13  Informationen zu FLIR Systems

1978 gegründet,‎ hat FLIR Systems auf dem Gebiet der Hochleistungs-‎Infrarotbildsysteme Pionierarbeit geleistet und ist weltweit führend bei Entwicklung,‎ Herstellung und Vertrieb von Wärmebildsystemen für vielfältige Anwendungsbereiche in Handel und Industrie sowie für den Regierungssektor. Heute umfasst FLIR Systems fünf große Unternehmen,‎ die seit 1958 herausragende Erfolge in der Infrarottechnologie verzeichnen: die schwedische AGEMA Infrared Systems (vormals AGA Infrared Systems)‎,‎ die drei US-‎amerikanischen Unternehmen Indigo Systems,‎ FSI und Inframetrics sowie das französische Unternehmen Cedip.
Seit 2007 hat FLIR Systems mehrere Unternehmen aus dem Bereich Sensortechnologie akquiriert:
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Abbildung 13.1  Patentschriften aus den frühen 1960er Jahren

FLIR Systems besitzt drei Produktionsstätten in den USA (Portland,‎ Boston und Santa Barbara)‎ und eine in Schweden (Stockholm)‎. Seit dem Jahr 2007 gibt es einen weiteren Produktionsstandort in Tallinn in Estland. Niederlassungen mit Direktvertrieb in Belgien,‎ Brasilien,‎ China,‎ Frankreich,‎ Deutschland,‎ Großbritannien,‎ Hongkong,‎ Italien,‎ Japan,‎ Korea,‎ Schweden und den USA sowie ein weltweites Netzwerk aus Vertretern und Vertriebshändlern sind Ansprechpartner für unsere Kunden aus aller Welt.
FLIR Systems übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung neuer Infrarottechnologien. Wir greifen der Marktnachfrage vor,‎ indem wir vorhandene Kameras verbessern und neue entwickeln. Das Unternehmen hat bei Produktdesign und Entwicklung stets eine führende Rolle eingenommen,‎ wie beispielsweise bei der Markteinführung der ersten batteriebetriebenen tragbaren Kamera für Industrieüberwachungen und der ersten Infrarotkamera ohne Kühlsystem.
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Abbildung 13.2  1969: Modell 661 der Thermovision. Die Kamera wog ca. 25 kg,‎ das Oszilloskop 20 kg und das Stativ 15 kg. Für den Betrieb wurden darüber hinaus ein 220-‎Volt-‎Generator und ein 10-‎Liter-‎Gefäß mit flüssigem Stickstoff benötigt. Links neben dem Oszilloskop ist der Polaroid-‎Aufsatz (6 kg)‎ zu erkennen.

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Abbildung 13.3  2015: FLIR One,‎ Zubehör für iPhone und Android-‎Mobiltelefone. Gewicht: 90 g.

FLIR Systems stellt alle zentralen mechanischen und elektronischen Komponenten der Kamerasysteme selbst her. Von Design und Herstellung der Detektoren über Objektive und Systemelektronik bis hin zu Funktionstests und Kalibrierung werden alle Produktionsschritte von unseren Ingenieuren durchgeführt und überwacht. Die genauen Kenntnisse dieses Fachpersonals gewährleisten die Genauigkeit und Zuverlässigkeit aller zentraler Komponenten,‎ aus denen Ihre Infrarotkamera besteht.

13.1  Mehr als nur eine Infrarotkamera

Wir von FLIR Systems haben erkannt,‎ dass es nicht ausreicht,‎ nur die besten Infrarotkameras herzustellen. Wir möchten allen Benutzern unserer Infrarotkameras ein produktiveres Arbeiten ermöglichen,‎ indem wir leistungsfähige Kameras mit entsprechender Software kombinieren. Wir entwickeln Software,‎ die genau auf die Bedürfnisse von F & E,‎ vorbeugender Instandhaltung und Prozessüberwachung zugeschnitten ist. Ein Großteil der Software steht in mehreren Sprachen zur Verfügung.
Wir bieten für alle Infrarotkameras ein umfassendes Sortiment an Zubehörteilen,‎ so dass Sie Ihre Ausrüstung auch an anspruchsvolle Einsätze anpassen können.

13.2  Weitere Informationen

Obwohl sich unsere Kameras durch hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnen,‎ gehört zur Thermografie mehr als nur das Wissen,‎ wie man eine Kamera bedient. Daher hat FLIR Systems das Infrared Training Center (ITC)‎ gegründet,‎ einen eigenständigen Geschäftsbereich,‎ der zertifizierte Schulungen anbietet. Durch die Teilnahme an ITC-‎Kursen können Sie sich praxisorientiert weiterbilden.
Die Mitglieder des ITC unterstützen Sie auch bei allen Fragen und Problemen,‎ die beim Umsetzen der Theorie in die Praxis auftreten können.

13.3  Support für Kunden

FLIR Systems bietet ein weltweites Service-‎Netzwerk,‎ um den unterbrechungsfreien Betrieb Ihrer Kamera zu gewährleisten. Bei Problemen mit Ihrer Kamera verfügen die lokalen Service-‎Zentren über die entsprechende Ausstattung und Erfahrung,‎ um die Probleme innerhalb kürzester Zeit zu lösen. Sie müssen Ihre Kamera also nicht rund um den Globus schicken oder mit einem Mitarbeiter sprechen,‎ der nicht Ihre Sprache spricht.