎45
1
rostfreier Stahl
Legierung,‎ 8 % Ni,‎ 18 % Cr
500
T
0,‎35
1
rostfreier Stahl
sandgestrahlt
700
T
0,‎70
1
rostfreier Stahl
Typ 18 – 8,‎ glänzend
20
T
0,‎16
2
rostfreier Stahl
Typ 18-8,‎ oxidiert bei 800 °C
60
T
0,‎85
2
Sand
   
T
0,‎60
1
Sand
 
20
T
0,‎90
2
Sandstein
poliert
19
LLW
0,‎909
8
Sandstein
rau
19
LLW
0,‎935
8
Schlacke
Kessel
0-100
T
0,‎97-0,‎93
1
Schlacke
Kessel
1.400-1.800
T
0,‎69-0,‎67
1
Schlacke
Kessel
200-500
T
0,‎89-0,‎78
1
Schlacke
Kessel
600-1.200
T
0,‎76-0,‎70
1
Schmirgelpapier
grob
80
T
0,‎85
1
Schnee: Siehe Wasser
         
Silber
poliert
100
T
0,‎03
2
Silber
rein,‎ poliert
200-600
T
0,‎02-0,‎03
1
Spanplatte
unbehandelt
20
SW
0,‎90
6
Stukkatur
rau,‎ gelbgrün
10-90
T
0,‎91
1
Styropor
Wärmedämmung
37
SW
0,‎60
7
Tapete
leicht gemustert,‎ hellgrau
20
SW
0,‎85
6
Tapete
leicht gemustert,‎ rot
20
SW
0,‎90
6
Teer
   
T
0,‎79-0,‎84
1
Teer
Papier
20
T
0,‎91-0,‎93
1
Titan
oxidiert bei 540°C
1000
T
0,‎60
1
Titan
oxidiert bei 540°C
200
T
0,‎40
1
Titan
oxidiert bei 540°C
500
T
0,‎50
1
Titan
poliert
1000
T
0,‎36
1
Titan
poliert
200
T
0,‎15
1
Titan
poliert
500
T
0,‎20
1
Ton
gebrannt
70
T
0,‎91
1
Tuch
schwarz
20
T
0,‎98
1
Wasser
destilliert
20
T
0,‎96
2
Wasser
Eis,‎ bedeckt mit starkem Frost
0
T
0,‎98
1
Wasser
Eis,‎ glatt
-10
T
0,‎96
2
Wasser
Eis,‎ glatt
0
T
0,‎97
1
Wasser
Frostkristalle
-10
T
0,‎98
2
Wasser
Schicht >0,‎1 mm dick
0-100
T
0,‎95-0,‎98
1
Wasser
Schnee
 
T
0,‎8
1
Wasser
Schnee
-10
T
0,‎85
2
Wolfram
 
1.500-2.200
T
0,‎24-0,‎31
1
Wolfram
 
200
T
0,‎05
1
Wolfram
 
600-1000
T
0,‎1-0,‎16
1
Wolfram
Faden
3.300
T
0,‎39
1
Ziegel
Aluminiumoxid
17
SW
0,‎68
5
Ziegel
Dinas-Siliziumoxid,‎ Feuerfestprodukt
1000
T
0,‎66
1
Ziegel
Dinas-Siliziumoxid,‎ glasiert,‎ rau
1.100
T
0,‎85
1
Ziegel
Dinas-Siliziumoxid,‎ unglasiert,‎ rau
1000
T
0,‎80
1
Ziegel
Feuerfestprodukt,‎ Korund
1000
T
0,‎46
1
Ziegel
Feuerfestprodukt,‎ Magnesit
1.000-1.300
T
0,‎38
1
Ziegel
Feuerfestprodukt,‎ schwach strahlend
500-1000
T
0,‎65-0,‎75
1
Ziegel
Feuerfestprodukt,‎ stark strahlend
500-1000
T
0,‎8-0,‎9
1
Ziegel
Feuerziegel
17
SW
0,‎68
5
Ziegel
glasiert
17
SW
0,‎94
5
Ziegel
Mauerwerk
35
SW
0,‎94
7
Ziegel
Mauerwerk,‎ verputzt
20
T
0,‎94
1
Ziegel
normal
17
SW
0,‎86-0,‎81
5
Ziegel
rot,‎ normal
20
T
0,‎93
2
Ziegel
rot,‎ rau
20
T
0,‎88-0,‎93
1
Ziegel
Schamotte
1000
T
0,‎75
1
Ziegel
Schamotte
1200
T
0,‎59
1
Ziegel
Schamotte
20
T
0,‎85
1
Ziegel
Siliziumoxid,‎ 95 % SiO2
1230
T
0,‎66
1
Ziegel
Sillimanit,‎ 33 % SiO2,‎ 64% Al2O3
1.500
T
0,‎29
1
Ziegel
wasserfest
17
SW
0,‎87
5
Zink
Blech
50
T
0,‎20
1
Zink
oxidiert bei 400°C
400
T
0,‎11
1
Zink
oxidierte Oberfläche
1.000-1.200
T
0,‎50-0,‎60
1
Zink
poliert
200-300
T
0,‎04-0,‎05
1
Öl,‎ Schmieröl
0,‎025-mm-Film
20
T
0,‎27
2
Öl,‎ Schmieröl
0,‎050-mm-Film
20
T
0,‎46
2
Öl,‎ Schmieröl
0,‎125-mm-Film
20
T
0,‎72
2
Öl,‎ Schmieröl
dicke Schicht
20
T
0,‎82
2
Öl,‎ Schmieröl
Film auf Ni-Basis: nur Ni-Basis
20
T
0,‎05
2